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Clinton in der Krise: Trumps Stunde
REUTERS

Wahlkampf-Pannen, Schwächeanfall: Hillary Clinton steckt in einer schweren Krise. Donald Trump wittert eine neue Chance - und agiert auf einmal überraschend differenziert.

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held_der_arbeit! 13.09.2016, 06:52
1. Das unglaubliche dürfte eintreten

Trump 2016. Warum haben die Demokraten bloß die wahrscheinlich einzige Person nominiert, die er schlagen kann. Clinton ist das personifizierte Establishment in einem Jahr in dem die Wähler links wie rechts das Establishment verachten. Das ganze noch gewürzt mit ihrer Nähe zur Wallstreet und dem beschriebenen Hang zur Klandestinität, der in dieser Perfektion aber nur in der Prä-Internet Ära zu machen war und man hat eine Präsidentschaftsbewerberin die sogar von ihren eigenen Unterstützern mehr schulterzuckend akzeptiert, als geliebt wird

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granathos 13.09.2016, 06:57
2. ihrgendwie wirklich smart

Hillary ist einfach nicht cool genug. Wie konnte sie sich nur, nach all den Jahren "im Geschäft" zu diesen Äusserungen verleiten lassen? Trump sieht man doch diese Ausfälle nach und nimmt sie nicht mehr ernst. Heute labert er dies und Morgen sind die Mexikaner Ehrenmänner und seine best buddies.

Trump ist ihrgendwie wirklich smart. Wenn's mit dem White House nicht klappt, so hat er ordentlich Werbung gemacht für seine Buildings.

Man wünschte Hillary die coolness von unserer Angie, an der alles abprollt.

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huebif 13.09.2016, 07:18
3. Wenn HC das Thema nicht sofort in den Griff bekommt,

ist der Wahlkampf gelaufen. Trump besticht sich nur noch zurück zu halten. ..

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omanolika 13.09.2016, 07:28
4. Vorgetäuschte Klasse

Mr. Trump bleibt ausgesprochen kühl,
und das hinterlässt ein mieses Gefühl,
denn indem er so besonnen schweigt,
könnte man fast schon sagen, dass er Klasse zeigt...

Aber eigentlich wissen alle: das ist nur Fassade,
also warten wir jetzt auf die nächste Hasstirade,
die er sich wahrscheinlich nicht verkneifen kann,
denn er wäre als US-Präsident ein Alptraum, dieser Mann!

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wachsame 13.09.2016, 07:37
5. wieder mal sehr manipulativ

dieser Artikel. Zum Glück entscheidet nicht die deutsche Presse, wer in den USA Präsident wird, dann würde es keiner werden, weil hier jeden Tag eine andere Sau durchs Dorf getrieben wird.

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90-grad 13.09.2016, 07:41
6. Die Frau scheint

in Ihrer geistigen Präsenz etwas entrückt.

Erst beleidigt sie halb Amerika, dann verschweigt sie ihren offensichtlich angeschlagenen Gesundheitszustand, bricht auf der Straße zusammen, und antwortet auf die besorgt klingende Frage eines Reporters: "Was ist passiert?" "Es ist ein schöner Tag in New York."

Daß sie allerdings auch ihre Krankheit benutzt, wenn es ihr nützlich scheint, sieht man daran, daß sie ihre frühere Gehirnerschütterung bei der Befragung durch das FBI als Entschuldigung benutzte, sie könne sich an bestimmte Details deshalb nicht mehr erinnern.

Von mir "Gute Genesung", aber Offenheit und Ehrlichkeit geht anders.

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alkman 13.09.2016, 07:41
7. Ehrgeiz

Wie so oft verhindert krankhafter Ehrgeiz, auf die Grenzen der eigenen Belastbarkeit zu achten. In Deutschland gab es einen Parallelfall. 1999 mußte der kranke und verbrauchte Johannes Rau zum Bundespräsidenten gewählt werden, um dessen Lebenstraum zu erfüllen, obwohl die gesunde und leistungsfähige Jutta Limbach zur Verfügung gestanden wäre. Natürlich ist das Amt des Bundespräsidenten lange nicht so fordernd wie das des US-Präsidenten. Auch 1999 folgte die SPD der Kandidatur Raus mehr nolens als volens. Und seine Präsidentschaft war bekanntlich saft- und konturenlos, niemand erinnert sich mehr.
Clinton sollte jetzt zurückziehen und Biden oder Sanders Platz machen, das wäre Größe, aber die hat sie wohl nicht.

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breguet 13.09.2016, 07:41
8.

Trump ist wie seine Vorfahren aus der Pfalz, ehrlich und bauernschlau. Der sagt was er denkt, und das kommt manchmal nicht gut an. Man weiß was man bekommt wenn man ihn wählt. Bei Hillary ist genau das Gegenteil der Fall, sie macht einfach einen unehrlichen Eindruck. Man kann ihr nicht glauben wenn sie etwas sagt. Man weiß nicht was bekommt wenn man sie wählt.

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CommonSense2006 13.09.2016, 07:53
9. Die Stunde des Gary Johnson

Trump wird durch die Schwäche seiner Gegnerin nicht besser und die einzigen, die davon profitieren können, sind eigentlich Johnson und Stein.
Auf die Frage was er den Wählern antworten würde, die befürchten, bei einem Third-Patty-Kandidaten wie ihm ihre Stimme zu verschwenden, antwortete er vor Kurzem: "Wenn sie mich wählen können, warm sollten sie Ihre Stimme auf Hillary oder Donald verschwenden?"

Ich fand, das trifft die Lage inzwischen ganz gut.

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