Forum: Politik
Christian Lindner und Schwarz-Gelb: Machtfaktor FDP
DPA

Die FDP wird in NRW und Schleswig-Holstein mitregieren. Auch als Regierungspartner im Bund hätte Parteichef Christian Lindner eine Präferenz. Doch sind die Liberalen darauf vorbereitet?

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spon_3511963 23.06.2017, 09:06
60. ZU MKAchter Gestern, 08:32 53. Wir sind alle Klientel

So kann man es auch sehen!
Leider sind wir alle nicht im Fokus dieser Partei.
Auch der Tot eines Herrn Westerwelle wird das nicht ändern.
So lange der ehemalig Lautsprecher Lindner das sagen hat
bleibt es wie es war.

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Kassandro5000 23.06.2017, 16:02
61.

"Die Liberalen sind gefragt, als Machtfaktor, als Regierungspartner."

Und der Unterstützung der Presse können sie sich auch sicher sein, als appetitlichere Alternative zur Alternative zu Merkel. Bis zur Wahl darf sich die FDP sicher sein, nicht als neoliberaler Buhmann gebrandmarkt zu werden.

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Off the records 23.06.2017, 18:41
62. FDP? Unwählbar

Also die FDP ist für mich genau so unwählbar wie die Grünen und die Linken. Erstere Parteien weil sie oft genug bewiesen haben das sie nach der Wahl komplett vergessen haben wer sie wofür gewählt hat. Die Linke machen doch viel lieber Opposition, Diäten kassieren für teils unterirdische Forderungen.

Langsam gehen mir die Optionen aus. Noch vier Jahre Mutti Angie? Bitte nicht ich kan die Ha... sorry Raute nicht mehr sehen, und ich mag nicht morgen das Gegenteil von ihr hören was sie Gestern nich gesagt hat.

Schulz und die SPD? Boah nee, Jahre lang Wasser (soziale Gerechtigkeit) gepredigt und Wein mit Bossen gesoffen und Sozialleistungen gekürzt.

AfD? Die rechte Nachfolge der Piraten, ein paar mal in Landtage gewählt, schon beginnt der Machtkampf und die Selbstzerfleischung.

Da muss man sonstwas wählen damit die hier genannten nicht noch meine Stimme wen nichtz zur Wahl gehen bekommen.

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schmidthomas 24.06.2017, 09:57
63. Sie können diese...

Zitat von 53er
"Vor allem die FDP hatte ihre Klientel bei einem Versprechen enttäuscht - die Steuern zu senken". Nicht ganz, die Hoteliers waren entzückt. Der Himmel bewahre uns vor dieser arroganten Lobbyistenhilfsorganisation! Da ist selbst eine Neuauflage der GroKo unschädlicher.
Halbwahrheit, die im Kern dadurch auch nur eine Lüge ist, gerne auch in Endlosschleife bringen. Richtig ist- Selbst Die Linke hatte damals eine Steuersenkung für das Hotel- und Gastgewerbe im Wahlprogramm. Glauben Sie nicht? Ist aber so. Machen Sie sich mal schlau.
Guckst Du hier:
https://www.die-linke.de/fileadmin/download/misc/20110129_Beschluss_Steuerkonzept.pdf

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bammy 24.06.2017, 11:57
64.

Zitat von n.wemhoener
Es war der ehemalige Wirtschaftsminister Rösler, der folgenden Satz in den Armutsbericht 2013 schreiben ließ: "Sinkende Reallöhne sind Ausdruck struktureller Verbesserungen am Arbeitsmarkt." Ein Schlüsselsatz, der die Gedankenwelt der FDP auf den Punkt bringt.
Wieso?
Sinkende Reallöhne können auch mit einer sehr hohen Staatsquote zu tun haben. Selbst wenn die Nominallöhne steigen, dafür aber auch die Lohnststeuern (kalte Progression), dazu noch Energiekosten, von denen auch ca. 50% im Staatshaushalt landen, kann es durchaus sein das die Reallöhne zeitgleich sinken.
Wie das in eine Gedankenwelt einer Partei passt, die die kalte Progression abschaffen will und Steuern senken, würde ich gerne wissen.

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bammy 24.06.2017, 12:09
65.

Zitat von RainerSchneider
Habe einmal im Leben FDP gewählt: Damals, Genscher, damit er mit meiner Stimme fremdgeht und 16 bleierne Jahre Kohl ermöglichte. Die Steuern wurden erhöht, Löhne wurden nie so stark belastet wie unter Schwarz-Gelb und Merkrl hob noch die MWSt von 16 auf 19% an. Das will niemand mehr wissen. Ich wählte immer Grün wg. Ökologie und Frieden, jetzt bauen sie Autobahnen und entsenden Soldaten. Heute bin ich Selbstständig und schaue, was die FDP in das Regierungsprogramm in SH schreibt: Nichts. Keine Gründungshilfe, keine Steuernachlässe, kein Bürokratievereinfachungs- und abbaubeschleunigungsgesetz - Nichts. Die Grünen planen weiter ihre Autobahnen, die Sozen lecken ihre Wunden. Was nun? Vielleicht mal die Linken. Die schicken wenigstens keine Soldaten. Und mehr Steuern als bei Schwarz-Gelb muss ich auch nicht zahlen. Bestimmt.
Sie werden sich vielleicht noch daran erinnern, das schwarz-gelb bei Neuwahlen 1983 vom Wähler dann legitimiert wurden.

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j.w.pepper 26.06.2017, 21:38
66. Mit Verlaub, schmidtthomas...

Zitat von schmidthomas
Halbwahrheit, die im Kern dadurch auch nur eine Lüge ist, gerne auch in Endlosschleife bringen. Richtig ist- Selbst Die Linke hatte damals eine Steuersenkung für das Hotel- und Gastgewerbe im Wahlprogramm. Glauben Sie nicht? Ist aber so. Machen Sie sich mal schlau. Guckst Du hier: https://www.die-linke.de/fileadmin/download/misc/20110129_Beschluss_Steuerkonzept.pdf
...ich bin eher FDP-Fan und vergebe ihr den Einsatz für die Reduzierung der USt für Übernachtungen, aber Ihr Link zum Link-Enprogramm belegt genau das Gegenteil von dem, was Sie in der Kurzfassung schreiben. Da steht nämlich, dass die SED-Epigonen die USt-Minderung rückgängig machen wollen, weil die nicht bei den Endverbrauchern angekommen ist. Setzen, fünf.

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spon_3653303 08.07.2017, 11:11
67. Weshalb FDP?

Braucht unser politisches System wirklich eine konservative Splittergruppe wie die FDP, deren einzig Sinnen und Trachten darin besteht, die Privilegien ausgewählter Bevölkerungsgruppen (Ärzte, Apotheker, Unternehmer, Steuerbetrüger usw.) zu erhalten und auszubauen? Und wo gibt es in dieser Partei noch Liberale im ursprünglichen Sinn? Man muß da schon eine Lupe nehmen, um überhaupt welche zu sichten! In CDU und SPD gibt es mit absoluter Sicherheit weit mehr von diesem Politikertypus!

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