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Christentum und Islam: Die Unterwerfung
DPA

Die beiden höchsten Vertreter der Kirche in Deutschland legen bei einem Besuch des Felsendoms ihr Kreuz ab - aus Respekt vor den Gastgebern, wie sie sagen. Kann man sich eine größere Demutsgeste vorstellen?

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unixv 07.11.2016, 14:58
1. Falscher Weg!

Demutsgeste? vor dem Islam? Da sollte man aber trennen, den friedlichen Islam soweit es den überhaupt gibt?" und den Politischen Islam, vor letzteren bitte keine Demutsgesten!

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bobrecht 07.11.2016, 15:01
2. Das ist jetzt ein Scherz - oder!?

Jo Meister Fleischhauer, die beiden Kirchenmänner hätte wohl besser dem Scheich das Kreuz in die Brust bohren sollen - das hat ja auch bei Drakula geholfen. Das Kreuz - ein Symbol unter dem gemordet, gemeuchelt ud geraubt wurde kann man zwischendurch aber auch mal ablegen und man könnte einfach mal nur dem Galuben anhängen. Unsäglicher Blödsinn, den Sie da schreiben und damit weiter Feuer auf die lodernde Flamme gießen. Kreuzkrutzefix-Himmel-Atsch und Zwirn - ein echte Fleischhauer!

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altermann41 07.11.2016, 15:03
3. unglaublich !

Ich habe es zweimal gelesen. wenn ich solche Kirchenführer habe - brauche ich keine Islamistenkrieger mehr.
Man stelle sich nur vor wir würden von Muslimen erwarten das sie ihre traditionelle Kleidung oder ihre Gebetsketten ablegen sollen wenn sie in unsere Gotteshäuser kommen.

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Over_the_Fence 07.11.2016, 15:05
4. Eigentlich ist dem nichts mehr hinzuzufügen

Ein sehr guter Beitrag von Herrn Fleischhauer. Man fragt sich, was diese Vertreter (?) ihrer Kirche eigentlich noch antreibt. Kein Kotau ist tief genug vor der agressiven religiösen Konkurrenz, als das man ihn nicht mit wortreichen Erklärungen hinbekäme. Aber die regelmässige Einübung erleichtert eines Tages dann die Durchführung des Freitagsgebetes für die Herren.

Ich bin mal gespannt, ob demnächst umgekehrt die Gäste in evangelischen Kirchen darauf verpflichtet werden ihre Kopfbedeckungen abzunehmen, wenn sie ein christliches Gotteshaus betreten. Der geneigte Betrachter könnte dies sonst als Provokation empfinden.

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ackergold 07.11.2016, 15:07
5.

Demut, Herr Fleischhauer, ist ein zutiefst christlicher Wert und niemand verleugnet seinen Glauben, wenn er kein Kreuz trägt. Wie viele Kreuze tragen Sie und warum?
Die Behauptung, es sei "eine Verleugnung des Glaubens, wenn zwei wichtige Repräsentanten des Christentums bei einer Pilgergreise aus Rücksicht auf die Reizbarkeit muslimischer Glaubensvertreter ihr Kreuz ablegen" ist daher fadenscheinig und falsch, denn was sie für im Sinne des Glaubens für richtig halten, entscheidet nicht ein Herr Fleischhauer, sondern diese Leute selbst. Ja, es sind in der Geschichte des Christentums eine Menge Leute gestorben, weil sie genau das abgelehnt haben, aber es sind im Zeichen dieses Kreuzes noch viel mehr gestorben, weil sie anderen gegenüber nicht demütig und tolerant waren.
Es ist absolut nichts verwerfliches daran, aus Respekt ein Glaubenssymbol für ein paar Minuten abzulegen. Wenn mehr Menschen auf Erden so wären, die Welt wäre weitaus friedlicher, denn Kriege, Herr Fleischhauer, resultieren immer aus dem Irrwitz der Konsequenz. Respekt, dass die beiden Kirchenvertreter das erkannt haben.

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RudiRastlos2 07.11.2016, 15:08
6.

Toleranz gegenüber Intoleranz ist eine dumme Form von Großmütigkeit, die letztlich allen schadet.

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sie_mich_auch 07.11.2016, 15:08
7. Amtsträger eben, mehr (leider) nicht

Nun, die Sonne ist heute dennoch wieder aufgegangen und auch Gott kann sich sein Bodenpersonal offenbar nicht mehr so recht aussuchen - was Zweifel an seiner Allmacht hegt. Dieser Vorfall demonstriert für mich einmahl mehr die endlose Distanz zwischen Glauben und Amtskirche. Es ist wahrlich beschämend und buchstäblich kreuzlos.

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Doc_Hollyday 07.11.2016, 15:10
8. Sehr guter Artikel

Vielen Dank Herr Fleischhauer. Angesichts der Tatsache das im Nahen Osten Christen aufgrund ihres Glaubens bestialisch zu Tode gequält, gefoltert und vergewaltigt werden und anschließend aus ihrer Heimat vertrieben werden, ist es wirklich beschämend wie Kirchenvertreter sich verhalten. Kein Wunder, dass die Kirche in Deutschland immer mehr Mitglieder verliert, wenn selbst die höchsten Kirchenvertreter ihr Kreuz bereitwillig ablegen, was soll man von so einer Kirche erwarten. Im Prinzip ist die deutsche Amtskirche am Ende. Es ist dasselbe wie mit dem Patriotismus. Wir dürfen einfach nicht mehr stolz auf die eigene Herkunft und Identität sein. Ist eben uncool...das Fremde liegt derzeit im Trend.

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kleinsteminderheit 07.11.2016, 15:11
9. Demut zählt zum Kern des christlichen Wertekanons

und natürlich ist kein Symbol es wert, dass deswegen Blut vergossen wird. Christus hat schließlich auch Demütigungen bis zur Selbstaufgabe ertragen. Die Frage, ob und warum die beiden Kirchenvertreter das Kreuz abgelegt haben, führt nicht weiter.
Viel aufschlussreicher ist die Frage, warum es nicht nur auf dem Tempelberg, sondern in fast allen muslimischen Ländern für Christen nicht ratsam ist, mit Kreuz oder Bibel aufzufallen. Gelebte Toleranz, gar Gleichberechtigung nichtislamischer Religionsgemeinschaften sind hier selten und eher ein hohles Wort als gelebte Realität.

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