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CDU-Unterstützung für Leitkultur-Vorstoß: "Wer zu uns kommt, muss sich anpassen"
DPA

Was ist deutsch? Innenminister de Maizière hat die Leitkultur-Debatte neu entfacht. Die Kritik aus anderen Parteien ist groß - jetzt melden sich immer mehr konservative Unterstützer aus der CDU zu Wort.

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swarf 02.05.2017, 06:45
20. ... muss sich anpassen

Was ist daran schlimm? Wenn ich auswandern wollte, werde ich das auch müssen.

Wo ist der Unterschied zwischen Grundwerte und Leitlinien? Im Endeffekt kommt es aus das selbe raus. Wird die Religion höher bewertet als das Grundgesetz, klappt beides nicht.

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Denkt mal selber nach 02.05.2017, 06:45
21. Ist etwa schon Wahljahr?

Der Ton wird schärfer, die Anbiedern an die verschiedenen Wählerguppen nimmt zu. Man könnt glatt glauben, es wären bald Wahlen.

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blauerapfel 02.05.2017, 06:46
22. Deutsche im Ausland

Wie integrieren sich eigentlich Deutsche im Ausland?
Ich kenne Deutsche, die leben seit mehr als 10 Jahren hier in China und haben die Sprache immer noch nicht gelernt.
Nebenbei, mit Religion konnte ich schon als Kind nichts anfangen, die Hand zur Begrüßung geben habe ich nie gemocht und bei einigen deutschen Schlagersängern habe ich immer das Radio ausgeschaltet, auch als ich noch in Deutschland lebte.

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Blankoscheck 02.05.2017, 06:56
23. Integration

ist bis jetzt nicht daran gescheitert, dass es auf deutscher Seite keinen durchgängigen Willen zur Integration gibt und gab. Jeder, der sich in der Flüchtlingshilfe engagiert, erfährt dieses Tag für Tag.

Eine Leitkulturdebatte ist da völlig deplatziert - vor allen Dingen, wenn man aus dem Munde von CDU Parteigängern so etwas wie Wertschätzung von Frauen hört (Vergewaltigung in der Ehe wurde erst 1997 gesetzlich als Straftat verankert - gegen den Willen der CDU; gleiche Löhne für Frauen wird heute noch von den Konservativen auf allen Ebenen bekämpft; Frauenanteil in Führungspositionen wird geradezu von den Konservativen verhöhnt / dass wir zu unserer deutschen Geschichte stehen, haben uns die anderen Nationen aufgezwungen; aber auch hier gilt: noch heute wird der Völkermord an den Nama und Herero in Afrika schlicht nicht anerkannt; ganz zu schweigen vom Völkermord, den Gräueltaten, die die Deutschen im restlichen Afrika, aber vor allen Dingen in der Südsee und Südamerika vorgenommen haben / bis hin zur jetzigen Beteiligung des regime changes in Syrien oder aber der sofortigen Anerkennung der Ukraine bei totaler Verleugnung des Staatsstreichs). Erbrärmlich kann man da nur sagen.

Wenn schon Leitkultur-Debatte, dann auch den Willen dazu, dass nicht nur mal wieder Worte gewechselt werden.

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and_one 02.05.2017, 07:09
24. Natürlich muss man sich anpassen, wenn man sich in einem anderen Land niederlässt

Man hat gefälligst die Sprache zu lernen und muß neben den Gesetzen auch die Sitten und Gebräuche akzeptieren und sich anpassen. Wenn man als Flüchtling Gastrecht und Hilfe beansprucht, gilt das Gleiche. Das Gebietet die Höflichkeit. Wer das nicht kann und möchte, soll zu Hause bleiben oder sich ein anderes Land suchen! Ich finde es schon schlimm, wenn Leute seit vielen Jahren z.B. in Spanien Urlaub machen und nicht einmal auf Spanisch ein Bier bestellen können.

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jan07 02.05.2017, 07:11
25.

Angesichts einer weiterhin ungesteuerten und unkontrollierten massenhaften Armutseinwanderung aus uns kulturfernen Ländern ist diese Debatte wohl unausweichlich, auch wenn sie kaum zu befriedigenden Ergebnissen führen dürfte. Aber wir sind nun mal nicht nur 'die, die immer schon hier waren'. Wir sind Deutsche. Und es ist völlig legitim, den deutschen Charakter dieses Landes erhalten zu wollen.

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Xantos73 02.05.2017, 07:25
26. Seltsamer Artikel...

Warum wird diese Leitkultur-Diskussion mit einer Wahlumfrage verknüfpt? Will man hier mit ein paar Schlagworten in den Wald rufen und das Echo hören? Das was da angesprochen wird mit der deutschen Leitkultur. Reine Mathematik. Wir sind/waren ein Volk von 80 Millionen. Würde man das demographische Bild stark vereinfachen und das ganze wie einen Block betrachten, hieße dass, das bei einer Lebenserwartung von 80 Jahren jeder Jahrgang mit einer Millionen vertreten wäre. Jetzt hat Deutschland über die letzten 20 Jahre betrachtet einen Bevölkerungsschwund von ca. 3 Millionen erlebt. Zuzug war also von Nöten um das System nach ewigen Wachstum zu sichern, man brauchte Humankapital - egal wo her, hauptsache Konsumenten. Das was z.B. 2015 mit ca. 2 Millionen kam war meist zwischen 18 und 30 Jahre alt. Das heißt im Klartext, das die unteren Bereiche des demographischen Blocks eine unverhältnismäßige Durchmischung haben gegenüber den älteren Jahrgängen. Ist das Verhältnis bei der Altersklasse 50 bis 80 vielleicht noch bei 8 zu 2, wird es bei den Altersgruppen 20 bis 40 nur noch bei 5/5 stehen oder sogar so sein das der Zuzugsanteil größer ist als der der Einheimischen. Der untere Block ist aber nun mal langfristig derjenige der die Richtung bestimmen wird.
So gesehen ist es für diese Diskussion faktisch wirklich zu spät. Die Deutsche Kultur wie sie zu den 70igern existierte wird innerhalb der nächsten 30 Jahre ausgestorben sein. Ist das schlimm? Nö.
Beispiel: Fürther Innenstadt um die Mittagszeit - gefühlt hört man da kaum noch ein deutsches Wort auf der Fußgängermeile, könnte man sich jetzt drüber aufregen. Aber was wäre wenn es diese Menschen nicht hier gäbe? Die Innenstadt wäre leer und trostlos. Die Politik sollte sich eine ganz andere Frage stellen - Warum schwindet die einheimische Bevölkerung so rapide?

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rolf_fischer 02.05.2017, 07:31
27. De Maizière muss sich eine neue Partei suchen

De Maizière ist in der falschen Partei, denn seine Parteivorsitzende Frau Merkel hat den vollkommen richtigen Satz von Herrn Gauck, dass die integrierten Muslime zu D gehören, nicht aber der Islam, durch den Satz "korrigiert": "Der Islam gehört zu Deutschland".

Wie auch Merkels sonstige Politik mit der ursprünglich schrankenlosen Zuwanderung, Dirty Deals mit Islam-Anhängern wie Erdogan statt Flüchtlingsstädte in Afrika, Kundus etc, und dazu Akzeptanz der von Erdogan und den Sauds gesteuerten regelrechten Gehirnwäsche in deutschen Moscheen, zeigt, muss sich de Maizière hier dringend eine neue Partei suchen.

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funxxsta 02.05.2017, 07:40
28. Konsequenzen

Als in Deutschland geborener und aufgewachsener Europäer habe ich in den vergangenen 30 Jahren in 4 Europäischen Ländern gelebt, als Unternehmer gearbeitet und an den jeweiligen Gesellschaften Anteil gehabt.
In keinem dieser Länder gab bzw gibt es ein Integrationsprogramm oder andere signifikante Bemühungen zugereiste Neubürger zu integrieren. Es wird völlig zu Recht erwartet, das sich Neubürger bemühen die jeweilige Landessprache so gut zu erlernen, das Sie ohne Schwierigkeiten am beruflichen und gesellschaftlichen Alltag teilnehmen können. Die Gesetze des Landes und die Gepflogenheiten der Gastgeber sind zu respektieren und der Kultur des Gastlandes entgegen stehende eigene Gepflogeneheiten sind entweder zu unterlassen oder im Privaten auszuleben. Davon abgesehen, das all dies dem logischen Menschenverstand und den rudimentären Charaktereigenschaften eines jeden Menschen entsprichen sollte, ist es ja wohl eine Selbstveständlichkeit das sich Gastgeber in ihrer Kultur, Tradition und Politik nicht an ihre Gäste anpassen. Die in Deutschland stattfindende Diskussion über Leitkultur und Integration raubt mir schlicht den Atem. Kein Volk ist dermassen von falscher Toleranz, Nachgiebigkeit und abstrakten Interpretationen von Gesellschaftlichem Konsens geprägt, wie das Deutsche. Lernt man in diesem Land denn mittlerweile prinzipiell nicht aus vergangenen Fehlern? Muss jede Aufarbeitung in Details erstickt werden, obwohl der Kontext übergross einem jeden vor den Augen steht? Ernst genommen wird Deutschland langsam nicht mehr. Unsere politische "Elite" ist ausser der Finanzindustrie und dem Handel ausschliesslich dem Machterhalt verpflichtet und völlig unfähig...auch im Eingestehen von Fehlern. das mit dieser Grundhaltung Fehler nicht nachhaltig aufgearbeitet werden können und eine aus Einsicht und Erlerntem gespeiste Zukunft gestaltet werden kann, ist nun offenkundig. Konsequenzen aus Fehlern werden in Deutschland mit bewundertswerter Leistungsbereitschaft verwässert, auf die breite Masse abgewälzt und Verantwortung wird offen abgelehnt. Wohin uns dieses manische Vorleben von - übrigens undemokratischen - Individualinteressen geführt hat, sieht man unter Anderem an dem Bildungsstand, dem gesellschaftichen Verhalten und den Paralellgesellschaften der Deutschen Bevölkerung. Ein Innenminister formuliert in bester Burschenschaftsmanier ein Positionspapier zu Intergration, das rechtes Gedankengut mit Selbstverständlichkeiten vermischt und die Republik stürtzt sich wie ein blutdurstiges Tier auf das zerreissen dieses Unsinns, anstatt sich selbstbewusst dem eigentlichen Thema zu stellen und somit ein Zusammenleben mit Einwanderern erst zu ermöglichen. Zuwanderer haben sich den örtlichen Gegebenheiten anzupassen, die Gesetze des Gastlandes zu achten und natürlcih die Landessprache zu beherrschen. Überall auf diesem Planeten! Und das Gastland hat eben so selbstverständlich das Recht zu entscheiden wer und wer nicht in die eigene Gesellschaft passt bzw wessen Lesitungsspektrum und Leistungsbereitschaft willkommen und zielführend ist. Ebenfalls überall auf der Welt. Integration ist eine exklusive Pflicht des Gastes bzw des Neubürgers. Auch in Deutschland.

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ackermart 02.05.2017, 07:46
29. Was ist Kultur?

...Das - im deut scher vom Gesetze - Mann im besonderen gerne tut, etwa einer Frau die Tür aufhaltend den Vortritt zu geben, ausser beim Betreten einer Spelunke. Es ist das, was man - in der unsrigen - Zuvorkommenheit nennt, was man auch ohne dem tun würde, dass es - allen Gesetzen zuvor kommend - als solches geschrieben wäre. Es sind die ungeschriebenen Gesetze, die eine kultivierte Gesellschaft als Üblichkeiten >BRAUCH

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