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Chinesisch-japanischer Inselstreit: Obamas Machtdemonstration
AP

Die Senkaku-Inseln sind der Zankapfel im Ostchinesischen Meer. Die Luftverteidigungszone der Chinesen über diesem Gebiet haben die Amerikaner jetzt demonstrativ durchbrochen - sie ließen zwei B-52-Bomber hindurchfliegen. Eine Machtdemonstration, die nicht nur auf den Konkurrenten China abzielt.

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Fabius Maximus 27.11.2013, 09:14
20.

Zitat von mr.denali
Wer provoziert denn in den letzten Jahren ständig und gegen jeden seiner Nachbarn? Bestimmt nicht Japan!
Hä? Schon die National-Faschistischen Pamphlete von Abe&seiner nationalistischen Clique vergessen? Das Provozieren gegen Korea, Republik China, VR China, HK?

japan muss sich endlich für seine perversen Verbrechen gegen Korea, China, die Phillipinen, Vietnam, Malaysia, Singapur, Thailand etc. etc. entschuldigen - ohne eine ernsthafte Entschuldigung UND finanzielle Kompensation der Kriegsverbrecherleugner kann es keinen Frieden geben. Eine Aufgabe der kriminell "eroberten" Inseln wäre ein erster Schritt dazu.

Shame on japan!

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pluuto 27.11.2013, 09:16
21. Es war einmal.

In den sechziger Jahren schlossen Japan und Amerika ein bis heute geltendes Sicherheitsabkommen: Sollte einer der beiden in japanischen Gebieten attackiert werden, würde man sich gegenseitig helfen.
Zu jener Zeit war die USA die einzige Weltmacht und China ein Nobody, das hat sich mittlerweile geändert. Wenn in 20 Jahren Amerika wirtschaftlich darnieder liegt, hat China in dieser Region das Sagen. Taiwan wird dann fallen.

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db_op 27.11.2013, 09:17
22. gezielte Provokationen

können immer nach hinten losgehen. Das Motto "si vis pacem para bellum" ist schon ein paar Tage älter. Und so eine militärische Drohgebärde ist nicht ungefährlich. Nochmal gut gegangen, aber Obama sollte darüber nachdenken, seinen Friedensnobelpreis zurückzugeben.
Im Übrigen finde ich, dass der Vergleich mit 1914 hinkt. Es war damals durchaus (nach über 40 Jahren Frieden) eine Kriegsstimmung und -begeisterung, die es heute (nach fast 50 Jahren ohne globalen Krieg) nicht gibt.

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Hermes75 27.11.2013, 09:21
23.

Zitat von Firewing6
Unsere Regierung zieht gegenüber den USA krampfhaft den "Schwanz" ein, wenn die mal wieder unsere Grundrechte verletzen. Die Chinesen richten dagegen als Warnung schonmal eine Luftsicherheitszone ein. Praktischer Nutzen eher gering, aber ein starkes Zeichen das Aufhorchen lässt.
Die Chinesen haben versucht ihre eigenen Hoheitsrechte auf fremdes Territorium auszudehnen, denn de facto sind die Inseln japanisch.
Wenn die USA oder Japan die Forderung Pekings akzeptieren würden, würden sie faktisch China die Hoheit über die Inseln zugestehen.
Peking wird gewusst haben, dass das nicht geschieht.
Man wollte wohl mal testen welche Reaktion erfolgt.
Die anderen Nachbarn Chinas geben inzwischen klein bei wenn chinesische Truppen deren Gebiet verletzen.
So verletzen chinesische Truppen in Kashmir immer wieder die indische Grenze und lassen auch gerne mal Fahnen oder andere Andenken zurück.
Chinesische Fischer dringen in Hoheitsgewässer Vietnams oder der Phillipinen ein und wenn sie dann von der dortigen Küstenwache behelligt werden, stehen sofort chinesische Kriegsschiffe bereit um ihnen zu "helfen".

Es war an der Zeit dass mal jemand ein deutliches Stopp-Zeichen setzt.

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Charlie Brown II 27.11.2013, 09:21
24. ...

Zitat von pluuto
In den sechziger Jahren schlossen Japan und Amerika ein bis heute geltendes Sicherheitsabkommen: Sollte einer der beiden in japanischen Gebieten attackiert werden, würde man sich gegenseitig helfen. Zu jener Zeit war die USA die einzige Weltmacht und China ein Nobody, das hat sich mittlerweile geändert. Wenn in 20 Jahren Amerika wirtschaftlich darnieder liegt, hat China in dieser Region das Sagen. Taiwan wird dann fallen.
In dem Momanet in dem in China die Lohnstückkosten die Standortrisiken übersteigen, ist China ein riesiges Reich ohne Absatzmarkt und wirtschaftlichen Einfluss. Also ja, etwa in 20 Jahren.

Und ebenfalls ja: Militärisch wird es dann höchst gefährlich... bis es den Weg der UDSSR geht...

So einfach ist das.

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sitiwati 27.11.2013, 09:22
25. was soll

nun der Über/Durchflug beweisen? ich denke, garnix ! die Chinesen zucken das höchstens mit den Schultern, an der Situation ändert sich Null, anders wärs, wenn eine US Trägergruppe da einfahren würden, aber ein paar alte Flieger ?

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patman63 27.11.2013, 09:24
26. Was für ein Symbol!

Mit den Waffen des kalten Krieges die Luftverteidigungszone zu verletzten ist schon ein heftiger Hinweis. Haben die Amerikaner das im Kreuz, betrachtet man die Verschuldung bei den Chinesen?

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braunschweiger77 27.11.2013, 09:26
27. Ach ja

Zitat von UnitedEurope
Find ich gut. Nur weil China Anspruch auf irgendwelche Inseln erhebt, sind es noch lange nicht ihre (siehe Taiwan). Und solchem Blödsinn muss man Einhalt gebieten. China versteh da aber nur Reaktionen der Stärke.
Soso. Erklären Sie auch mal was die USA das Ganze eigentlich angeht so daß die tausende Kilometer vom eigenen Territorium entfernt ihre Bomber kreisen lassen müssen? Wie wäre es denn wenn die Chinesen mit ihrer Luftwaffe vor Obamas Haustüre ihre Luftwaffe spielen lassen würden? Aber schon klar für die görttergleiche USA gelten mal wieder andere Maßstäbe. Und genügend Deutsche kuschen immer noch vor diesem Schnüffel und Kriestreiberstaat wie man auch an den PRO-USA-Kommentaren hier wieder sehen kann. Abscheuilich.

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Beat Adler 27.11.2013, 09:26
28. Obama auf aussenpolitischem Kriegskurs?

Zitat von galeano
Seit seinem Machtantritt ist der zuhause von Kapitalismuskrise und anscheinend mißlungener Krankenversicherungspolitik geschwächte Obama samt seinem politökonomischem Beraterfilz vermutlich zur Ankurbelung der Rüstungsindustrieprofite ,aus Supermacht-narzißtischem Geostrategiekalkül, aber auch zur Krisenablenkung auf außenpolitischem Kriegskurs. .
Obama auf aussenpolitischem Kriegskurs?

Seine Aktionen zeigen uns etwas Anderes: Rueckzug aus dem Irak und Afghanistan, also keine Zange um den Iran, kein Angriff in Syrien, Abkommen mit Iran, etc.

Allerdings haelt sich die USA an bestehende, sicherheitsrelevante Staatsvertraege: mit Japan, mit Taiwan, mit Suedkorea, mit Vietnam, mit den Philippinen, mit Indonesien, mir Singapore, mit Saudi Arabien, etc. etc.
mfG Beat

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markus_wienken 27.11.2013, 09:29
29. .

Zitat von Max Klee
Wenn Obama die Krise diplomatisch lösen will, sollte er die Chinesen nicht unnötig provozieren.
Die Provokation war nicht unnötig sondern notwendig.

Zitat von Max Klee
Auch wenn es sich bei dieser Übung um Routine handelt,
Natürlich war diese Übung keine Routine.

Zitat von Max Klee
war wohl klar das es momentan politisch ziemlich brisant ist die Inselgruppe zu überfliegen.
Nein, eigentlich nicht.
Zeigt man ggü. den Chinesen keine Stärke wird man nicht ernst genommen, insofern war der Überflug ein richtiger Schritt diplomatisch gesehen.

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