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Chef des Hamburger Verfassungsschutzes: "Eine der größten Bedrohungen überhaupt"
Sean Gallup/ Getty Images

Der Hamburger Verfassungsschutz-Chef Torsten Voß warnt davor, dass die Grenzen zwischen Extremisten und normalen Bürgern verschwimmen. Seinen Ex-Kollegen Hans-Georg Maaßen kritisiert er deutlich.

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zonkk 01.06.2019, 01:38
180. Ihre Meinung über Herrn Maaßen teile ich nicht,

Zitat von tinosaurus
Herr Voß liegt mit seiner Einschätzung absolut richtig. Ich finde es erfreulich, dass der Verfassungsschutz offenbar einen positiven Kurswechsel anstrebt. Der ehemalige Chef ist ja nur noch peinlich.
auch wirkt er nicht "nur noch peinlich".
Ohne die Geschehnisse in Chemnitz neu aufbereiten zu wollen, hat er in tiefer Überzeugung der Bundeskanzlerin widersprochen, weil er spürte, dass eine Richtigstellung der Ereignisse unumgänglich war, um ein weiteres Auseinandertriften der beiden Lager auch für die Zukunft zu verhindern. Wozu die Kanzlerin weder willens noch in der Lage war, hat er versucht eine Diskussion in Gang zu bringen, um die wahren Geschehnisse aufzuklären, dies auch um die Glaubwürdigkeit in den Rechtsstaat zu erhalten. Leider wurde es ihm nicht gedankt, weil er in links-grünen Kreisen zur Hassfigur geraten war und die Regierung sich letztendlich genötigt sah, ihn den links-grünen Hetzern auszuliefern. Im Übrigen sind Beamte nicht nur willenlose Befehlsempfänger, sondern in prekären Situationen gar verpflichtet, gegen Fehlentwicklungen oder gar Unrecht vorzugehen (zu remonstrieren). Das schadet oftmals der Karriere. Ich empfinde daher Hochachtung für das Verhalten von Herrn Maaßen und wünsche ihm für seinen politischen Werdegang viel Erfolg. Jedenfalls sollte ihm künftig eine wichtige Rolle (und ein wichtiges Amt) in der Politik zukommen.
Und was bitte, verstehen Sie unter einem positiven(!) Kurswechsel des Verfassungsschutzes?

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rloose 01.06.2019, 10:07
181.

Zitat von zonkk
"und nur noch peinlich" wirkt er auch nicht. Ohne die Geschehnisse in Chemnitz neu aufbereiten zu wollen, hat er in tiefer Überzeugung der Bundeskanzlerin widersprochen, weil er spürte, dass eine Richtigstellung der Ereignisse unumgänglich war, um ein weiteres Auseinandertriften der beiden Lager auch für die Zukunft zu verhindern. Wozu die Kanzlerin weder willens noch in der Lage war, hat er versucht eine Diskussion in Gang zu bringen, um die wahren Geschehnisse aufzuklären, dies auch um die Glaubwürdigkeit in den Rechtsstaat zu erhalten. Leider wurde es ihm nicht gedankt, weil er in links-grünen Kreisen zur Hassfigur geraten war und die Regierung sich letztendlich genötigt sah, ihn den links-grünen Hetzern auszuliefern. Im Übrigen sind Beamte nicht nur willenlose Befehlsempfänger, sondern in prekären Situationen gar verpflichtet, gegen Fehlentwicklungen oder gar Unrecht vorzugehen (zu remonstrieren). Das schadet oftmals der Karriere. Ich empfinde daher Hochachtung für das Verhalten von Herrn Maaßen und wünsche ihm für seinen politischen Werdegang viel Erfolg. Jedenfalls sollte ihm künftig eine wichtige Rolle (und ein wichtiges Amt) in der Politik zukommen. Aber was bitte, verstehen Sie unter einem positiven(!) Kurswechsel des Verfassungsschutzes?
Dieser Mann hat Teile der SPD linksextremistischer Tendenzen bezichtigt. Das allein zeigt schon sein krudes Weltbild, von den anderen Spinnereien, die er abgelassen hat, ganz zu schweigen. Jede Regierung mit Selbstachtung hätte diesen Mann feuern müssen.

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dieter-ploetze 01.06.2019, 16:47
182. @115 rioose, nationen und globale probleme

globale probleme versus nationalstaaten. oder umgekehrt.
wenn Sie meinen, dass nationalstaaten durch abmachungen z.b. keine globalen probleme loesen koennen, sind wir dem untergang geweiht, denn wir werden noch auf laengere sicht nationalstaaten haben und diese haben bisher noch allemal schneller reagiert als
gebilde wie die EU, die meist uneins ist. ausserdem gehoerte dann, so wie Sie es meinen, eine weltregierung her. furchtbare vorstellung!
dazu kommt, dass es immmer noch national besser zu loesende probleme gibt, z.b. der soziale ausgleich. dieser findet immer nur im ueberschaubaren rahmen durch ein zusammengehoerigkeitsgefuehl statt und dieses gefuehl laesst sich nicht global uebertragen.
zugestanden, es gibt ausnahmen, einzelne menschen koennen
anders empfinden aber doch nicht ganze voelker. eine global gleiche politik waere der endgueltige sieg des kapitalismus, denn das hiesse im endeffekt, jeder ist sich selbst der naechste. hauen und stechen.
anarchie oder eine globale diktatur waere dann nur vorstellbar.
alles keine lebenswerte vorstellung.

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milpark 02.06.2019, 08:21
183. Christchurch 50, Sri Lanka 253

Das Beherrschen einfachster Zahlenvergleiche scheint keine Qualifikationsvorausaussetzung für einen Verfassungsschützer in Hamburg zu sein.

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