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CDU-Unterstützung für Leitkultur-Vorstoß: "Wer zu uns kommt, muss sich anpassen"
DPA

Was ist deutsch? Innenminister de Maizière hat die Leitkultur-Debatte neu entfacht. Die Kritik aus anderen Parteien ist groß - jetzt melden sich immer mehr konservative Unterstützer aus der CDU zu Wort.

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notbehelf 02.05.2017, 05:39
1. Verstehe die Aufregung nicht

Natürlich unterliegt Kultur einem Wandel. Es geht auch nicht darum, festzulegen, "wann man deutsch" ist. Neben dem, was in der Verfassung steht, gibt es ja noch einiges mehr.
Es gibt u.a. eine Unesco-Konvention zum Erhalt des sogenannten „immateriellen Kulturerbes“. Landestypische Bräuche und Traditionen können unter besonderen Schutz gestellt werden.Wurstsorten kann man auch schützen.
Warum sollte das also "nichts mit der Wirklichkeit" zu tun haben?

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Betreutes Denken 02.05.2017, 05:45
2.

Es sind Leute wie DeMaziere oder Merkel, die die allerletzen sein werden, die mit ihren neuen Gästen irgendwann mal "Kontakt aufnehmen" werden. Schon die ganz normale Bevölkerung tut sich aus vielschichtigen Gründen damit extrem schwer. Überhaupt ist zu beobachten, dass die lautesten Einwanderungsfanatiker unter den Politikern das krasse Gegenteil von dem leben, was sie verkaufen - aber das ist bekanntermaßen bei Metzgern, Konditoren oder Köchen nicht anders.

Das Problem wird jenen überlassen, die nicht "ausweichen" können und sich in den gentrifizierten Städten zwangsläufig in einer "islamischen Umgebung" zurechtfinden müssen. Und da gehört nun auch mal dazu, sich mit lokalen politischen No-Go-Verhältnissen zu arrangieren.

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foxtrottangohamburg 02.05.2017, 05:46
3. Verbale Nebelkerzen

Anstatt von der über Jahrzehnte hinweg gelebten Weigerung, in Integration zu investieren, mit der billigen Debatte abzulenken, sollten die Herrschaften lieber aktiv handeln. Denn das Philosophieren darüber, was man tun müsste (oder was deutsch ist), anstatt etwas zu tun, ist genau das, was bisher praktiziert wurde. Also typisch deutsch und eben - nichts.

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vulkaneifler 02.05.2017, 05:50
4. Nana

Leitkultur was für eine Bezeichnung ??? Ich denke jeder der nach Deutschland kommt sollte unser Grundgesetz und Werte akzeptieren. Religionen und ihre Werte haben sich unserem Grundgesetz unter zu Ordnen.
Nur am Rande mal bemerkt auch unsere Christlichen Religionen haben bei uns immer noch Sonderstellungen was bei den C Parteien die dieses unterstützen gerne vergessen wird.

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kleinsteminderheit 02.05.2017, 05:55
5. Wahlentscheidend

Die vom Innenminister angestoßene Debatte nimmt eine Fragestellung auf, welche die Mehrheit der Bevölkerung schon lange bewegt. Die Diskussion ist überfällig, fiel aber unter jene Denkverbote, welche dem rechten Rand eine Ausdehnung bis in die Mitte unserer Bevölkerung ermöglichten. Mittlerweile ist die mangelnde Integration als Folge von Multikulti eine drängende Herausforderung. Wer sich der Forderung nach verbindlichen Vorgaben für Neubürger verweigert, der wird Wahlen verlieren. Das Grundgesetz muss Leitlinie sein, aber da stehen auch solche Dinge, wie das Primat des Gesetzes vor der Religion drinnen, die Gleichberechtigung, die sexuelle Selbstbestimmung und vieles mehr, was in den Parallelgesellschaften nicht gilt. Es ist auch eine Debatte zur Durchsetzung des Grundgesetzes.

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cerberus66 02.05.2017, 05:55
6.

Herr Spahn hat völlig recht. Es ist völlig normal, sich den Gepfligenheuten des Gastlandes soweit anzupassen, dass man auch respektvollbehabdekt wird. Wer selber respektvoll von den Einheimischen wie ein Einheimischer behandelt werden möchte, der muss sich auch bemühen sich im Alltag zu leben wie ein Einheimischer. Das ist die Erfahrung meiner Frau und mir.

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r.muck 02.05.2017, 06:12
7. Ich frage mich schon,........

......wie es um die politische Bildung führender Politiker steht, wenn sie immer wieder das Grundgesetz als zielführend und ausreichend für die Erwartungen an Zuwanderer und ihre Integration bemühen.

Es sei ihnen nochmal, und übrigens auch vielen Journalisten ins Stammbuch geschrieben, dass das Grundgesetz in erster Linie das Verhältnis Staat-Bürger regelt und nur ganz bedingt das Verhältnis der Bürger untereinander.

Und für das Verhältnis der Bürger untereinander, also auch das Verhältnis der Zuwanderer zu den hier Ansässigen, nicht nur den Bio-Deutschen übrigens, Bürgern, ist die Vermittlung und auch die Einforderung der Leitkultur, die natürlich diskutiert werden muss, unabdingbar.

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BeatDaddy 02.05.2017, 06:12
8. Ich weiß nicht,

was es da schon wieder zu nörgeln gibt! de Maizière hat in diesem Punkt Recht ! Solange wir noch innerhalb von Grenzen leben, weil es die machtgeilen Politiker nicht anders wollen, genau solange werden wir für unsere "deutschen" Werte einstehen! Ob man das "Leitkultur" nennen muss, ist die andere Frage, aber es wird höchste Zeit, dass wir den Menschen, die hierher immigrieren, zeigen, wie man sich hier am besten anpasst. Übrigens legt man im Idealfall eine "Leitkultur" am Anfang eines Staatengebildes fest und nicht erst, wenn Millionen andersgläubiger, nicht dort geborener Menschen aus aller Herren Länder jedwede vorhandene Kultur bereits aufgeweicht haben...

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eunegin 02.05.2017, 06:15
9. anpassen? einpassen?

Jeder, egal ob deutsch oder nicht, soll hier sein individuelles Leben leben können. Frei, demokratisch und ohne anderen zu schaden. Ob man sich dafür anpassen oder anpassen muss? Reinpassen sollte man halt.

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