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CDU-Spitzenpolitiker Röttgen: "Europa hat in Syrien auf ganzer Linie versagt"
AFP

In der Rebellenprovinz Idlib droht eine Offensive des Assad-Regimes. Der CDU-Spitzenpolitiker Röttgen kritisiert die Syrienpolitik von Bundesregierung und EU scharf: "Europa hat in Syrien auf ganzer Linie versagt."

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michidharky 06.09.2018, 09:53
50.

Nun ja, die USA etc. waren weder in Afghanistan noch im Irak oder bei der Vertreibung des IS in Mossul gerade zimperlich. Das ist eben Krieg und keine Spassveranstaltung. Wenn die Terroristen das nicht bis zum bitteren Ende ausfechten wollen und die Zivilbevölkerung schützen wollen, dann sollen sie sich ergeben. Abgesehen davon, was würden wir machen, wenn ein Landstrich von bewaffneten Terroristen besetzt wäre? Will man etwas in Zukunft ändern, z.b. im Jemen, so sollte man schleunigst alle Waffenlieferungen stoppen und Ausbildungsprogramme für gewisse Staaten in der Region beenden. Mit Saudi Arabien sollte man da dann anfangen. Ist aber nur ein Tip. #stopthewarinyemen

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alfberlin 06.09.2018, 09:53
51. Rebellen

Über das Assad-Regime und seine Helfer wurde viel berichtet. Wie verantwortungsvoll handeln Rebellen die eine ganze Stadt und ihre Bewohner als Schutzschild benutzen, wohl wissend dass sie verlieren werden. An Herrn Röttgen die Frage ob Europa auch im Jemen versagt oder das Land zu weit entfernt ist.

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ospudd 06.09.2018, 09:56
52. ...und nicht nur in Syrien!

Es waere megr als kurzsichtig, das Augenmerk und die Aussage zu Syrien zu machen; Leider muss man das gleiche von Afghanistan, Irak, Libyen und Yemen und Palesstina sagen. Es scheint bzgl der islamischen Staaten ein krasses Unvermoegen der EU [Staaten] zu geben die Lage richtig einzuschaetzen und entsprechend zu handeln. Moeglicherweise eine Oel/Gas/Pipeline Kurzsichtigkeit/Addiction.....

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spiegkom 06.09.2018, 09:59
53. "CDU-Spitzenpolitiker Röttgen"

Was ist ein Spitzenpolitiker? Wie wird man Spitzenpolitiker? Was sind die Aussagen eines Spitzenplitiker s wert?
Röttgen vo ca. 7-8 Jahren (als Umweltminister): 1. Der Zusammenhang CO2-Temperatur wäre bewiesen (was er nicht ist). 2. Es wäre (bzgl. des klimas) 5 vor 12 (was es nicht ist).

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Kurt2.1 06.09.2018, 10:01
54. .

Europa hat sich bisher immer im Windschatten der USA bewegt, wenn es um kriegerische Auseinandersetzungen ging. Es gab nie eigene Positionen, ihre militärische Durchsetzung schon gar nicht.
Deutschland selbst hat sich ein profundes Argument in der politischen Auseinandersetzung selbst genommen, indem es sein Militär bis zur Lächerlichkeit selbst zerstückelte.

Es kämpften in der Vergangenheit in Syrien nur Verbrecherparteien gegeneinander. Es gab keine Seite, auf die man sich hätte stellen können. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Die Aufnahme der Kriegsflüchtlinge war bisher das einzig Gute, wozu unser Land in der Lage war - das ist lobenswert und das war gut so.

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trex#1 06.09.2018, 10:01
55. Kein Schulterschluss mit Terroristen

Soll Deutschland in Idlib den Terroristen militärische Hilfe leisten?

Der größte Teil Syriens ist befriedet. Es ist notwendig, die Zivilisten dorthin zu bringen und humanitäre Hilfe zu leisten. Wenn die Terroristen in ihrer letzten Fluchtburg geschlagen sind, wird hoffentlich ganz Syrien befriedet sein.
Allerdings müssen dafür auch die türkischen Besatzungstruppen Syrien verlassen.

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skeptikerjörg 06.09.2018, 10:02
56. Ihren Plan bitte, Herr Röttgen

Leider inzwischen typisch für Politiker, vor allem für solche, die in die zweite Reihe abgerutscht sind oder diese nie verlassen haben: Sie erkennen vermeintlich, was andere falsch machen, haben aber selbst keine konstruktive Lösung.
Ja, Herr Röttgen, im Nachhinein haben sie Recht, Europa (Wer ist das eigentlich?), also die europäischen Staaten hätten sich von Beginn des sogenannten arabischen Frühlings an aus allem raushalten sollen. Die Diktatoren von Tunis bis Damaskus hätten kurz und schmerzhaft die "Ordnung" wieder hergestellt und es hätte bedeutend weniger Opfer gegeben, als die Bürgerkriege sie forderten. Hatte Norbert Röttgen zu der Zeit nicht noch einen Job in der ersten Reihe? Wo war sein Plan? Wo ist jetzt sein Plan?

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frankfurtbeat 06.09.2018, 10:03
57. wer ...

wer der Meinung wie Röttgen ist, das ein EIngreifen bzw. Aktionen Europa´s hilfreich gewesen wären der träumt doch an der Realität vorbei oder klammert die Historie bewusst aus. Anhand der Brandherde im Irak, in Afghanistan, Libyen, Jemen und bald noch im Iran wird ersichtlich was der Westen zustande bringt. Kein Deut besser, 100.000ende unschuldig getötete Zivilisten und ein Flächenbrand. Das alles um die Ziele geopolitischer Macht Erhalt der Währung als Leitwährung und regime changes der Freunde zu unterstützen - unglaublich was den Bürgern eingetrichtert werden soll.

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hdwinkel 06.09.2018, 10:05
58. Lösungsvorschläge erwünscht

Soll Herr Röttgen doch mal darstellen, welche Lösung ihm so vorschwebt.
Will er einen islamistischen Staat Idlib? Erwartet er dort mehr Demokratie als unter Assad?
Wenn nein, wie stellt er sich die Verhandlungen vor? Wohin sollen dann z.B. die Al-Kaida Kämpfer? Die Unterstützer haben kein Interesse, die Terroristen auf- oder wenigstens zurückzunehmen, also die Türkei, Saudi-Arabien, Katar usw. oder gar Europa oder die USA.
Russland und China werden mit allen Mitteln verhindern, daß irgendwelche Islamisten wieder in ihre Länder zurückkommen.
Sieht also nicht gut aus.

Und nein, nicht Europa hat versagt, sondern die politische Führung mit Herrn Röttgen als nicht unbedeutendem Teil.
Und das Versagen begann mit der irrwitzigen Annahme, aus Syrien könne mit einem Regimechange eine Demokratie werden. Trotz aller Besonderheiten der damaligen syrischen Gesellschaft.
Es setzte sich fort, immer noch von Revolution zu sprechen, als klar war, daß die Kriegsbeteiligten nur noch Proxies der Regional- und Hegemonialmächte waren.

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Namal 06.09.2018, 10:09
59. In Idlib

wird nicht nur die Zukunft Syriens sondern auch der ganzen Welt entschieden. Russland hat etwa 30 Kriegsschiffe und eine unbekannte Anzahl an U-Booten zusammengezogen. Einen erneuten Angriff auf Syrien durch die westlichen Aggressoren wird Russland nicht mehr zulassen.

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