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CDU-Vorstoß: Mindestlohn-Wende empört Arbeitgeberchef

Die CDU-Spitze schwenkt auf einen Mindestlohn um - und erntet heftige Kritik von Arbeitgeberchef Dieter Hundt. Der Vorstoß sei "außerordentlich bedenklich". Auch in der Union gibt es Widerstand gegen die Kehrtwende.

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klowasser 31.10.2011, 08:47
1. gegen titelzwang!

Zitat von sysop
Die CDU-Spitze schwenkt auf einen Mindestlohn um - und erntet heftige Kritik von Arbeitgeberchef Dieter Hundt. Der Vorstoß sei "außerordentlich bedenklich". Auch in der Union gibt es Widerstand gegen die Kehrtwende.
Empörung ist doch nur etwas, was Claudia Roth zeigen kann!
Herr Hundt, Zeit das Unternehmen Lichterketten bilden! Gutmenschen! Macht eine Demo in allen Innenstädten Deutschlands!

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jujo 31.10.2011, 08:49
2. ...

Das ist doch mal was anderes Herr Hundt wenn die Politik, in diesem Fall die CDU, auf Stimmungen in der Bevölkerung reagiert und NICHT auf ihre oder den Stimmungen der Lobby!!!

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vincent1958 31.10.2011, 08:49
3. Das..

Zitat von sysop
Die CDU-Spitze schwenkt auf einen Mindestlohn um - und erntet heftige Kritik von Arbeitgeberchef Dieter Hundt. Der Vorstoß sei "außerordentlich bedenklich". Auch in der Union gibt es Widerstand gegen die Kehrtwende.
...empirisch nicht belegbare Totschlagargument"Arbeitsplätze"ist unerträglich.Würde Deutschland morgen England den Krieg erklären,wär der erste kommentar von H.Hundt:"Das finde ich venünftig,das schafft Arbeitsplätze in der Rüstungindustrie.!

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RubyRhod 31.10.2011, 08:50
4. Demokratie?

Zitat von
Eine derartige Änderung in der politischen Position der Union sei "außerordentlich bedenklich" und möglicherweise der Stimmung in der Bevölkerung geschuldet, so Hundt.
Diese verdammte Stimmung in der Bevölkerung! Wer glaubt diese eigentlich wer sie ist?

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klowasser 31.10.2011, 08:50
5. gegen titelzwang!

Zitat von sysop
Die CDU habe einen Mindestlohn bisher aus guten Gründen abgelehnt, sagte Hundt weiter. Denn dieser gefährde "in beträchtlichem Umfang" Arbeitsplätze.
So wie er es nachweislich im europäischen Ausland nicht getan hat, wo nahezu überall Mindestlöhne eingeführt sind?
Der Quatsch zieht nicht mehr, Herr Hundt. Aber vielleicht gibts von der Kanzlerin doch noch eine Kehrtwende, denn erst wenn die Plebs nicht nur sprichwörtlich an Ketten gelegt sind und gepeitscht werden, gefährdet es nicht mehr Arbeitsplätze.
So langsam ist es Zeit für ein wenig mehr als gesetzlichen Widerstand!

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Isotronic 31.10.2011, 08:51
6. schönes Zitat

"Eine derartige Änderung in der politischen Position der Union sei "außerordentlich bedenklich" und möglicherweise der Stimmung in der Bevölkerung geschuldet, so Hundt."
Schöne Entlarvung der demokratischen Einstellung.
Eine Mehrheit der Bevölkerung möchte Mindestlöhne, wenn wir eine demokratische Nation sind, sollten wir sie bekommen - oder Herr Hundt?

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kulturidealist 31.10.2011, 08:52
7. Hemmungslose Polemik

Was Herr Hundt mal wieder von sich gibt, ist wieder einmal eine Unverschämtheit, die die egomanischen Mechanismen der Verbandsfunktionäre widerspigelt, und ich bin davon Überzeugt, dass es nicht die Meinung der Mittelständler widerspiegelt: Billiglöhne gegen Jugendarbeitslosigkeit auszuspielen ist perfide, weil beides eine Aufgabe für die Industrie, den Handel - kurz - die Wirtschaft darstellt - sie profitiert von der guten Infrastruktur in der BRD, von der guten, soliden Ausbildung, von stabilen politischen Verhältnissen und ist nicht bereit, etwas zurück zu geben, von dem, was es von dieser Gesellschaft geschenkt bekommt.

Herr Hundt hat sich mit diesen Äußerungen als rückwärtsgewandt und ignorant disqualifiziert.

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Juri 31.10.2011, 08:52
8. ...

Wann genau ist nochmal Wahl? Danach kann sich Herr Hundt im erneuten Falle schwarz-gelb wieder künstlich abregen.

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burgundy 31.10.2011, 08:53
9. Man darf davon ausgehen,

Zitat von sysop
Die CDU-Spitze schwenkt auf einen Mindestlohn um - und erntet heftige Kritik von Arbeitgeberchef Dieter Hundt. Der Vorstoß sei "außerordentlich bedenklich". Auch in der Union gibt es Widerstand gegen die Kehrtwende.
dass bei der Grundgesinnung der CDU gegenüber den Arbeitnehmern unterm Strich ohnehin nicht viel herumkommen wird beim Mindestlohn. Augenwischerei im Vorwahlkampf eben. Wie schon so oft.
Die Arbeitgeber müssen sich also gar nicht so sehr aufregen. Es ist wohl auch nicht sinnvoll, sich ständig ausserhalb der Gesellschaft zu stellen. Es sei denn, die Arbeitgeber definieren ausschliesslich sich selbst als die Gesellschaft und ihre Leistungsträger. Das wird's wohl sein...

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