Forum: Politik
CDU und CSU nach den Wahlen: Weit mehr als ein blaues Auge
CLEMENS BILAN/ EPA-EFE/ REX

Stärkste Kraft bei den Europawahlen, Platz eins in Bremen: CDU und CSU scheinen noch mal davongekommen zu sein - aber nur im Vergleich zum einstigen Hauptkonkurrenten SPD. Die Union hat große Probleme.

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Alfons Emsig 27.05.2019, 05:32
1. Das lösbare Problem der CDU

Im Gegensatz zur SPD hat die CDU nur ein einziges Problem: AKK

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joke61 27.05.2019, 05:58
2. AKK fühlt sich tatsächlich als Wahlgewinner, weii etwas mehr als 1/4 h

weil etwas mehr als 1/4 der Deutschen CDU gewählt haben. Tendenz fallend! Aus den Analysen geht klar hervor, welche Altersgruppen CDU/CSU gewählt haben. Älter 60. Weitere aufschlüsslungen hat man der CDU/CSU erspart. Wenn man es etwas genauer betrachtet: Vor 1 1/2 Jahren, Bundeswahl nur 32 %, Jetzt nur noch 28 %. Macht 4 % in 1 1/2 Jahren. In 2 1/2 Jahren noch mal ca. 6 - 7%. Um es auf den Punkt zu bringen: Die Wähler der CDU/CSU verschwinden auf natürlichen Weg. Was nachwächst, ist keine direkten Nachkriegsgeneration und damit auch nicht mehr stock Konservativ und steht auch nicht für Zucht und Ordnung im konservativen Sinne.
Noch ist es so, das die Alten die Politik in Deutschland bestimmen. In Europa sieht es schon anders aus, wenn man sich die Konstellationen anschaut. 2021 bestimmt die CDU/CSU nichts mehr, weil die Mehrheiten anders verteilt sind. Auch daran das Weber Kommissionspräsident wird glaube ich nicht.
Zur SPD kann ich nicht mehr sagen. Die sind permanent der CDU/CSU lastigen Presse ausgesetzt und tuen selber alles dafür immer wieder zerissen zu werden. Das Führungspersonal ist desulat und sollte zum großen Teil zur CDU/CSU abwandern. Kein Mut für große Entscheidungen. Lieber in einer Groko, mit Koalitionsverträgen, die den Namen nicht verdienen und so weichgespült sind, damit man überhaupt mitregieren kann. Dabei hatten sie es in der Hand über die Koalitionsverhandlungen Deutschland zu verändern! Nur der Mut fehlte eben! Hätten eben doch in die Opposition gehen sollen, da hätte man wenigstens dagegen sein können! vielleicht wachen die ja doch noch auf und lassen die Koalition endlich platzen, anstatt sich von CDU/CSU ständig vorführen zu lassen! Bedeutet dann möglicherweise AKK als Kanzlerin, was ich nicht glaube, Kann aber auch eine linke Mehrheit werden mit Habeck als Kanzler!

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Thomasvon Bröckel 27.05.2019, 05:59
3. Null Einsicht

Trotz Verlusten von 6-7 % wird wieder alles schön geredet, das wurde ja aus dem Statement von Frau v. d. L. deutlich. Nach dem Motto:"Was wollen. Sie denn, wir sind doch stärkste Partei". Null Einsichtsfähigkeit, null Selbstkritik.

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hundini 27.05.2019, 05:59
4. ^^

Merkel war wie immer abgetaucht. Sowohl im Vorwahlkampf,
als auch im Jammern nach der Ergebnisauswertung.

Jedenfalls sollte sich die CDU gut überlegen, wen sie als
Nachfolger(in) für Merkel aufstellt. Sonst hat nicht nur die
SPD ein "Nahles"-Problem...

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Pollowitzer 27.05.2019, 06:08
5. Die GRÜNEN sollen sich bloß nichts...

...einbilden auf ihren Wahlerfolg - wer bei CDU und SPD abgesprungen ist und wer wählen wollte, der "parkte" eben seine Stimme bei den GRÜNEN - eine Alternative gab es nicht - der Stimmenzuwachs ist nach meiner Meinung kein Verdienst der GRÜNEN - ob sie sich als würdig erweisen das werden wir sehen - die werden jetzt erst mal ins Horn stoßen und wir werden sehen ob sie einen Plan haben oder nur eine Rolle Raufaser die nicht mal eine Farbe hat - ich glaube die GRÜNEN sind eine konzeptlose Partei die viel Rauch um sehr wenig macht - sollen froh sein das ihnen ein Sack voll Stimmen zufiel ohne das sie dafür eine Leistung erbracht haben.

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JoGerner 27.05.2019, 06:10
6. Der letzte Absatz

...sagt doch schon alles. Mit "progressiver" Klimapolitik kann man im Osten nicht punkten. Das grundsätzliche Problem ist doch, dass die Regierung (en) nicht das machen, von dem sie vielleicht sogar selbst denken, dass es am besten ist, sondern das was zur wahrscheinlichen Wiederwahl führt. Es geht vordergründig immer um Machterhaltung, so kann keine vernünftige Klimapolitik gemacht werden, komme was wolle. Es müssen unpopuläre Entscheidungen getroffen werden, aber das tut so gut wie kein Politiker.
Kurzer Gedanke: Vernünftige, kluge, selbstlose Menschen würden ja wahrscheinlich auch niemals Politiker werden, bzw. könnten es nicht weil man für den langen Weg nach oben wohl eine gewisse Machthungrigkeit braucht.

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singapur 27.05.2019, 06:11
7.

Die Union hat kein Problem ... die Union ist das Problem!

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warlock2 27.05.2019, 06:13
8. Das war klasse!

Es werden wieder Worte gefunden um sich alles schön zu reden. Aber bald ist es zu spät. Wann werden die Parteien lernen, dass man Wahl versprechen halten muss?!
Bei der nächsten Wahl ist sonst die Mehrheit futsch.

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spon_3999544 27.05.2019, 06:13
9. sich 10min hinzustellen

und auf die Schulter zu klopfen. Ist angesichts des schlechten Ergebnisses mehr als absurd.

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