Forum: Politik
Chinas neue Luftverteidigungszone: USA fordern Airlines zu Vorsicht auf
AP

Im Streit um die Luftverteidigungszone im ostchinesischen Meer zeigen sich die USA unnachgiebig - und wollen weiter Aufklärungsflüge über der umstrittenen Inselgruppe durchführen. Gleichzeitig mahnen sie zivile Airlines zur Vorsicht. Die sollen sich an die chinesischen Vorgaben halten.

Seite 4 von 5
joG 30.11.2013, 13:33
30. Es ist legal, wenn China patrouilliert....

....oder die Japaner mit Kampfflugzeugen das tun. Es wäre aber gut, wenn man den Disput um Meeresgebiete zwischen China, Taiwan, Japan und mehreren weiteren Nationen in der Gegend klar. Diese Konfrontationen sind sehr gefährlich.
Man kann nur hoffen, dass die NSA alle Informationen zusammenführt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
N.Danilewski 30.11.2013, 13:43
31.

Zitat von heinz.wutz
Das könnte dann aber auch ganz schnell falsch verstanden werden. Noch herrscht ja kein Kriegszustand und den sollte man auch nicht mit allzu viel Hysterie herbeibeten. China hat sich momentan nur das Recht herausgenommen, den Luftraum zu kontrollieren. Man will also lediglich wissen, welche Maschine wann woher fliegt. Das dürfte doch für Verkehrsmaschinen kein Problem sein.
Für japanische Passagierflugzeuge scheint es ein Problem zu sein, dürfen diese doch laut Tokio keinerlei Auskünfte geben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
perfekt!57 30.11.2013, 13:46
32. wenn wir sozial intelligent wären - was wir nicht sind, dann

würden wir mit den chinesen verhandeln, und von den regierungen und der us-armee das verhandeln verlangen, zur not ultimativ: wir erlauben nichts anderes!

selbstverständlich muss die veränderung der landkarte einen preis haben, damit sie stattfindet.

gegenwärtig aber sieht es wieder einmal so aus, als ob der zu erlegende preis vor allem männern und männerorganisationen mehr oder minder alleine zu gute käme: der einsatz von armeen ist eben auch umsatz und wichtigkeit für diese. und diese kosten, die wir und china haben, ließen sich rechnen. (die kosten der us-armee sind auch deutsche kosten, ja. was da verauslagt wird, geht z. b. nicht an den deutschen maschinenbau als umsatz für zivilproduktionsanlagen).

und verhandlungen, die bereit wären, diese kosten (ins verhältnis gesetzt zum vermutlichen wert der gebiete) anders zu verausgaben, müssten nicht automatisch weniger vielversprechend sein. bislang war int. chinesisches handeln weitgehend berechenbar rational. und es könnte vielleicht leider sogar im interesse mancher amerikaner sein, dies zum negativen zu ändern.

in unserem interesse wäre das aber nicht. nur verhandlungen machten "wandel durch annäherung".

die durchaus bestehende aufgabe der führung in peking 1,6 milliarden menschen (overall the chinese people achieved so much in the last decades, keine andere bevölkerungsgruppe erreichte global ähnliches, leider trotz diktatur) zu führen und zu versorgen, sollten wir anerkennen.

genau so, wie ihre fähigkeit überall auf dem afrikanischen kontinent freunde zu gewinnen, erfolgreiche geschäftsbeziehungen aufzbauen und für uns alle mit, z.b. auf dem afrikanichen kontinent mehr stabilität herzustellen.

unsere mitmenschen bleiben potentiell immer unsere freunde. mehr (durchaus zähe) frauen statt armeen täten not. übereinkommen der anrainerstaaten tun not. es geht nicht um die karrieren von fliegern, generälen oder piloten. und auch nicht länger um rüstungsaufträge.

diese bodenschätze nebst evtl. veränderung der politischen landkarte müssen für die kp einen preis haben. der darf und wird aber nicht in amerika oder von amerikaner alleine auszuhandeln oder zu bestimmen sein: schaffen wir uns die foren! denn nur das geheimniss ist unser schaden, z.b. über preise und kosten!

und ja, nicht zuletzt könnte ein schlecht eingehegter konflikt da und jetzt die chinesischen streitkräfte mehr und besser üben, als wir das heute schon absehen könnten oder wollten. noch mehr und bessere chin. streitkräfte politisch-zivil durchaus nicht unser wunsch: jeder versuch westlicher falken uns hierüber im unklaren zu lassen, weil unser nicht-wissen ihr auftrag wäre und nur für sie folgeaufträge nach sich zöge, ist mit entschlossenheit zu begegnen. zum glück gibt es das internet auch dafür. und nicht nur dafür.

und ja, fürs internet und vieles andere gebührt amerika unser dank. deswegen haben wir aber nicht abseits zu stehen! eine welt, eine verantwortung!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hubertrudnick1 30.11.2013, 14:11
33. Größenwahnsinn

Zitat von Greyjoy
Es geht im Prinzip nur darum zu zeigen wer den Längsten hat.
Ich sage es doch, dass alles ist nur ein pubertäres Verhalten der Politiker, sie sollten mal wieder auf den Boden herunterkommen, damit sind allerdings auch viele anderen mit gemeint.
Man kann nicht im Frieden leben, wenn es der böse Nachbar nicht will, damit sollte man endlich mal Schluß machen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spon-facebook-10000338717 30.11.2013, 14:32
34. Etwas paroli

tut dem AMI gut. Was sucht der in der Nähe von China.Er wird doch dort nicht etwa für Frieden sorgen wollen. Er wird doch nicht die Bodenschätze stehlen wollen oder?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
topguy001 30.11.2013, 14:52
35.

Zitat von Korken
Sie leben wie die Chinesen anscheinend im letzten oder vorletzen Jahrhundert. Japan hat sehr viele Reparationen und Entschuldigungen gemacht, was aber gerne vergessen wird. Japans Ansprüche auf die vier Kurileninseln sind ebenso legitim nachgewisen wie Takeshima. Mit Senkaku hier aber haben wir international anerkanntes japanisches Territorium, was China versucht sich einzuleiben. Provokationen gehen hier von China aus.
Entschuldigung. Japn mit Reparationen und Entschuldigungen??? bitte nicht lächlich machen, Japan hat noch nie gemacht, weder zu China noch zu Korea noch zu sonst irgendjemand. Fact ist, in der Schulbücher stehen immer keinen "Angriffskrieg" sonder "Besetzung um Frieden". Japan verehrt immer noch Kriegsbrecher, Japn hat noch nie Entschädigung gezahlt, Japan hat noch nie offenziell entschuldigt, Japan ist der Verbrecher.
Vergessen Sie bitte nicht, dass China und Japan vereinbart status Quo zu behalten, Japan hat die Inseln nationalisiert und dadurch als Erste die Status Quo verändert.
China hat Luftverteidigungszone eingerichtet, Japan hat schon vor 44 Jahre getan. Die Amerikane halten überall irgendwelche Luftverteidigungszone. China hat Recht, warum hat man immer zwei Standard haben? Das ist aber eine wahrheit, sobald West vs Osten, kommt die zwei Standard!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
newbiethenewb@yahoo.com 30.11.2013, 14:52
36. bitte bessere Karte

Zitat von wwwwalter
Man muss nur mal auf die Weltkarte schauen und sehen, wie nahe diese Inselchen an Taiwan liegen, und wie extrem weit weg sie vom japanischen Festland sind. Waren es nicht die Japaner, die China während des zweiten Weltkriegs überfallen und dort unermessliches Leid angerichtet haben ?
Sie sollten eine bessere Karte zu haben. Die Senkaku Insel ist 170 km nach Ishigaki Insel (Okinawa) von Japan, und 330 km nach China.

Außerdem hat das nichts mit dem Zweiten Weltkrieg zu tun. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Insel von den USA bis 1974 besetzt. China überhaupt nicht protestiert. Dann wurde die Insel zusammen mit Okinawa nach Japan zurückgekehrt. China begonnen, die Souveränität über die Insel nur in den 1970er behaupten, wenn Öl in der Ostchinesisches Meer gefunden.

Schauen Sie, welcher ​​Land ein imperialistischer ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Lobbykratie 30.11.2013, 15:25
37. Chinese Dream visa American Dream

Und wieder haben die Amis eine Schlappe hinnehmenmüssen. Erst Snowden und dann durften sie noch nicht einmal Syrien zusammenschießen. Und Kim Jong Un hat auch immer noch A-Bomben. Eine Schlappe nach der nächsten...

Und jetzt werden die Chinesen auch noch immer selbstbewusster. Das macht attraktiv:
Chinese Dream

Beitrag melden Antworten / Zitieren
duiveldoder 30.11.2013, 15:33
38.

Zitat von schmuggi
Denn China hat billige Importe nach USA geliefert und dafür Billionen von Dollars eingenommen. Diese Dollars wurden jedoch nicht ausgegeben, sondern staatlicher Weise gehortet. Nun liegen diese Dollars da und ween sie auf den Markt geworfen werden, bricht der Dollar zusammen.
Achso.. dachte schon. Ein doppeltes an den Reserven Chinas wurden in den vergangenen 4 Jahren auf dem Markt geworfen und die USA sind immer noch da, und deren Flotten und Flugzeugtraeger auch. Und die Wirtschaft springt da an da kann Europa nur von Trauemen, aber nach Ihrer Logik existieren die USA ja gar nicht mehr, denn schon bei der Haelfte des Betrags, naemlich was China gehortet hat, bricht das Weltfinanzsystem zusammen. ROFL

Sie sind sich bewusst, das Geld kommt in den Umlauf und kurbelt wahrscheinlich die Wirtschaft sogar noch an. Das einzige was passiert ist eine Inflation von 3-4% wenn es schlimm kommt, und das wird die Weltwirtschaft wie auch die USA schon verkraften.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
NSA Media 30.11.2013, 18:13
39. Leitung zivilen Luftverkehrs

Zitat von heinz.wutz
Das könnte dann aber auch ganz schnell falsch verstanden werden. Noch herrscht ja kein Kriegszustand und den sollte man auch nicht mit allzu viel Hysterie herbeibeten. China hat sich momentan nur das Recht herausgenommen, den Luftraum zu kontrollieren. Man will also lediglich wissen, welche Maschine wann woher fliegt. Das dürfte doch für Verkehrsmaschinen kein Problem sein.
Doch. Im zivilen Luftverkehr werden Flüge angemeldet und von Lotsen geleitet. Hat China die Infrastruktur für die von ihm sg. Luftverteidigungszone aufgebaut? Wenn nicht, ist dieser Luftraum für zivile Maschinen letzlich unpassierbar. Der Luftraum liegt nicht über chinesischem Territorium sonder weitestgehend über internationalem Seegebiet. Ist Chinas Vorgehen also rechtens? China militarisiert eine ganze Region.

Ob der Dreh mit dem Dollar funktioniert, bleibt abzuwarten. Logisch wäre, wenn China seine Währung konvertibel macht und seine Handelspartner zu Abrechnung in seiner Währung auffordert. Die Sache hat nur einen Haken: Wenn China in Unmengen seine Dollarreserven raushaute würden die finanzpolitischen Turbolenzen seine Exporte gefährden. Gleiches gilt, wenn seine Währung durch Konvertibilität von jetzt auf gleich zur Welthandelswährung würde; sie geriete erheblich unter Aufwertungsdruck. China kann all das tun. Aber dies hätte starke Konsequenzen im Innern. Die Entwicklung der Binnenachfrage benötigt noch ein bis zwei Jahrzehnte. Dazu gehört ein ziviles Rechtssystem, das den Namen verdient, ein Finanzssystem außerhalb einer Schattenwirtschaft, ein faires Sozialsystem und vor allem die Abwesenheit von Korruption. Das alles kollidiert erheblich mit Chinas Herrschaftsmodell.

Da ist noch das Problem der Sicherung der Handelswege. Was macht China, wenn es einem Rohstoff-Embargo ausgesetzt wird? Daß in einer Eskalation des Konflikts die Weltwirtschaft den Bach runtergeht, ist eh unvermeidlich. Letzlich müssen die Exportmärkte Chinas ihre Importe aus China durch eigene Produktion kompensieren, so das überhaupt möglich ist ( Aufbau von Produktionsstätten, Zugang zu Ressourcen ). Es macht Sinn, wenn sich westliche Unternehmen peu à peu ihre Produktion aus China abziehen und Chinesische Unternehmen außerhalb Cinas den gleichen Regeln unterworfen werden, wie auswärtige Unternehmen in China.

China legt ein Gewicht in die Waagschale, das es erst in einer Zukünft ohne Entfaltung der Konflikte seiner Region haben könnte. Auch das kann man tun. Nur erfordert das ein exaktes Timing von Maßnahmen auf unterschiedlichsten Gebieten. Dabei dürfte sich sogar Chinas Führung übernehmen - intellektuell und weil sie korrupt ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 5