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Chef der Münchner Sicherheitskonferenz: Ischinger spricht sich für Bundeswehr-Einsatz
DPA

Abwehrschritte und eine diplomatische Groß-Offensive: Der Chef der Münchner Sicherheitskonferenz hat ein militärisches Eingreifen der Bundeswehr in Syrien gefordert. Den Nahen Osten wähnt Ischinger kurz vor einer "Groß-Explosion".

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inhabitant001 15.09.2015, 09:23
1. Irrwitz

Der Westen habe zu lange weggeschaut? Wie bitte? Wer mischt sich dort denn seit 2001 mit Kriegen, Regime Changes und der Unterstützung von Halsabschneidern und Islamisten aktiv ein? Weiß der Chef der Münchner Sicherheitskonferenz das wirklich nicht?

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flaviussilva 15.09.2015, 09:25
2. Herr Ischinger,

wenn Sie die Artikel im Spiegel und auf SPON betreffend den Zustand der Bundeswehr gelesen hätten, dann würden Sie derartiges nicht fordern.

Deutschland hat keine militärischen Handlungsoptionen !

mfg

flaviussilva

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snooky- 15.09.2015, 09:28
3.

Auf welcher Seite soll die Bundeswehr denn stehen, werter Herr Ischininger? Auf der ihres NATO Partners USA (von ISIS laufen die Syrer gerade davon) oder Assads (Unterstützung durch Russland)? Schwierige Entscheidung denn so oder so kommt die Bundeswehr in Teufels Küche.

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Ralf12345 15.09.2015, 09:28
4. Handeln

Alle Willigen Länder sollten sich zusammenraufen, eine 500.000 Mann Armee zusammenstellen und die ganze Region von Terroristen säubern. Sonst wird das nichts.
Im Anschluss muss umgehend mit dem Aufbau einer Zivilgesellschaft begonnen werden, die der Tradition dieser Region entspricht, muss also nicht zwingend eine Demokratie sein (hat dort eh nie funktioniert). Wenn man das sofort anpackt ist man in einem Jahr schon sehr viel weiter und die Menschen können zurückkehren

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secret.007 15.09.2015, 09:28
5. Mein lieber Herr Ischinger ...

... wer hat den den IRAK destabilisert? Und wer Afghanistan, Libyen und jetzt Syrien?

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erzengel1987 15.09.2015, 09:29
6. Das ist gegen das GG

Die Bundeswehr darf nicht im Ausland operieren. Sie dient lediglich der Verteidigung.

Jeder Auslandseinsatz ist somit Verfassungswidrig. Siehe Definition der derzeitigen Kriege. Werden defakto nicht so genannt, um den Verfassungsbruch zu vertuschen.

Wir haben laut GG keine Berechtigung ein Land anzugreifen oder zu besetzen.

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auweia 15.09.2015, 09:30
7. Ischinger hat Recht

Ich kann es nur wiederholen: Wenn wir die Ursachen des Flüchtlingsproblems bekämpfen wollen müssen wir in der Tat: kämpfen - und zwar dort wo die Quelle ist.
Ganz gleich, wer für die Krise verantwortlichist oder ob es überhaupt einen Verantwortlichen gibt: Europa braucht Stabilität an seinen Aussengrenzen. Wenn dann noch Frieden und wirtschaftlicher Aufschwung hinzukommen - um so besser.
Das ist aber nicht umsonst. Es werden erst viele Verhandlungen mit UN, NATO, Syrien und Russland geführt werden müssen und viele Kröten zu schlucken sein (moralischer, politischer und finanzieller Art) bevor eine entsprechende Maßnahme anlaufen kann.
Und wenn dann nur räumlich begrenzte Sicherheitszonen auf syrischen Boden herauskommen ist es schon gut gelaufen.

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Anton Waldheimer 15.09.2015, 09:30
8. Zustimmung aber nur teilweise

Richtig Herr Ischinger, der von Merkel so ermutigte und geküsste Netanjahu hat den Nahen Osten in ein riesiges Pulverfass verwandelt. Ihr Rezept gegen den Willen der international anerkannten Regierung Syriens das Land zu bombardieren könnte aus Merkels Backstube kommen.

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tommit 15.09.2015, 09:32
9. Lachnummer

Präventivschläge haben schon Grössere mit besseren Waffen probiert... solange dort asymetrisch Krieg geführt wird kann er das getrost vergessen....

man erkennt auch das das rissische Treiben momentan dem Westen teilweise ganz gut in den Plan passt...

Glaubt ihr wirklich der Spiegel Leser ist so dumm?
Hier wird sowas von offenscihtlich stark interessenpolitisch geklappert...

Ein Hoch auf das Infozeitalter Faulenzen und Aussitzen sind bei der Geschwindigkeit sehr schwierig.. auch wenn man Psychologen engagiert die jegliche reale Risiken ins reich der psychologischen befindlichkeiten schieben...

Keines Menschen Meinung ist objektiv, auch nicht die des Starpsychologen..
Würden Politiker solche Massnahmen vorsvchölagen gäbe es keine Bedrohung müsste man annehmen sie fändern dies gut ... dann würde ich die Suche nach pathologischen Zuständen aber woanders ansetzen

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