Forum: Politik
Christian Wulff als Bundespräsident - eine gute Wahl?

Mit Hängen und Würgen hat die Koalition ihren Kandidaten ins Schloss Bellevue gehievt - erst im dritten Wahlgang wurde Christian Wulff zum Bundespräsidenten gewählt. Wird er ein gutes Staatsoberhaupt?

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Klartext007 01.07.2010, 12:53
10. Ganz Ihrer Meinung

Zitat von zaphod1965
Ich bin relativ lange optimistisch geblieben, dass Die Linke die Kurve noch kriegen könnte und sich zu einer ernsthaften und vor allem ernst zu nehmenden politischen Alternative entwickelt. Das Kasperletheater der Linken bei der Wahl des Bundespräsidenten hat mich auch meiner letzten Hoffnung beraubt und ich bin heute aus der Partei wieder ausgetreten (war.....
Die Spasstruppe hat mittlerweile die Grenze überschritten und ist nicht mehr zum Lachen. Schon gar nicht, wenn ein Vertreter des Landesverbands der Linken die Kandidaten Wulf und gauck mit Stalin und Hitler vergleicht. Einfach nur dumm!

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Landegaard 01.07.2010, 12:53
11.

Zitat von sysop
Mit Hängen und Würgen hat die Koalition ihren Kandidaten ins Schloss Bellevue gehievt - erst im dritten Wahlgang wurde Christian Wulff zum Bundespräsidenten gewählt. Wird er ein gutes Staatsoberhaupt?
Das liegt wohl weniger daran, wieviel Wahlgänge er benötigt hat, sondern eher daran, wie er die Rolle des "Weisen" die viele mit dem Amt verknüpfen überparteilich ausfüllen kann. Ich halte ihn dafür für weniger geeignet, als Herrn Gauck, denke aber, dass er durchaus ebenfalls über Qualitäten verfügt, die ein gutes Staatsoberhaupt ausmachen. Ob er das auch will oder kann, dieses Urteil sollte dann gefällt werden, wenn man das auch beurteilen kann.

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fx33 01.07.2010, 12:56
12.

Zitat von zaphod1965
Ich bin relativ lange optimistisch geblieben, dass Die Linke die Kurve noch kriegen könnte und sich zu einer ernsthaften und vor allem ernst zu nehmenden politischen Alternative entwickelt. Das Kasperletheater der Linken bei der Wahl des Bundespräsidenten hat ......
Statt froh darüber zu sein, dass es eine Partei gibt, die ihren programmatischen Prinzipien treu bleibt, bevorzugen sie eher den Typus des aalglatten, rückgratlosen Kriechers, der jeder billigen und demagogischen Strategie hinterherläuft, wenn er nur anderen schaden kann dadurch?
Ist das Ihre Vorstellung von Politik? Wenn ja, waren sie bei den Linken ganz falsch. Naja, sie können sich ja unter CSU/CDU/FDP/SPD/Grünen ja irgendetwas anderes auswählen.

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oliver twist aka maga 01.07.2010, 12:57
13.

Zitat von Hartmut Dresia
Christian Wulff wurde mit absoluter Mehrheit zum Bundespräsidenten gewählt. Es ist erkennbar, dass er alle Chancen hat, ein gutes Staatsoberhaupt zu werden. Er hat politische Erfahrung und Lebenserfahrung, er ist klug und diszipliniert. Dass drei Wahlgänge erforderlich waren, kann man der Bundeskanzlerin nicht vorwerfen. Man muss es der politischen Naivität des einen oder anderen Wahlmanns ankreiden, wenn die letztlich abgegebenen 625 Stimmen für Wulff im ersten oder zweiten Wahlgang noch nicht zustande kamen. Angela Merkel muss sich jetzt inhaltlichen Aufgaben stellen: .
Mal schauen. Auf jeden Fall wird Wulff ein verlässliches und berechenbares Staatsoberhaupt sein. Naivität? Wie kommen Sie darauf? Wenn jemand Merkel und die Regierung abstrafen wollte, indem er Gauck wählte, kann man nicht von Naivität sprechen. Und die "liberale und soziale Erneuerung der sozialen Marktwirtschaft? Pardon, aber das ist eine Aneinanderreihung von Worthülsen. Es wäre vielleicht besser, von einer (Wieder?)Herstellung der sozialen Marktwirtschaft zu sprechen, die eine starke Kartellgesetzgebung und die Zerschlagung von Mono- bzw. Oligopolen erfordern würde.

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Stäffelesrutscher 01.07.2010, 12:57
14. lsdjsadlk

Wenn man von Wulff während der nächsten 5 Jahre, wie erwartet, nichts hört und sieht, dann weiß mann, warum Mami sich ihn gewünscht hat.

Die Linken sind für mich vor dieser Wahl zumindest eine theoretische Alternative gewesen, aber nun, nachdem sie aus reiner Sturheit und Rechthaberei Wulff in den Sattel getrieben haben, sind sie für mich nur noch ein Witz! Sauer bin ich auf diese Leute, die sich zu fein sind einen Menschen zu wählen, für den die meisten Leute in diesem Land wären. Wütend macht es mich, wie diese "Partei" darauf rumreitet, dass man nicht rechtzeitig mit ihnen gesprochen hätte. Was glauben die wer sie sind? Die Könige der Bundesversammlung?

Nein, die sind für mich gestorben. Lafontaine, der alte Egomane schon lange. Nun auch alle anderen!

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Edgard 01.07.2010, 12:58
15. Das ist wohl war:

Zitat von xzz
.... Die Entscheidung zwischen Gauck und Wulff hat dem Wahlprozess insgesamt gut getan
Deutlicher als bislang wurde auch daß es bei der Wahl um parteiisches Machtkalkül ging und um nichts anderes, ungeachtet des Schadens für unsere Demokratie durch das weiter zunehmende Gefühl der Ohnmacht des Bürgers dessen Präferenzen wiederum in gewohnt arroganter Manier ignoriert wurde.

Wulff ist und bleibt der Präsident von Gelb-Schwarz, nicht der Bundespräsident der Bürger unseres Landes - und das ist ein gewichtiges Argument für
1. die Direktwahl unseres Staatsoberhaupts bzw. durch ein ausserparteiliches Wahlmännergremium, gebildet aus dem Querschnitt der bundesdeutschen Bevölkerung und
2. die Eingrenzung der Parteienmacht vor allem duch Änderung unseres Wahlrechts - insbesondere die Abschaffung der Listenwahl und des besseren Zugangs für Einzelbewerber.

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Mathias Roeder 01.07.2010, 12:58
16. Jämmerliche Opposition

Es mag sein, dass die Regierung nicht wirklich geglänzt hat bei der Wahl.

Die Opposition und ihre Unfähigkeit sich auf einen Gegenkandidaten zu verständigen ist peinlich und jämmerlich. Da muss man besser werden, sollte man als Alternative wahrgenommen werden (aber die SED, äh PDS.. nein Linke! hinter Gauck zu bekommen wäre so als hätte man 1965 versucht die NPD für Simon Wiesenthal als Präsidentschaftskandidat zu gewinnen - das hätte man bei Hellrot/Grün einkalkulieren können!).
Abgesehen davon ist die Absolute Mehrheit im 3. Wahlgang (wo nur eine einfache ausgereicht hätte) zufriedenstellend.
@Frau Kanzler: Mangels Alternativen vorerst weitermachen!

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c.m.burns 01.07.2010, 12:58
17. Kanzlerindämmerung

Zitat von sysop
Mit Hängen und Würgen hat die Koalition ihren Kandidaten ins Schloss Bellevue gehievt - erst im dritten Wahlgang wurde Christian Wulff zum Bundespräsidenten gewählt. Wird er ein gutes Staatsoberhaupt?
Eine belanglose Wahl. Nunja nicht ganz. Eine Folge haben diese 3 Wahlgänge schon: Kanzlerindämmerung.

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Emil Peisker 01.07.2010, 12:59
18. Programm-Debakel

Zitat von zaphod1965
Ich bin relativ lange optimistisch geblieben, dass Die Linke die Kurve noch kriegen könnte und sich zu einer ernsthaften und vor allem ernst zu nehmenden politischen Alternative entwickelt. Das Kasperletheater der Linken bei der Wahl des Bundespräsidenten hat mich auch meiner letzten Hoffnung beraubt und ich bin heute aus der Partei wieder ausgetreten (war übrigens ursprünglich in die WASG eingetreten, nicht in Die Linke!). Zusammen mit dem Programm-Debakel und dem kindischen Verhalten der Linken Fraktion in NRW haben die 123 Enthaltungen von gestern das Fass einfach zum Überlaufen gebracht.
Hallo zaphod1965

Sind Sie aus NRW?

Gruß

Emil

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lenitti 01.07.2010, 13:00
19. Frage mich seit längerem, wie ...

Zitat von zaphod1965
Ich bin relativ lange optimistisch geblieben, dass Die Linke die Kurve noch kriegen könnte und sich zu einer ernsthaften und vor allem ernst zu nehmenden politischen Alternative entwickelt. Das Kasperletheater der Linken bei der Wahl des Bundespräsidenten hat mich auch meiner letzten Hoffnung beraubt und ich bin heute aus der Partei wieder ausgetreten (war.....
... die ehemaligen WASGler sich fühlen. Von Ihnen nun mal eine klare Aussage. Spätestens seit dieser Wahl zum Bundespräsidenten muss doch vielen Leuten (ehemaligen WASGlern) in der Linken klar geworden sein, dass sie von den Parteioberen verheizt werden. Diese Wahl wäre eine Möglichkeit gewesen der Bevölkerung zu zeigen, dass Politik gemacht werden soll. Stattdessen wurden überdeutlich Parteiinteressen herausgehängt. Schade. Aber so bleibt man eben in der gewählten Rolle als (Dauer)Oppositionspartei. Und da kann ich mir nur wünschen, dass die Linken möglichst bald in der Bedeutungslosigkeit verschwinden.

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