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CDU- und CSU-Kritik an Griechenland-Politik: "Wir brauchen keinen Hätschel-Tätschel-J
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Konservative gegen Jean-Claude Juncker: In CDU und CSU lodert Unmut auf über die Griechenland-Politik des EU-Kommissionspräsidenten. Selbst in der Unionspitze gibt es nach SPIEGEL-Informationen Absetzbewegungen.

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fl-gg_1 05.06.2015, 17:36
50.

Der Merkel-Wahlverein muß sich gerade melden... Wenn Schäuble befiehlt, werden sie wieder befehlsgemäß abstimmen.
Das wirklich Schlimme ist, daß alle anderen Parteien im Bundestag noch viel begieriger sind, deutsche Steuergelder nach GR zu transferieren. Am besten geschenkt.

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mit66jahren 05.06.2015, 17:37
51. Wirklich einfach?

Zitat von pennywise
Die Union bei det nächsten Abstimmung im Bundestag zum Thema Griechenlandrettung geschlossen mit NEIN stimmen. Ganz einfach das
Auch ohne Union hätte Frau Merkel mit der SPD, den Grünen und Linken noch eine "Kanzlermehrheit" zur Griechenlandrettung.

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grisubilly 05.06.2015, 17:38
52.

Solange die Griechen nicht zu echten Reformen bereit sind, mir fällt da bspw die Sache mit den vielen Konten griechischer Superreicher in der Schweiz ein - sollten die überhaupt keine Finanzhilfen mehr bekommen. Ich habe es langsam echt satt, dass von unseren Steuergeldern die Party der oberen Zehntausend in Griechenland finanziert werden soll. Alles was wirklich was bringen könnte, wird abgelehnt. Bspw hat Deutschland angeboten, Finanzbeamte zu schicken, um den maroden und korrupten Apparat mal ein wenig aufzufrischen. - nö, lieber nicht... Und warum Reeder anscheinend grundsätzlich von der Steuer befreit sind, erschließt sich mir auch nicht. Irgendwann reicht's einfach!

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elikey01 05.06.2015, 17:39
53. Störfaktor Bussi Bussi oder Hätschel Tätschel

Zitat von gunpot
ist nun einmal in Brüssel an der Tagesordnung; denn man versteht sich als eine große europäische Familie, egal welcher Couleur der Kommissionspräsident oder der jeweilige Premierminister eines Mitgliedstaates sind. Man soll sich darüber nicht täuschen, man kommt trotzdem zur Sache. Dies konnte ich während meiner 3-jährigen Tätigkeit bei der Europäischen Kommission in den Jahren 1996 bis 1999 beobachten. Natürlich ist diese Hätschel-Tätschel-Mentalität immer noch vielen Deutschen fremd, aber angebracht, wenn man in Brüssel überleben will. Natürlich haben unsere südlichen Nachbarn damit weniger Probleme......
#15
Hies. Wahrnehmung nach geht es bei der Kritik nicht um das Physische, sondern um die Inhalte der Verhandlungen und JUNCKERs Taktik, mit der er sich in EU-feudalistisch anmutender Art und Weise den Interessen TSIPRAS mehr geneigt zeigt als insb. denen der Geberländer. Doch die, ihre Parlamente und Regierungen müssen abschließend Verhandlungsergebnissen zustimmen, nicht Brüssel hat zu entscheiden.
Das "Hätschel-Tätschel" soll wohl eine geneigte Stimmung erzeugen, unter deren Eindruck der Fuchs JUNCKER seine ureigendsten Interessen durchsetzen möchte.
Mancher dǘrfte das durchschauen.

Dass JUNCKER auch schon mal leutselig bereits am Tisch sitzenden "Kollegen" den Kopf krault, insb. wenn es sich um einen wenig behaarte Kopf handelt, ist bekannt. So lange er nicht den "Dirndlausfüller" gegenüber weibl. "Kollegen" gibt, wird das auch niemanden wirklich stören.

Wenn von den Unionisten inzw. immer mehr und offiziell gg. die griech. Rettungspolitik meutern, dürfte dies m.M.n. der Existenz der AfD zuzuschreiben sein. Denn bisher nickten alle - bis auf einige wenige "Abweichler" - stets die Rettungspakete brav ab.
So sehr auch gg. die AfD vom Leder gezogen wird: An LUCKES realitätsbezogenem Statement zu GR kommt inzw. niemand mehr vorbei.

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Bernhard.R 05.06.2015, 17:40
54. JCJ kann nicht anders

der Erfinder des Luxemburger Systems (der Steuerminimierung für Unternehmen) besitzt naturgemäß nicht die moralische Kraft, von anderen Staaten die Durchsetzung einer gerechten Steuerpolitik zu fordern. Jeder andere Staat, jedes Unternehmen wird sich jetzt und künftig fragen: "DER" will uns Vorschriften machen. Deshalb war die Wahl von Juncker eine Fehlentscheidung. Das Schlimme ist: In der Fernsehdiskussion mit Martin Schulz hat JCJ für sein Modell des Wettbewerbes zwischen den Staaten bei der Unternehmensbesteuerung geworben. Alle, auch Merkel und Schäuble, haben es also gewußt und trotzdem seine Wahl protegiert. Nun haben wir den Salat.

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Wassup 05.06.2015, 17:40
55. Ganze Kontinent Afrika bekommt weniger als der kleine Griechenland

Griechenland hat es geschaft, mehr Hilfen von Europa zu bekommen als der komplette Kontinent Afrika.

Dabei gibt es dort weit mehr Leid, weit mehr Menschen, und mehr Flüchtlinge.

Wäre es nicht an der Zeit, die Hilfs-Gelder fairer zu verteilen?

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Ezechiel 05.06.2015, 17:40
56. 3. Hilfspacket

Zitat von ewegmann1
Selbst wenn GR den Rest des 2.Hilfspaket bekommen sollte, ich glaube nicht das die anderen Gläubiger bereit sind noch ein 3. zu geben. Das was GR jetzt schon hat ist eh weg, eigentlich ist es sogar denen ihr eigener Wunsch, das man ihnen nur zu ihren Bedingungen hilft. Anscheinend wissen die sich besser zu helfen als man denkt. Sollte man respektieren und wirklich den Grexit in Betracht ziehen. MfG MfG
Ich glaube auch nicht, dass die anderen Gläubiger bereit sind ein 3.Hilfspaket mit zu tragen. Ich glaube aber, dass die Bundesregierung bereit ist den Anteil der Verweigerer zu übernehmen.

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RioTokio 05.06.2015, 17:41
57.

Zitat von hypnos
Besser die CDU-CSU geht an der krachend gescheiterten neoliberalen Austeritätspolitk zugrunde als Europa oder Griechen, die ihr Leben lang für Bonzen gerackert haben. Wann müssen endlich die Neoliberalen zahlen?
Was stört Sie an neuer - neo und freiheitlicher -liberaler Politik?
Alt und unfrei a la Tsipras Syriza ist Ihr Vorschlag?

Und was haben wir mit Austerität in Griechenland zu tun?
Wenn die Geld ausgeben wollen sollen sie es doch tun!
Nur eben nicht unser Geld!

Übrigens haben wir in den letzten 5 Jahren schlappe 80 Milliarden nach Griechenland gegeben - Geld der Neoliberalen! Haben sie trotzdem gerne genommen...

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KJB 05.06.2015, 17:42
58. Repräsentant?

Der Juncker gehört abgesetzt. Der handelt nicht für Europa sondern dagegen. Tut mir leid, aber wer ein Modell absegnet mit dem Konzerne ihre im EU-Ausland erwirtschafteten Gewinne in Luxemburg zu tiefsten Sätzen versteuern können ohne in Luxemburg erwähnenswerte Kosten zu verursachen handelt nur für die Luxemburger und gegen den Rest Europas.

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dukatenjunge 05.06.2015, 17:46
59. Großes Theater,

sonst nichts.
Auch die nächsten Milliarden werden, ebenso wie das 3. Hilfsprogramm und der absehbare Schuldenschnitt vom Bundestag locker durchgewunken.

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