Forum: Politik
Christian Lindner und Schwarz-Gelb: Machtfaktor FDP
DPA

Die FDP wird in NRW und Schleswig-Holstein mitregieren. Auch als Regierungspartner im Bund hätte Parteichef Christian Lindner eine Präferenz. Doch sind die Liberalen darauf vorbereitet?

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naive is beautiful 21.06.2017, 20:09
10. warum keiner mit den Linken koalieren will?

Zitat von Mister Stone
Jeder Wahlkämpfer, der irgendwelche Versprechungen zugunsten der Menschen gemacht hat, will unbedingt mit Lindner ins Boot, denn dort kann er sich hinter ihm verstecken: "Wir wollten ja eigentlich, aber leider muss man in einer Koalition auch Kompromisse eingehen...". Klingt gut, oder? Und genau das ist der Grund, warum keiner mit der Linken zusammenarbeiten will. Denn die würden den Koalitionär jeden Tag an seine Wahlversprechen erinnern. Schon beim Koalitionsvertrag. Igitt, wer will das schon? Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit sind irgendwie nicht "regierungsfähig". Die Mövenpick-Partei wirds schon richten. Steuersenkungen für Hoteliers und Industrielle, Leiharbeit, Armutsrenten. Die schaffen das!
Bestimmt nicht weil die ihre(n) Koalitionspartner täglich an DESSEN Wahlversprechen erinnern, denn dann müssen sie sich ja auch an den EIGENEN Wahrversprechen messen lassen (Berlin lässt schön grüßen).

Keine Partei hat Lust auf die Linken, weil die Partei mit ihre beiden so meilenweit auseinanderliegenden Flügel eben NICHT glaubwürdig sind nicht sein kann.

Achja, bitte recherchieren Sie besser noch einmal persönlich, welche Partei den 7% MwSt.-Satz für Hotelübernachtungen erfunden hat...

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prophet46 21.06.2017, 20:21
11. Zur Wahl

SPON kann weiterhin positive Beiträge zu Gunsten der FDP unterdrücken. Es wird nichts nützen. Anders als in 2013, wo die links-grüne Presse die FDP auf der Schlugeraden gezielt abgeschossen hat, werden ähnliche Versuche dieses Mal keinen Erfolg haben. Zu groß ist der Wunsch in der Bevölkerung nach einem liberalen Korrektiv in dieser schwarz-links-grünen Gemegelage.. Die Quotenköniginnen und Bremskontrukteuere werden dieses Mal nicht gewinnen.

or.

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Annabelle_ 21.06.2017, 20:22
12. Das Arbeitgeber-Flaggschiff FDP will eine Agenda 2030,

die Begleitschiffe Union und SPD die Agenda 2010 erhalten. Sie alle dienen jener Flotte, die
sich "Freiheit" auf die Fahnen geschrieben hat. Freiheit für Wohlhabende und Unfreiheit für alle anderen.

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cosmopolitan75 21.06.2017, 20:27
13. gut analysiert

Allerdings sollte das Potential der FDP auch mit dem anderer Parteien verglichen werden. Im Vergleich zu Grünen und SPD erscheint die FDP trotz dünner Personaldecke mit den in dem Artikel genannten Leuten immer noch gut besetzt. In der Vergangenheit war es auch immer ein Problem der FDP, dass es zu viele Leute gab, die mitreden wollten. Möglicherweise könnte sich die Konzentration auf wenige Köpfe jetzt auch als Vorteil erweisen.

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kuschl 21.06.2017, 20:29
14. Mister Stone

Man kann seine Unkenntnis über die Senkung der Steuer für das Hotelgewerbe auch solange wiederholen, bis man selbst daran glaubt, dass dies der FDP geschuldet war. Mitnichten! Über diese Senkung zum Zweck der Angleichung an die umliegenden Länder, waren sich alle Parteien einig, nur die FDP war mit im Regierungsboot und bezog dann dafür nach der Mövenpickspende die Prügel. Es kam auch keine Partei aus der Deckung, um die FDP zu entlasten. Wenn die FDP unter der neuen Crew sich wieder der Verteidigung Urliberaler Bürgerrechte widmet, ist sie für mich wieder wählbar, dies umso mehr, als Frau Merkel in den letzten Jahren mit ihre Politik des Aussitzens kläglich versagt hatund der EU Parlamentsmillionär mit Sicherheit nicht als Kanzler taugt. Er soll sich in sein Pleitebad in Würselen legen.

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haresu 21.06.2017, 20:30
15. Kraftstrotzend nur als Opposition

Die FDP, das ist immer noch die reine Lehre. Ihre Renaissance verdankt sie nicht zuletzt Leuten mit Hang zu radikalen Lösungen, Leuten, die von der AFD zurück kommen oder denen die CDU zu sozialdemokratisch geworden ist. Sehr fraglich ist, ob sich diese FDP überhaupt leisten kann Koalitionen einzugehen. Wenn sie wieder als Bettvorleger landet könnte es auch ganz schnell wieder vorbei sein mit der neuen Stärke.

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Annabelle_ 21.06.2017, 20:30
16. Das Arbeitgeber-Flaggschiff FDP will eine Agenda 2030,

die Begleitschiffe Union und SPD die Agenda 2010 erhalten. Sie alle dienen jener Flotte, die
sich "Freiheit" auf die Fahnen geschrieben hat. Freiheit für Wohlhabende durch Unfreiheit aller anderen.

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cosmopolitan75 21.06.2017, 20:47
17. @ Kommentar 10

... ermäßigter MwSt-Satz für Hoteliers kam meines Wissens von der CSU und wurde, als darüber abgestimmt wurde, von keiner Partei ernsthaft in Frage gestellt...

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epiktet2000 21.06.2017, 20:54
18. Machen wir uns nichts vor!

Die FDP wird auch als Koalitionspartner von CDU&CSU gewollt. Die Privatisierung der Autobahnen im Rahmen der jetzigen Gesetzgebung geht nicht mit der SPD als Koalitionspartner, die wurde nur zur Grundgesetzänderung gebraucht. Einer Konkretisierung zur weiteren Privatisierung kann die SPD nicht zustimmen, sonst wäre sie bei ihrem verbliebenen Klientel so unglaubwürdig und verhasst, dass sie bei den nächsten Wahlen um das Erreichen der 5 Prozent kämpfen müsste. Mit der FDP läuft aber eine Privatiersierung und man kann die Schuld daran bequem der FDP in die Schuhe schieben. Nach weiteren 5 Jahren steht schließlich die SPD wieder bereit. Die Finanzindustrie jedenfalls wird sich diese Profite nicht entgehen lassen!

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skeptiker97 21.06.2017, 21:01
19. Mogelpackung

Ich habe lange FDP gewählt, weil mir das Parteiprogramm zusagte. Allerdings stellte sich dann heraus, dass, wenn die FDP mit an der Macht war, das Programm nichts mehr zählte, sondern das gemacht wurde, was die grössere Partei wollte, oftmals das Gegenteil von der Programmaussage, z.B. Steuersenkung oder Bürokratieabbau. Insofern ist von der FDP nichts anderes zu erwarten. Das Programm dient nur dem Stimmenfang und ist ansonsten ohne Bedeutung. Die FDP ist der inhaltslose Mehrheitsbeschaffer für Merkel und sonst nichts.

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