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CDU-Vize Klöckner: GroKo? Das wird dauern
imago/ Torsten Silz

CDU-Spitzenpolitikerin Julia Klöckner erwartet direkte Gespräche mit der SPD über eine Große Koalition nicht vor Januar. Sie warnt zudem vor zu vielen Vorbedingungen der Sozialdemokraten.

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Referendumm 27.11.2017, 12:43
140.

Zitat von max-mustermann
"Sie warnt zudem vor zu vielen Vorbedingungen der Sozialdemokraten" Schon cool dieser Realitätsverlust bei der Union. Also mann will unbedingt regieren und den Kanzler.....
So etwas nennt man Chuzpe!
Lt. Wiki zu Chuzpe: Frechheit, Anmaßung, Dreistigkeit, Unverschämtheit.

Und genau das läuft doch seit der drastischen Niederlage der CDU/CSU bei der BTW schon seit Wochen. "Ich will Kanzler", alles andere ist mir doch wurscht, so lautet doch das Motto von Angela Merkel I.
Diesen Nonsens (Königin/Kaiserin Angela .) hat doch schon Harald Schmidt hier auf SPON kabarettistisch hochgenommen.

Genaugenommen hat doch die CDU/CSU überhaupt nichts zu fordern. Die stehen doch mit dem Rücken zur Wand. Eine Neuwahl wollen die bekanntlich nicht, weil die dann noch mehr abrauschen würden. Also MUSS es mit der SPD klappen. Und weil das so ist, hat die SPD eben alle guten Karten in der Hand.
Nur mit dieser Chuzpe versucht man sich seitens der CDU/CSU noch über Wasser zu halten und versucht vor der Öffentlichkeit das Gesicht zu wahren. Aber JEDER Bürger weiß doch, was Sache ist - siehe meine Zeilen weiter oben.

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bs2509 27.11.2017, 12:46
141. Die Weinkönigin von 1994

lässt mich die Tränen in Augen steigen.
Bei so viel Chuzpe noch von Koalitionsgesprächen zu reden, ist schon sehr dreist.
Erst einmal sollte sie offenlegen, was an Schmiergeldzahlungen an die Pfalz-CDU geflossen ist, bevor man die "redliche" Politikerin gibt.

Aber so sind Politiker/Innen halt eben.

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von Hinnen 27.11.2017, 12:47
142. Schwarz-Rot ist die Fahne der Anarchisten.

Wundert mich, dass die publizistischen Phrasendrescher ("Jamaika") das noch nicht entdeckt haben.

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herbert.huber 27.11.2017, 12:48
143. tja, das ist halt der Unterschied ...

Zitat von poetnix
Und das ist der wahre Grund, warum zögerlich gehandelt wird. Man braucht Zeit, um die Mitglieder und Wähler so mit Wortbrei zuzuschütten,dass sie nicht mer "Piep" sagen können und die Orientierung verlieren.
tja, das ist halt der Unterschied zur Union. Es ist kein Zufall, dass diese Partei immer wieder als Kanzlerwahlverein bezeichnet wird. Dort ist man auch noch stolz drauf, dass man solche Grundprinzipien einer Demokratie nicht kennt, da ist Diskussion halt schon ein Fremdwort.

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kuac 27.11.2017, 12:48
144.

Zitat von stevens-82
Und bei was davon waren die Grünen dagegen?
Dagegen, dafür, unieressant. Die CDUCSU haben sie durchgeboxt. Also, Grünen-Bashing ist wie eine Religion mancher Foristen.

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holzauge3 27.11.2017, 12:50
145. Diese Frau...

hat zu jedem Thema etwas zu gackern. Selber nix auf die Reihe bekommend, stets das Fähnchen in den Wind hängend, drängt sie vor jedes Mikrophon um aus ihrer Sicht "Wichtiges" zu verkünden. Nervig !
Die SPD hat es nicht leicht, wenn diese Schwätzer in CDU/CSU ihr erklären wollen, was sie zu tun hat. Um so mehr, als an ihrer Spitze die größte Enttäuschung (Martin Schulz) agiert, der ausser markigen Worten auch nur warme Luft zustande bringt. E. Eppler hat Recht: Der Rücktritt von Schulz wäre zwingend nötig, wenn die SPD vorwärts kommen soll.

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wi_hartmann@t-online.de 27.11.2017, 12:51
146. Frau Klöckners Weihnachtsferien

Das Thema Regierungsbildung hat Zeit, schliesslich sind alle Ämterder geschäftsführenden Regierung noch voll besoldet und für
sofortige, oder spätere Versorgungsansprüche wichtig.
Schliesslich ist in 5 Wochen Weihnachten, wer will da nochernsthaft arbeiten.

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schlob 27.11.2017, 12:51
147. Ähnlichkeiten mit dem Absolutismus erreichen komische Ausmaße.

Entscheidend ist die CSU - Merkel würde alles unterschreiben-und dann sowieso nach Lust und Laune agieren - vor allem,um ihrer Favoritin Frau Katrin GE ein Lächeln zu entlocken.-
Die Ähnlichkeiten mit dem Absolutismus erreichen komische Ausmaße.

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herbert.huber 27.11.2017, 12:55
148. Lindner ...

Zitat von liberaleroekonom
Damit belegen Sie doch deutlich FDP und GRÜNE passen (noch) nicht zusammen - quod erat demonstrandum. Also war der Ausstieg aus Jamaika doch völlig richtig - oder?
Lindner hatte in einem recht.
Als er sagte: "Es ist besser, nicht zu regieren, als falsch zu regieren" wurde das von fast allen völlig falsch verstanden. Er hat sicher in einem seiner wenigen lichten Momenten gemerkt, dass die FDP einfach die falsche Politik macht, Deutschland vor diesen neoliberalen Verfehlungen geschützt und daher die FDP von einer Regierungsbeteiligung zurückgezogen. Damit kann es doch noch eine richtige Regierung geben, und eine, die nicht diese falsche Politik der FDP macht. Wo er recht hat, hat er recht.

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kuac 27.11.2017, 12:57
149.

Zitat von liberaleroekonom
Bei einer Jamaika-Koalition hätte die Rechnung (Kompromiss?) aus Sicht der FDP wie folgt ausgesehen: 0 % Eigene FDP Punkte, 5 % Gemeinsame Punkte mit Grünen (z.B. Vorratsdatenspeicherung), 10 % Gemeinsame Punkte mit Union......
Die anderen Jamaika-Beteiligten haben Ihre Darstellung vehement widersprochen.
Warum bekommt nun Lindner für sein Vorgehen Beifall von Gauland? Die FDP muss aufpassen, damit sie sich nicht in eine Ecke manövriert, wo sie eigentlich nicht hin sollte.

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