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Comeback in Großbritannien: Farage kapert die Wahl, die es nie geben sollte
Daniel LEAL-OLIVAS / AFP

Die Europawahl sollte eigentlich ohne Großbritannien stattfinden. Doch nun ist der Brexit aufgeschoben, die Briten stimmen mit ab. Nigel Farage nutzt das für ein Comeback - und dominiert den Wahlkampf.

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heinryk 13.05.2019, 16:16
100. Tusk und Junker sind die grössten Versager!

Jetzt werden wir schon bald Britische Verhältnisse haben im EU Parlament. Farage vereint mit Salvini, Pen, Orban etc werden’s schon regeln.

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mwroer 13.05.2019, 16:16
101.

Zitat von saarkast
Wieder mal bewahrheitet sich, dass es vergleichsweise einfacher ist, Mehrheiten GEGEN irgendetwas zu finden, als Befürworter für konkrete Lösungen - Dieses BREXITIEREN funktioniert etwas so, dass man z.B. fragt, wer alles noch der Meinung ist, dass am Wochenende 6 bestimmte Lottozahlen NICHT gezogen werden. Der Vollblutpopulist ergießt sich dann darin, sich als großer Lotto-Wahrsager zu feiern (bis maximal 3 Richtige ist das gar kein Problem). Der BREXITEER würde allerdings seinen Anhängern darüber hinaus noch prophzeien, dass diese alle durch seine Vorhersagen reich werden könnten!
Großbuchstaben machen es weder lesbarer noch besser.

Das Parlament des UK hat den Brexit nicht auf die Kette bekommen - man war immer nur gegen alles. Was wollen Sie uns also hier verkaufen? Das ganze Parlament nur Populisten?

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Mentor 54 13.05.2019, 16:16
102.

Zitat von pizzerino
Ich habe in den letzten Wochen und Monaten nie etwas anderes zu lesen bekommen, als dass mittlerweile eine große Mehrheit der Briten gegen den Brexit sind. Und jetzt liegt diese Brexitpartei "plötzlich" in den Umfragen weit vorne. Erinnert mich an die letzte US Präsidentenwahl und die darauf folgende Zeit, in der Trump wohl schon so an die tausendmal aus dem Amt geschrieben wurde.
Bisher dachte ich immer, dass 34% nicht eine absolute Mehrheit seien, aber man lernt ja nie aus. Das Problem ist wohl eher, dass sich die restlichen 66% nicht einig sind. Im Übrigen gibt sowohl das britische als auch das amerikanische Mehrheitswahlrecht die tatsächliche Stimmenverteilung ohnehin nicht repräsentativ wieder. Bekanntlich hat Trump die Wahl mit einem Rückstand von 3 Mio. Wählerstimmen trotzdem gewonnen.

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simonweber1 13.05.2019, 16:17
103. Der

Zitat von rotella
Beeindruckend, wie eine neu gegründete Partei aus dem Stand heraus zur stärksten politischen Kraft des Landes werden kann. Es zeigt sich, dass die Briten wohl doch mit weitaus größerer Kraft am Brexit festhalten, als es bei uns oft berichtet wird. Nun sollte endlich Schluß mit dem ewigen Hinhalten und faulen Kompromissen sein und der Brexit abgeschlossen werden. Zur Not auch ohne Handelsvertrag, die Verhandlungen dazu müssten dann eben später neu erfolgen.
Eindruck ist richtig. Die Stimmung gegen die EU in UK ist grottenschlecht. Hier in den Medien wurde viel relativiert und verharmlost dargestellt. Hier wurde immer der Eindruck erweckt, die Gesellschaft sei so 50:50 gespalten. Das war aber nie so, die Brexitbefürworter scheinen schon immer in der Mehrheit gewesen zu sein.

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rurei 13.05.2019, 16:17
104. Geht das sonst jemanden was an?

"Wenn ihr geht, kriegt ihr Probleme" Farage: "Ja, aber es sind die unseren"

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birka12 13.05.2019, 16:18
105. Selbsttor

Wieder ein Selbsttor der Entscheidungsunfähigkeit der EU.

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hasta-luego 13.05.2019, 16:19
106. Selbstverzwergung

In massloser Selbstüberschätzung glaubt Farage, dass das Empire immer noch existiert. Die Realität wird sich an der Grösse der Wirtschaftsblöcke orientieren und die werden die Handelsbedingungen der Zukunft bestimmen, ob er das begreift oder nicht. Was will er denn China mit mehr als 1,3 Milliarden Menschen oder America first entgegen setzen? 66 Millionen Briten. Die EU hat fast 500 Millionen Menschen. Die EU sollte knallhart verhandeln, keine faulen Kompromisse. Es wird uns wehtun, aber Populisten verstehen nur diese Sprache und je eher man sie in die Schranken weist, desto besser. Das wird nachhaltig die anderen Weltvereinfacher entzaubern, die auf ihre, ach so, grossen und mächtigen Nationalstaaten setzen. Wer Nationalstaaten als die Zukunft sieht arbeitet an seiner Selbstverzwergung. Nichts würde den Amerikanern, den Russen und den Chinesen lieber sein als mit Zwergstaaten zu verhandeln.

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f-rust 13.05.2019, 16:20
107. EU, Barnier, Merkel, Macron u.a.:

An die EIGENE Nase fassen bitte. Wer dem UK einen solch idiotischen "back stop" aufzwingen will (der die Souveränität des Landes aus den Angeln hebt), muss sich doch nicht wundern, dass es keine Parlamentsmehrheit für einen solchen Vertrag gibt.

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binnenfuchs 13.05.2019, 16:20
108. Huch Überraschung..

die Populisten verbreiten einfache Lösungen für komplexe Probleme und lassen ihre Anhänger über die Tragweite ihrer politischen Ideen im Unklaren. Es würde ja meist schon helfen, wenn die Kandidaten der etablierten Parteien in der Lage wären, ihre eigenen Ideen und Konzepte auf den Punkt zu bringen und überzeugend zu vertreten. Reines 'Europa ist toll' Gesäusel ist schlicht zu wenig. Fünf konkrete Programmpunkte aus politischen Kernthemen, die umgesetzt werden sollen, von Kandidaten, die substantielle Fachkompetenz im diesen Politikbereichen vorzuweisen haben. Was helfen mir europäische Spitzenkandidaten, die weder direkt wählbar sind, noch später überhaupt eine Führungsposition übernehmen dürfen?

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seneca55 13.05.2019, 16:21
109. Brexit-Party, UKIP; Tories sind doch für ExundHopp-EU

Die werden so destruktiv im EU-Parlament sein wie möglich.
Damit ist klar, dass sich seit 2016 nichts in UK verändert hat und die Brexteers(34+4+11) immer noch stärker sind als die Remainer27%), oder? Warum hat sich Merkel so für Brexit-Verlängerung und EU-Wahl für Britannien eingesetzt? Das wird böse für die EU und Deutschland enden!

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