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Chinesischer Konzern: Nato-Generalsekretär Stoltenberg in Sorge wegen Huawei
Francisco Seco/AP

Die Debatte über Huawei erreicht die Nato: Die USA warnen die Verbündeten, die Chinesen am Ausbau der 5G-Netze zu beteiligen. Im SPIEGEL bekräftigt Generalsekretär Stoltenberg die Bedenken.

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erzengel1987 29.03.2019, 11:14
1. Übertriebene Warnung

Was soll denn schlimmes passieren? Für den Bürger ändert sich nichts. Nur dass jetzt dadurch die Chinesen noch bisschen besser abhören können.

Also wo ist der Vorteil? Wenn Huawei günstiger ist sollen die es doch machen. Es gibt zudem kein Krieg mit den Chinesen. Also was soll die Aufregung.

Besser wäre natürlich einen Europäischen Anbieter zu finden der das ganze System aufbaut.

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discprojekt2 29.03.2019, 11:18
2. Also,

Bisher hatte ich immer den Eindruck, dass die Nato (USA) immer Näher an andere Staaten "heranrueckt". (Osteuropa, Naher Osten usw.) Als die untergegangene Sowjetunion Näher an die USA "heranrueckte", nämlich auf Cuba, war das Geschrei, zu Recht, gross.

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joenzon 29.03.2019, 11:21
3. Wir lassen

uns grundsätzlich nur von unserm NATO Partner USA abhören, wo kämen wir denn hin wenn das jetzt auch noch China könnte

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Karelia 29.03.2019, 11:28
4. USA- Lautsprecher Stoltenberg

Falls Stoltenberg besorgt ist, ist das seine Sache.
Wenn er diese Besorgnis aber als USA-Interessenvertreter offiziell in seiner Funktion innerhalb der Nato (Sekretär) äußert, sieht die Sache anders aus. Das sieht nach Auftragsarbeit aus.
Natürlich hätten die amerikaner lieber hauptsächlich US Unternehmen am Start für den G5 Aufbau in Europa, die Firma CISCO zum Beispiel. Die können dann in geübter Zusammenarbeit mit CIA und NSA ihre Kill-Switches installieren und für geordneten Informationsabfluß nach den USA sorgen.
Merke: Es müssen mehrere Anbieter in Rennen, um einseitige Interessenlagen von Nicht-Europäern auszugleichen. Laßt Huawei ruhig mitmachen!
Den USA geht es nie um Sicherheitsinteressen anderer, sondern ausschließlich um ihre eigenen.
Und Gruß

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schroedingers_katze 29.03.2019, 11:35
5. Feindbilder

braucht die Nato. Früher wars die rote Gefahr, jetzt ist es eben die gelbe. Einen Feind muß es geben, wie sonst sollte dieser gigantische Aufwand gerechtfertigt werden?

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studibaas 29.03.2019, 11:43
6. Wie ein anderer Forist...

zum anderen Artikel aber gleichem Inhalt schon schrieb:
Der Unterschied von Huawei = China und Cisco = USA ist doch nur, dass Huawei günstiger ist und wir bei Huawei nicht sicher wissen, das wir abgehört werden,- bei der USA hier Erkenntnissicherheit herrscht.

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adal_ 29.03.2019, 11:46
7.

Zitat von schroedingers_katze
Feindbilder braucht die Nato. Früher wars die rote Gefahr, jetzt ist es eben die gelbe. Einen Feind muß es geben, wie sonst sollte dieser gigantische Aufwand gerechtfertigt werden?
Durch den gigantischen Rüstungsaufwand Chinas? Ist aber nur ne Vermutung.

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Rassek 29.03.2019, 11:50
8. Lustig..

Der NSA verlangt von den Firmen Hintertüren zum Abhören. Letztlich ärgert es die, daß Huawei sich dies nicht von den Amis befehlen lassen wird. Aber Deutschland wird kuschen. Huawei hat im Gegensatz zu den anderen Firmen sogar angeboten seine Firmware in ihrer Hardware offenzulegen.

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eggshen 29.03.2019, 11:56
9. Die Argumentation der Besorgten...

ist in ihrer Naivität schon fast rührend. Denn letztlich wird ja impliziert, daß wir (Exportweltmeister, German engineering, Hi-Tech, blablabla) am Ende nichts davon mitkriegen, wenn uns die bösen Chinesen mit ihrer verwanzten Hardware ausspionieren.
Falls dem wirklich so sein sollte, liegen die echten Probleme doch offensichtlich viel tiefer. Und vor diesem Hintergrund ist der Einsatz alternativer Hardware z.B. aus den USA wirklich keine Alternative.

Die Älteren unter uns erinnern sich vielleicht -

https://de.wikipedia.org/wiki/Globale_Überwachungs-_und_Spionageaffäre

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