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CDU und Kirche: Den Katholiken geht das politische Personal aus
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Kanzlerin und Präsident: beides Protestanten. Die Abkehr vom rheinischen Katholizismus, die sich in diesen Spitzenpositionen spiegelt, ist dabei paradoxerweise eine Folge der Säkularisierung. Evangelische Politiker kommen besser an beim Wähler - weil sie nicht von der Kirche her denken.

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martin-gott@gmx.de 11.03.2012, 09:31
1. neuer Name

Zitat von sysop
Kanzlerin und Präsident: beides Protestanten. Die Abkehr vom rheinischen Katholizismus, die sich in diesen Spitzenpositionen spiegelt, ist dabei paradoxerweise eine Folge der Säkularisierung. Evangelische Politiker kommen besser an beim Wähler - weil sie nicht von der Kirche her denken.
vielleicht sollte die CDU ihren Namen ändern, und das C entfernen.
Denn wäre Sie vielleicht für konservative Atheisten wählbar.
Wenn es solche denn gibt denn so konservativ kann man doch heute eigentlich nicht mehr sein.

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Tadaa79 11.03.2012, 09:34
2. Der Titel ist schon krank

Die Kirche - egal welche Konfession - soll sich endlich auf das Spirituelle zurückbesinnen. Ich brauche keine weitere Partei! Staat/Politik und Kirche soll endlich getrennt werden.

Die Kirchen haben ihre Berechtigungen, zerstören sich aber durch die Verwebung mit dem Staat fortlaufend selbst. Sie sollten sich viel mehr zurückziehen aus jeglichen Aktivitäten die mit dem Staat gemeinsam laufen. Kirchensteuer, Kitas, Altenheime. Soll der Staat selbst gucken, wie er es macht und wer dann immer noch in die Kirchen geht, den interessiert der Kern. Die Religion!

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antonwitt 11.03.2012, 09:46
3.

Zitat von sysop
Kanzlerin und Präsident: beides Protestanten. Die Abkehr vom rheinischen Katholizismus, die sich in diesen Spitzenpositionen spiegelt, ist dabei paradoxerweise eine Folge der Säkularisierung. Evangelische Politiker kommen besser an beim Wähler - weil sie nicht von der Kirche her denken.
Das ist doch mal eine gute Nachricht.
Wenn dann den religiösen Vereinen auch noch verstärkt ihr eigenes Personal aus geht, wird die Welt eine bessere sein (hoffentlich).

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diefreiheitdermeinung 11.03.2012, 09:56
4. Was will die evangelische Kirche

Zitat von sysop
Kanzlerin und Präsident: beides Protestanten. Die Abkehr vom rheinischen Katholizismus, die sich in diesen Spitzenpositionen spiegelt, ist dabei paradoxerweise eine Folge der Säkularisierung. Evangelische Politiker kommen besser an beim Wähler - weil sie nicht von der Kirche her denken.
eigentlich sein ? Verkuender einer Religion und eine Religionsgemeinschaft? Ein karitativer Verein ? Eine politische Partei mit sozialem Anstrich ? Die Aussage "weil sie nicht von der Kirche her denkt" ist doch bezeichnend. Wenn nicht von der Religion her, aus welcher Richtung kommen dann wohl die Denkanstoesse ? Wenn NICHT aus dem Religioesen dann ist es Zeit die Privilegien, die sie als Religionsgemeinschaft hat, abzuschaffen. Ausserdem: ich dachte wir haetten eine Trennung von Religion und Staat. Was also soll die ueberhaupt die Zuordnung von meistenteils nicht-glaeubigen Protestanten oder Katholiken oder Muslims oder Buddhisten zu dem jeweiligen politische Amt ?

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c0re0n 11.03.2012, 09:58
5.

Zitat von Tadaa79
Die Kirche - egal welche Konfession - soll sich endlich auf das Spirituelle zurückbesinnen. Ich brauche keine weitere Partei! Staat/Politik und Kirche soll endlich getrennt werden. Die Kirchen haben ihre Berechtigungen, zerstören sich aber durch die Verwebung mit dem Staat fortlaufend selbst. Sie sollten sich viel mehr zurückziehen aus jeglichen Aktivitäten die mit dem Staat gemeinsam laufen. Kirchensteuer, Kitas, Altenheime. Soll der Staat selbst gucken, wie er es macht und wer dann immer noch in die Kirchen geht, den interessiert der Kern. Die Religion!
Warum sollten denn die Kirche sich nicht in die Politik einmischen?
Unternehmen machen das doch auch. Wenn z.B. Ich, als gläubiger, praktizierender Katholik in die Politik gehen möchte, müsste ich meine Katholischen Moralvorstellungen strikt von meinen politischen trennen?
Das geradez absurd! Die Religion ist ein wichtiger bestandteil, immer noch, unserer Gesellschaft. Natürlich spielt sie dann auch in der Politik eine Rolle, dort sollen schließlich die interessen des gesamten Volkes vertreten sein.

Außerdem, hat ja wohl jede Verinigung das Recht, ihre eigenen kitas, Krankenhäuser, schulen und Altenheime auf zumachen, das bleibt jedem unbenommen.
Ich habe gehört, sowas nennt man Demokratie!

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wohei-dho 11.03.2012, 09:58
6. Eine Handvoll echter Christen...

Zitat von sysop
Kanzlerin und Präsident: beides Protestanten. Die Abkehr vom rheinischen Katholizismus, die sich in diesen Spitzenpositionen spiegelt, ist dabei paradoxerweise eine Folge der Säkularisierung. Evangelische Politiker kommen besser an beim Wähler - weil sie nicht von der Kirche her denken.
...ist mir viel lieber als diese ganze Bagage von verschämten und heuchlerischen Folklore- und Wellnesschristen, die sich als Narzisten und Egomanen in der Politik verdingen und alles andere als ihrem Schöpfer dienlich sind.

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xvulkanx 11.03.2012, 10:00
7. Keine Staatsknete

Endlich kann ich dem Papst mal zustimmen: Befreit die katholische Kirche von ihren materiellen Privilegien. Keine Staatsknete für Religionsunterricht, theologische Fakultäten, Bischofsgehälter, konfessonelle Kindergärten und Schulen, Erhaltung von Kirchen und finanzielle Verpflichtungen aus jahrhundertealten Verträgen des Staates mit den Kirchen. Kein Einzug der
Kirchensteuer durch staatliche Finanzbeamte. Der Staat ist nicht das Inkassounternehmen der Kirchen.

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Gerhardendres 11.03.2012, 10:07
8. Herr Langguth (CDU) sieht es so

Herr Langguth (CDU), so einer der Spinndoctors der CDU, der ganz geschickt auch im Spiegel zu Wort kommt, sieht das so. o.K.
Das ist eine völlige Fehleinschätzung. Es gibt viele fähige
Katholiken: Schulleiter, Firmenchefs, Abgeordnete etc.
in allen Parteien, auch in der SPD, Grünen, Freie Wähler etc.

Katholiken sind wirklich nicht allein in der CDU, und wahrscheinlich auch nicht unbedingt die Interessantesten..

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Cassandra105 11.03.2012, 10:10
9.

Zitat von sysop
Kanzlerin und Präsident: beides Protestanten. Die Abkehr vom rheinischen Katholizismus, die sich in diesen Spitzenpositionen spiegelt, ist dabei paradoxerweise eine Folge der Säkularisierung. Evangelische Politiker kommen besser an beim Wähler - weil sie nicht von der Kirche her denken.
Achso, das ist wieder nur ein Gauck-Merkel Werbeartikel.

Dachte schon, was soll denn der Mist. Kenne keinen einzigen bekannten Politiker, der aufgrund seiner religiösen Zugehörigkeit sich christlich verhält.l

"Christlich" (also im Sinne christlicher Werte) verhalten sich derzeit doch gerade die Linken, obwohl die doch angeblich so Antireligiös sind.

In CDU/CSU wird dagegen auf diese Werte so ziemlich geschissen. Und Gauck hält ja auch nicht viel davon. Hauptsache frei. Freier Fall ist auch gut.

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