Forum: Politik
Christentum und Islam: Die Unterwerfung
DPA

Die beiden höchsten Vertreter der Kirche in Deutschland legen bei einem Besuch des Felsendoms ihr Kreuz ab - aus Respekt vor den Gastgebern, wie sie sagen. Kann man sich eine größere Demutsgeste vorstellen?

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it--fachmann 07.11.2016, 17:55
190. Na ja

Es gibt im Christentum sicher wichtigere Werte, als sich ein Kreuz um den Hals zu hängen. Aber bei einem Bischof gehört da ja zur Uniform. Ich finde es auch nicht gut, dass diese beiden Bischöfe so vor dem Mufti gekuscht haben. Da denken doch die Muslime, dass man es bei uns mit dem Glauben nicht mehr ernst nimmt und die werden dann immer frecher. Aber die Herrn Bischöfe hatten wohl eher eine vergnügliche Reise mit ausgedehnten Touristikprogramm im Sinn. Und in derartiger Urlaubsstimmung wären ja Konflikte das Letzte, was man brauchen kann.

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judueck 07.11.2016, 17:55
191. Unglaublich....

...würde es hier nicht Bildlich Dokumentiert sein, würde ich an Versteckte Kamera denken! Wir Christen unterwerfen uns und machen uns zum Gespött, dann Berichten wir noch stolz darüber! Eine Farce!

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freiheitimherzen 07.11.2016, 17:57
192. bitte über den Tellerrand schauen!

Zitat von surgeon
...Das Christentum als am weitesten entwickelte Religion hat sich keiner anderen Religion zu unterwerfen, ansonsten verrät man Gott !...
Sehr geehrter sturgeon,

dann schauen Sie mal über den Tellerrand!

Vom Buddhismus können sich sogar die christlichen Kirchen noch ein paar Scheiben abschneiden. Es ist halt ein Unterschied, ob der Gründer 3 Jahre mit Hilfe von ein paar Fischern und Steuereintreibern lehren konnte oder über 48 Jahre mit Hilfe von vielen, sehr gut ausgebildeten Freunden.

In Bezug auf den Islam gebe ich Ihnen allerdings Recht. Der Islam kann von allen anderen Religionen noch reichlich lernen. Wird er aber nicht, denn diejenigen, die es am meisten benötigen, sind im allgemeinen auch diejenigen, die es am vehementesten ablehnen.

Viele Grüße

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reuanmuc 07.11.2016, 17:58
193.

Zitat von granathos
Zu fragen ist doch was für ein Problem diese an Gott Glaubenden mit dem Kreuz hatten und haben. Aber man kann hier schwerlich mit Argumentieren. Wer hier nicht begreift und wen nicht Trauer ergreift, hat sowieso keinen Zugang zu Christus und dem Kreuz..
Zu fragen ist doch vielmehr, wozu das Kreuz tauglich oder nützlich sein soll! Richtig, man kann hier schwerlich argumentieren, denn die Glaubenden sind taub für solche Fragen. Muss man denn notwendig einen Zugang haben zu Christus und dem Kreuz, oder wäre es nicht wichtiger, einen Zugang zu den Lebenden zu haben? Braucht man notwendig den Anblick eines gefolterten Menschen angesichts der Gewalt in der Welt, oder ist die Gewalt vielleicht gerade aus der Abstumpfung durch den ständigen Anblick von Gewalt entstanden?

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Loreena 07.11.2016, 18:00
194. dann soll es überall gelten

Wenn es als Geste der Versöhnung zu werten ist, dann ist es legitim, der Bitte der Gastgeber nachzukommen. Sicher wurde das Protokoll vorab geklärt, sodass man auch ein anderes Programm hätten wählen können. Aber man ging den Schritt und hat aus Respekt die Bedingungen akzeptiert und die Konsequenzen getragen. Das ist vollkommen in Ordnung.
Das würde ich mir von allen wünschen, die zu uns kommen (und zwar EGAL WOHER). Hiesige Gebräuche und unsere Kultur sind zu respektieren. Keine falsch verstandene Sensibilität vor jenen, die eine andere Kultur haben. Mehr Mut zur Unterschiedlichkeit, daran ist nicht schlechtes zu finden.
Für mich ist es auch selbstverständlich, die Kultur des Landes zu respektieren, wo ich hinfahre.
Lassen Sie uns alles stets mit demselben Maß messen - das kann nicht falsch sein. Und wenn man mit Respekt vor dem anderen agiert, dann würde man sehr weit kommen.

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notorischernörgler 07.11.2016, 18:00
195. An der Uni Dortmund ....

An der Uni Dortmund fühlten sich 400 moslemische Studenten in ihrer Glaubensausübung diskriminiert.
Der dortige ASTA gestattete ihnen nicht, einen dezidiert religionsfreien, für ALLE Studierenden geschaffenen, "Raum der Stille" willkürlich und aggressiv in eine moslemischen Gebetshalle umzuwandeln. Im Islam gibt es eine ganze Menge, aber garantiert keine Toleranz und Nächstenliebe. Weder in seiner angestammten Heimat noch in der Fremde.

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farbkasten 07.11.2016, 18:00
196. Bürger Icks

"Die Menschheit" gibt es nicht. Es gibt einzelne Menschen mit freiem Willen. Wenn Sie möchten, dass sich "die Menschheit" nach vorn entwickelt, dann dürfen Sie heute gleich damit anfangen.. Es kommt auf jeden einzelnen an und Sie können gutes Handeln von niemandem fordern außer von sich selbst.

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freiheitimherzen 07.11.2016, 18:04
197. Überbringer sind nicht Urheber

Zitat von Moewi
Ja - sie brachten Medizin, Mathematik, Chemie und Literatur. Wie furchtbar! Unter anderem brachten sie altgriechische Literatur heim nach Europa, die unter unseren Musterchristen schon längst verbrannt worden war.
Sie waren die "Überbringer", aber sie waren nicht die "Urheber".

Und die Muslime haben auch die Bibliothek von Nalanda in Nordindien verbrannt. Die soll so groß gewesen sein, daß die Feuer ein halbes Jahr gebrannt haben.

Das TReiben der Muslime und insbesondere der Imame i der Geschichte läßt sich mit Efeu vergleichen: Erst rankt sie sich in stattliche Höhe - mit Hilfe der Wirtspflanze. Dann erdrosselt sie die Wirtspflanze, so daß beide zusammenbrechen.

Deswegen sind heute von der muslimischen Kultur nur noch Scherbenhaufen übrig. Wenn etwas geschaffen wird, dann meist von Ausländern.

Viele Grüße

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alfio.baldini 07.11.2016, 18:05
198. Unterwerfung

Alle Religionen sind gleichgestellt und bei der muslimischen sind in Gottes Auge alle gleich. Deshalb hätte der Besuch unter Respekt der Gegenseitigkeit stattfinden sollen, sonst eben nicht.

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horstu 07.11.2016, 18:06
199. Gelebte Doppelmoral

Entfernung christlicher Symbole = Gewinn an Vielfalt und Toleranz. Entfernung islamischer Symbole = Rassismus und Islamophobie.

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