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Chaos in Libyen: Abtrünniger General lässt Parlament stürmen
DPA

Libyen kommt nicht nur Ruhe: Anhänger des abtrünnigen Generals Haftar haben das Parlamentsgebäude in Tripolis gestürmt, es gab Tote. In Bengasi soll es Angriffe auf den Flughafen gegeben haben.

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David K. 19.05.2014, 09:28
10. Lag Deutschland doch nicht so verkehrt

Deutschland hatte sich damals enthalten. Wahrscheinlich im Nachhinein doch nicht die verkehrteste Einstellung. Diese Länder sind weder eine Bombe noch eines unserer Soldatenleben wert, es sei denn, dass sich für uns daraus eine Gefahr abwenden ließe.

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tksuper 19.05.2014, 09:33
11. War das nicht zu erwarten?

Überall wo die Amerikaner (angeblich wegen Demokratie und Freiheit) gezündelt haben,
herrscht hinterher Chos und Gewalt. Dabei ist Gaddafi nicht wegen seiner Üblen Machenschaften gemeuchelt worden, sondern weil er sich von der Öl-Dollarbindung lösen wollte.
Ein einstmals blühendes Land, unter einem zugegebenermaßen verrückten Diktator,
wurde zerstört, und wartet nun, auf einen neuen Diktator.
Mit Demokratie ist diesem Land (welch Anmaßung unserer westlichen Doktrin),was von jahrhunderte altem Stammesdenken geführt wird, garantiert, nicht zu helfen.
Hoffentlich bleibt Syrien dieses Schicksal erspart.

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jehudi 19.05.2014, 09:35
12.

Liebe Amerikaner und andere "Willige",

Danke dafür, dass Ihr es geschafft habt das reichste Land des afrikanischen Kontinents in ein noch größeres Unrecht und Chaos zu stürzen als man überhaupt hätte annehmen können.
Wir sind auch ganz sicher, dass Ihr es sehr uneigennützig gemacht habt.

Schämen Sie sich Herr Westerwelle, dass sie die BRD nicht in die Komplizenschaft mit eingebracht haben um dieses Land und seine Bevölkerung endlich kleinzukriegen.... Da lobe ich mir doch die Grünen, die wenigstens mittlerweile jeden Krieg mitmachen.

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tatso 19.05.2014, 09:43
13. wo

sind die Rufe nach Sanktionen gegen Russland, denn dort hat er ja auch seine Hand drin.
Ach ne ... das hat ja die NATO allein geschafft ... mein Fehler

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mikaiser 19.05.2014, 09:48
14. Irreführende Zwischenüberschrift

Die Zwischenüberschrift "Ex-General Chalifa Haftar will islamistische Milizen" sagt das Gegenteil von dem aus, was Haftar tatsächlich will. Im weiteren Text ist das korrekt ausgeführt.

Danke für den Hinweis! Wird geändert. sysop

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Meconopsis 19.05.2014, 10:01
15. Zerstörungswerk des Westens

Zitat von Sackaboner
Vom Regen in die Traufe. Anscheinend hat man sich zu wenig Gedanken gemacht, was mit einem Land geschieht, dessen Diktator man beseitigen hilft. Alle bisher unterdrückten Interessen brechen auf einmal explosionsartig hervor. Welche Art neuer staatlicher Ordnung wünscht sich denn der Westen für Libyen? Präsidiale Demokratie?
Am Beispiel Libyens sieht man, welche Folgen es haben kann, wenn man Länder destabilisiert und Revolutionen entfacht. Die Gaddaffi-Herrschaft war noch das Beste, was Libyen passieren konnte. Mehrere Jahrzehnte ruhiges Leben und Sicherheit für den Großteil der Bevölkerung, und verglichen mit weiten Teilen Afrikas sogar Wohlstand !

Wir hätten in der Tat Gaddaffi unterstützen müssen und nicht die Revolutionäre. Jetzt heisst es: Libyen = Somalia. Das westliche Demokratiekonzept funktioniert In Vielvölkerstaaten und Stammesgesellschaften einfach nicht. Geld, Öl und Waffen zerstören dann alles, was zuvor aufgebaut wurde. Geht das in die Hirne unserer Politiker irgendwann rein ?

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grigori-bouchon 19.05.2014, 10:23
16. Wir sind mit schuld

Ghadaffi hatte zumindest zunächst einmal das Land im Griff, was man von der derzeitigen "Regierung" nicht sagen kann.
Lieber 1 Diktator als ein nicht endenden wollender Bürgerkrieg.
Aber wir mussten uns ja unbeding einmischen, als wüssten wir nicht was auf den Sturz Ghadaffis volgen würde.
ich wage es zu bezweifeln das wir nich vorher schon gesehen haben das die untereinander Rivalisierenden Gruppen sich anfangen werden genseitig zu bekäpfen sobald man keinen gemeinsamen Feind hat.
Die usa hat doch son tollen geheimdienst oder können die nur Verbündete ausspionieren?

Zudem kommt noch einerseits radikale Muslime bekäpfen in diversen Ländern und in anderen dieselbigen unterstützen.
Lybien und Syrien wären da Beispiele.
Zudem kommt das wir mit den Scheichs die seit langem als Geldgeber der Taliban und co. bekannt sind Geschäfte machen.
Viel schizophrener kann es doch eigentlich nciht mehr werden.

Um beim Thema zu bleiben.
Unsere (westliche) militärische intervention in Lybien ist mit schuld an der aktuellen Lage, das blut der Unschuldigen die dort jeden Tag sterben müssen klebt somit auch unseren Händen!

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freddygrant 19.05.2014, 10:35
17. Diese Zustände ...

... in Lybien sind das Ergebnis der geopolitischen, militärischen Ordungspolitik der USA und folglich der NATO. Wenn das so weitergeht versinken ganze Kontinente wie Afrika, Vorderasien, und - wenn unser transatlantischer Hegemon so weiter agiert - auch noch
West- und Osteuropa in Schutt und Chaos. Und das alles im Namen von Demokratie, Freiheit und Völkerrecht - angeblich!

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salomona7o 19.05.2014, 10:36
18. herrliche zeiten.....

.
Der Westen sollte sich aus innerstaatlichen Konflikten
ein für alle Mal heraushalten.[/QUOTE]
geht dies geschundene Land entgegen und alle nachbarstaaten
gleich mit. der westen sah nur seine interessen, khadafi war unbequem
geworden. er hat reichlich geld an manche 'demokratisch gewaehlten
praesidenten' verteilt.kurzum er wusste zu viel.
das lybische volk waren allen 'friedenstiftenden' laendern unwichtig. DAS ist ein verbrechen gegen die menschlichkeit!!

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hkubin 19.05.2014, 10:38
19. Ohne Plan

Es braucht sich niemand, aber auch gar niemand darüber zu wundern, was in Libyen passiert. Da werfen ein paar Nationen einfach ein paar Bomben auf das Land und ansonsten überlassen sie es sich selber. Ein Krieg, der aus Gründen des Populismuses geführt wurde, abere niemand wusste, was das Kriegsziel sein soll. Einer der Wenigen, der das erkannte, war der vielgescholtene Guido Westerwelle der uns in dankenswerter Weise aus dem Muskelspiel der ach so demokratischen Westmächte herausgehalten hat.

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