Forum: Politik
China: Peking will Todesstrafe für Wirtschaftsverbrechen abschaffen

China will künftig weniger Todesurteile verhängen: Ein Gesetzentwurf dazu wurde dem Volkskongress vorgelegt. Danach soll Wirtschaftsverbrechern künftig nicht mehr die Hinrichtung drohen. Auch alte Menschen sollen von der Todesstrafe ausgenommen werden.

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realredfox 23.08.2010, 11:54
1. Gute Nachricht...

...für unsere Manager, die können dann jetzt nach China und dort alles kaputt machen.

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esopherah 23.08.2010, 11:55
2. alte ok, aber wirtschaftsverbrecher...also ich weis nicht

*nicht zu ernst nehmen*
Wir sollten die Todesstrafe für Wirtschaftsverbrecher auch bei uns einführen denn, anders glaube ich nicht mehr daran, dass die sog. Elite aufhört das Volk in Megadimensionen zu beklauen. Alleine was die Atomverbrecher da gerade abziehen wird uns wieder Milliarden und Volksgesundheit kosten...
Wenn Gas Gerd verurteilt werden würde, dann glaub ich evtl. auch wider an Gerechtigkeit in Deutschland ;-)

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langenscheidt 23.08.2010, 11:56
3. Fragezeichen

Neueste Meldung aus China:
Die Todesstrafe wird nicht abgeschafft.

Menschenrechtler begrüßen dies.
Tolle Nachricht!

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passagier1 23.08.2010, 12:00
4. chinesische Lösung

Zitat von sysop
China will künftig weniger Todesurteile verhängen: Ein Gesetzentwurf dazu wurde dem Volkskongress vorgelegt. Danach soll Wirtschaftsverbrechern künftig nicht mehr die Hinrichtung drohen. Auch alte Menschen sollen von der Todesstrafe ausgenommen werden.
Weniger bekannt ist, dass in China auch in "mobilen Exekutionseinheiten" per Giftspritze hingerichtet wird. Dabei handelt es sich um von der Firma Jinguan Auto umgebaute Busse.
Die Firma versichert, dass man damit Kosten einspart, die Sicherheit der Henker wie die der Verurteilten erhöht und die Leichen schneller zur Organentnahme in die Krankenhäuser befördern kann, sofern die Verurteilten ihre Einwilligung dazu gegeben haben. Das sagen jedenfalls die Behörden.
Quelle: Sendung "Mit offenen Karten" auf arte tv

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GyrosPita 23.08.2010, 12:00
5.

Haha, gerade eben die Schlagzeile gelesen: "China will Todesstrafe für Wirtschaftsverbrechen abschaffen"
Fünf Minuten später ist aus "Wirtschaftsverbrechen" "Managerverbrechen" geworden.
Selten so eine unsubtile, plumpe Stimmungsmache gelesen...

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SchneiderG 23.08.2010, 12:03
6. .

Zitat von sysop
China will künftig weniger Todesurteile verhängen: Ein Gesetzentwurf dazu wurde dem Volkskongress vorgelegt. Danach soll Wirtschaftsverbrechern künftig nicht mehr die Hinrichtung drohen. Auch alte Menschen sollen von der Todesstrafe ausgenommen werden.
Ein absolut logischer und auch nach vollziehbarer Schritt, da es sich bei den Wirtschaft-Managern fast auschlieslich um Partei-Mitglieder handelt.

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onimoschta 23.08.2010, 12:03
7. Verhältnismäßig weniger in China als im Iran

Zitat von sysop
Kein Land der Welt lässt so viele Menschen hinrichten wie die Volksrepublik China
Also wenn ich mir die Zahlen ansehe, könnte man natürlich im ersten Moment denken: Ja, 5000 Hinrichtungen, Iran hat "nur" 400. Aber bei solchen Bevölkerungsunterschieden muss man das einfach relativ sehen. Bei 1,33 Mrd Menschen werden 5000 hingerichtet (0,00038%), im Iran bei 74 Mio Einwohnern 400 Tote (0,00054%). Verhältnismäßig werden also weniger Menschen in China hingerichtet als im Iran. Wenn es so viele Menschen in China nun mal gibt, muss man das runterrechnen, wenn mans mit dem Iran vergleichen will...

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zoon politicon 23.08.2010, 12:12
8. Managerverbrechen

In der westlichen Welt hätte vielleicht zumindest die Drohung mit der Todesstrafe für "Managerverbrechen" die Finanz- und Bankenkrise verhindert. Die Mitglieder der Lehman-Gang hätte man stilecht auf einem Scheiterhaufen ihrer wertlosen Zertifikate verbrennen können. Viele Geschädigte hätte diese wohl schubkarrenweise und begeistert zur Verfügung gestellt.

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Reformhaus 23.08.2010, 12:14
9. China schont seine korrupte Elite

China braucht seine korrupte Elite. Aber auf ein paar Wanderarbeiter mehr oder weniger hingegen scheint es nicht anzukommen.
Aber auch hierzulande wird die selbsternannte Elite von der Justiz anders angefasst als der "gemeine" Verbrecher, nur geht es dabei nicht ganz so existenziell zu.

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