Forum: Politik
Clinton über russische Hacker-Angriffe: "Putin wollte sich an mir rächen"
REUTERS

Die mutmaßliche russische Einflussnahme auf den amerikanischen Wahlkampf sorgt in den USA für heftige Debatten. Nun hat sich erstmals auch Wahlverliererin Hillary Clinton geäußert.

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soldev 17.12.2016, 09:03
1. Gibts irgendwelche Beweise?

Wenn man schon solch dubiosen Mist von Obama hört (aus Rücksicht auf den Wahlkampf hat er nichts gesagt) oder persönliche Racheaktionen darin sieht....
Beweise scheint es zumindest keine zu geben - oder meinen die solch dubiosen Kram wie IP nachverfolgen oder ein russisches Wort in irgendeinem Protokoll?
Im Zeitalter von Tunnel und Bot Systemen ist das wenig glaubhaft.
Also wo sind die Beweise?

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alias1942 17.12.2016, 09:06
2. Rückzugsgefechte

von schlechten Verlierern. Seriöse Politiker würden nicht in Kategorien persönlicher Sympathie/Antipathie argumentieren. Schon der Irakkrieg war zum Teil auf dieser primitiven Ebene motiviert. Den Politikern im Westen gelingt es nicht das objektiv Sachliche vom subjektiv persönlichen zu trennen.

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wk03 17.12.2016, 09:07
3. Haltet den Dieb!

War es jetzt der Versuchder Einflussnahme oder Einflussnahme oder was? Wie man das wirklich macht haben die Amerikaner bei der Wahl Jelzins 1996 vorgeführt; die haben sie massgeblich mit viel Geld und vielen Leuten vor Ort entschieden. Ist in einem Spiegel-Artikel - ich glaube von 2006 - gut dokumentiert.
Man hat langsam den Verdacht, dass die Demokraten (!) noch schnell zündeln wollen, ehe Trump übernimmt.

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PolitBarometer 17.12.2016, 09:09
4. Selbstkritik? Fehlanzeige!

Das ist doch an Naivität nicht mehr zu überbieten. Auf der Suche nach Gründen, warum man eine Wahl verloren hat, und die Entscheidung damit zu Gunsten eines anderen Kandidaten ausging, forscht man doch erst einmal an der Basis und hinterfragt kritisch, was schief gelaufen ist und warum man die Wähler (die Wahlmänner) nicht von seinem politischen Kurs überzeugen konnte.
Nicht so in den USA. Denn dort ist der "böse" Russe für das schlechtere Abschneiden Clintons und schlussendlich für den Sieg Trumps verantwortlich. Darüber kann man nur den Kopf schütteln.

Obama, der sich in die Reihe der bisher schwächsten Präsidenten der USA einreihen kann, tut sich keinen Gefallen damit, während seiner letzten offiziellen Tage im Amt auf polemische und reisserische Art in Richtung Russland zu keilen, weil es ihm gerade so in den Kram passt.
Diese "motivierte"Haltung wäre während seiner Amtszeit vonnöten gewesen, aber da war er ja im Wesentlichen mit sich selbst und der Erschaffung eines Denkmals beschäftigt. Aber auch daraus wird bekanntlicherweise nichts. Obamacare, eigentlich noch gar nicht mal richtig am Start, steht in großen Teilen auf dem Prüfstand und mit Trump vor einem Kurswechsel.
Liebe Amerikaner: Akzeptiert das Ergebnis doch so wie es ist; seid konstruktiv, blickt nach vorne, habt Mut und macht das Beste daraus.

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INGXXL 17.12.2016, 09:10
5. Man sollte das jetzt

endlich Abharken. Der Wahlkampf ist vorbei. Clinton ist weniger an Putin als am antiquierten US Wahlsystem gescheitert. Aber die Republikaner werden einer Änderung nie zustimmen weil sie davon immer profitieren

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christian0061 17.12.2016, 09:10
6. Natürlich glaube ich jedes Wort

Und stelle fest, dass am Ende jedes Artikels zum Thema ein russisches Dementi erwähnt wird, aber gibt es denn nicht wenigsten einen kleinen oder klitzekleinen Beweis für die Vorwürfe gegen Russland? Und wie lange kann mann vollkommen fakten- und beweisfrei so ne Kampagne am Laufen halten?

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jimbofeider 17.12.2016, 09:11
7. Wenn

Politik von persönlichen animosietäten abhängt dann ist das menschlich, aber für den Frieden auf der Welt gefährlich.

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chinataxi 17.12.2016, 09:12
8. nebelkerzen

Erst ist Russland nur eine regionalmacht, laut qualitätsmedien immer kurz vor dem zusammenfall, dann soll Russland plötzlich die wahl in den USA beeinflusst haben. Wer sagt und denn dass die nsa nicht unsere wahl beeinflusst hat um Merkel an der macht zu halten?

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kobra21 17.12.2016, 09:12
9. Butter bei die Fisch

Wenn Obama oder Clinton Beweise - ja Beweise! und nicht nur Vermutungen - für eine russische Einflussnahme haben, sollen sie diese auf den Tisch legen.
Alles andere ist einfach nur Nachtreten aus verletzter Eitelkeit.
Glauben denn Obama, Clinton und andere denn allen Ernstes, dass sich die Wähler in den USA so einfach manipulieren lassen?
Halten die Wahlverlierer die Wähler in den USA für so dumm und naiv?
Dann sind sie tatsächlich soweit von den Menschen abgedrückt, dass sie nicht erkennen, dass die Bürger einfach eine andere Politik wollten - eine Politik, die die große Masse der Bevölkerung berührt. Die Bürger hatten einfach die Nase voll von Klientelpolitik, die an den Problemen der Mehrheitsbevölkerung einfach vorbeigeht und sich nur an Klein-Klein richtete.
Dazu brauchte es keinen Putin oder andere "böse Mächte". Einfach nur mal das Ohr am Volk halten, hilft da schon weiter.

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