Forum: Politik
Comeback in Großbritannien: Farage kapert die Wahl, die es nie geben sollte
Daniel LEAL-OLIVAS / AFP

Die Europawahl sollte eigentlich ohne Großbritannien stattfinden. Doch nun ist der Brexit aufgeschoben, die Briten stimmen mit ab. Nigel Farage nutzt das für ein Comeback - und dominiert den Wahlkampf.

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deraushh 13.05.2019, 17:53
190. verstehe die Prognose

nicht so recht. Wenn zZ 52% der Britten in der EU bleiben wollen, warum Gründen die nicht eine Gegenpartei pro EU? Am besten engagieren die dann Cambridge Analytics für eine pro EU Kampagne. Vielleicht sollte es die EU direkt machen. So ne Kampagne ist bestimmt billiger als der brexit und bringt EU freundliche Politiker in EU Parlament..... Ach die Welt könnte so einfach sein, wenn man die EU Gegner mit den gleichen Waffen schlagen würde. Würde bestimmt auch bei Putin, Trump und den Chinesischen funktionieren... Lieb zuschauen ist doch nicht schlau

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Mentor 54 13.05.2019, 17:56
191. Erstens bis n-tens

Zitat von Darwins Affe
1) Deutschland ist (zugegeben gegen seinen Willen) in die Rolle der Führungsmacht der EU geschoben worden. 2) Aber die anderen Länder begehren auf. Die Briten haben den Bettel schon hingeschmissen Jean-Luc Mélenchon von der (linken) La France insoumise machte neulich in einem Interview den »deutschen Imperialismus « für alle Übel Europas verantwortlich. Die in D hochgelobte dt-franz. Freundschaft wird nur von den französischen Eliten geteilt. 3) Hat sich Deutschland einfach mal wieder überschätzt? Die Widerstände gegen Merkels Hegemonialpolitik (beim gleichzeitigen politischen und wirtschaftlichen Abstieg Europas) werden immer grösser. Helmut Kohl wäre sowas wohl nicht passiert. Am Ende könnte D durchaus wie 1914 isoliert dastehen. 4) Nebenbei: GB hat im Gegensatz zu Deutschland noch (vielleicht schlechte) Alternativen zur EU: Die englischsprachige Welt und deren gemeinsame Wurzeln und Kultur. Die Queen ist immer noch Staatsoberhaupt von 19 Staaten und Vorsitzende des Commonwealth.
Schön, dass Sie diesmal wenigstens auf diffamierende Formulierungen wie "euer (!) Führer" oder "eure (!) betrügerische Automobilindustrie" verzichtet haben. Da ist ja "deutscher Imperialismus" und "Merkels Hegemonialpolitik" schon fast harmlos.

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ralfix 13.05.2019, 17:58
192.

Es gab doch einige Interviews von Farage, in denen auch er eine 2. Abstimmung verlangt hatte - aber alles Schnee von gestern - Hauptsache man ist der Einäugige unter den Blinden, auch wenn das eigene Land unter die Räder kommt.

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HanzWachner 13.05.2019, 17:58
193. Einfach lächerlich diese EU...

...denn sie hat den Brexiteers erst die Bühne bereitet für die anstehende Farce genannt Wahl. Die Austrittsverschiebung auf irgendwann war ein tölpelhafter Fehler seitens der Europäer, allen voran Junker, Tusk, Merkel & Co., den die Spaltpilze um Farage und Kollegen gnadenlos ausnutzen werden für ihre Destruktionspolitik. Zum Schaden der Rest-EU und deren Bürger, die so langsam auch von diesen unfähigen EU-Entscheidern die Nase voll haben.

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bambini 13.05.2019, 17:59
194. coward is back

nachdem sich der Herr feige aus dem Staub gemacht hat, denn Verantwortung übernehmen ist ja ein Fremdwort für ihn, darf man jetzt wieder seine Jacketkronen zählen. Mal sehen um wieviel Pfrund der Schreihals nach der Wahl reicher ist. Ich wünsch ihm, dass er irgendwann einmal an den Richtigen gerät, denn sein geschmeidiges Handeln sollte irgend wann einmal Konsequenzen haben.

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s.l.bln 13.05.2019, 17:59
195. Och nö...

Zitat von Darwins Affe
1) Deutschland ist (zugegeben gegen seinen Willen) in die Rolle der Führungsmacht der EU geschoben worden. 2) Aber die anderen Länder begehren auf. Die Briten haben den Bettel schon hingeschmissen Jean-Luc Mélenchon von der (linken) La France insoumise machte neulich in einem Interview den »deutschen Imperialismus « für alle Übel Europas verantwortlich. Die in D hochgelobte dt-franz. Freundschaft wird nur von den französischen Eliten geteilt. 3) Hat sich Deutschland einfach mal wieder überschätzt? Die Widerstände gegen Merkels Hegemonialpolitik (beim gleichzeitigen politischen und wirtschaftlichen Abstieg Europas) werden immer grösser. Helmut Kohl wäre sowas wohl nicht passiert. Am Ende könnte D durchaus wie 1914 isoliert dastehen. 4) Nebenbei: GB hat im Gegensatz zu Deutschland noch (vielleicht schlechte) Alternativen zur EU: Die englischsprachige Welt und deren gemeinsame Wurzeln und Kultur. Die Queen ist immer noch Staatsoberhaupt von 19 Staaten und Vorsitzende des Commonwealth.
...das Commonwealth? Im Ernst?
Was soll den aus diesem Gespenst noch für eine wirtschaftliche Chance für die Briten wachsen?
Solche Phantastereien kommen nicht nur 100 Jahre zu spät.

Ich wüßte auch gerne, worin Merkels Hegemonialpolitik (!?) bestehen soll. Ich meine mich zu erinnern, daß Sie ihr mehrfach Appeasementpolitik vorgeworfen haben. Was denn nun? Es geht ja nicht beides.

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quams 13.05.2019, 18:02
196.

Zitat von Darwins Affe
1) Deutschland ist (zugegeben gegen seinen Willen) in die Rolle der Führungsmacht der EU geschoben worden. 2) Aber die anderen Länder begehren auf. Die Briten haben den Bettel schon hingeschmissen Jean-Luc Mélenchon von der (linken) La France insoumise machte neulich in einem Interview den »deutschen Imperialismus « für alle Übel Europas verantwortlich. Die in D hochgelobte dt-franz. Freundschaft wird nur von den französischen Eliten geteilt. 3) Hat sich Deutschland einfach mal wieder überschätzt? Die Widerstände gegen Merkels Hegemonialpolitik (beim gleichzeitigen politischen und wirtschaftlichen Abstieg Europas) werden immer grösser. Helmut Kohl wäre sowas wohl nicht passiert. Am Ende könnte D durchaus wie 1914 isoliert dastehen. 4) Nebenbei: GB hat im Gegensatz zu Deutschland noch (vielleicht schlechte) Alternativen zur EU: Die englischsprachige Welt und deren gemeinsame Wurzeln und Kultur. Die Queen ist immer noch Staatsoberhaupt von 19 Staaten und Vorsitzende des Commonwealth.
Zu 3) Das war weniger Merkel und mehr Schäuble, der schon vor zwei Legislaturen hätte gehen sollen.

Zu 4) Ich bin sehr oft in den ehemaligen Commonwealth-Staaten und soweit ich die politische Lage dort sehe, interessiert die UK nicht die Bohne. Indien hat meiner Erfahrung nach sogar eine starke Anti-UK Strömung. Am nächsten dran sind vermutlich noch die Neuseeländer, aber sie werden z.B. nur einer sehr kleinen Minderheit in Kanada irgendwelche Zugeständnisse gegenüber UK auf Kosten der Beziehungen zu EU abringen können.

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phg2 13.05.2019, 18:03
197.

Zitat von Darwins Affe
1) Deutschland ist (zugegeben gegen seinen Willen) in die Rolle der Führungsmacht der EU geschoben worden. 2) Aber die anderen Länder begehren auf. Die Briten haben den Bettel schon hingeschmissen Jean-Luc Mélenchon von der (linken) La France insoumise machte neulich in einem Interview den »deutschen Imperialismus « für alle Übel Europas verantwortlich. Die in D hochgelobte dt-franz. Freundschaft wird nur von den französischen Eliten geteilt. 3) Hat sich Deutschland einfach mal wieder überschätzt? Die Widerstände gegen Merkels Hegemonialpolitik (beim gleichzeitigen politischen und wirtschaftlichen Abstieg Europas) werden immer grösser. Helmut Kohl wäre sowas wohl nicht passiert. Am Ende könnte D durchaus wie 1914 isoliert dastehen. 4) Nebenbei: GB hat im Gegensatz zu Deutschland noch (vielleicht schlechte) Alternativen zur EU: Die englischsprachige Welt und deren gemeinsame Wurzeln und Kultur. Die Queen ist immer noch Staatsoberhaupt von 19 Staaten und Vorsitzende des Commonwealth.
Ich habe schon mehrfach von Franzosen gehört, dass die Deutschen an allem schuld sind. Mir scheint, dass viele Franzosen meinen es würde reichen, immer weiter so und am besten noch viel mehr.
Richtig schön war natürlich als Hollande 90% Spitzensteuersatz einführen wollte und Paris St. Germain mal kurz angefragt hat ob er noch richtig tickt und schon war's das. Da erntet man dann fast schon böse Blicke. Aber ansonsten liebe ich sie.

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schorri 13.05.2019, 18:04
198. Die EU bekommt, was sie verdient

Was ist passiert?
Ein neuerlicher Beweis, dass in der EU-Administration nur Polit-Dilettanten und Lobbyisten unterwegs sind.
Wer hat das noch nicht gewusst?
Seht euch die aktuellen Kommissare, den Ratsvorsitz und die Kandidaten an.
So, wie der Brexit von der Eu (aber auch den Mitgliedsstaaten) "gemanaged" wurde, muss einen doch garnichts mehr wundern.
Für mich hat diese Chaotenveranstaltung jegliche Legitimation verloren.

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justicia divina 13.05.2019, 18:06
199. dumm gelaufen

Vor der Brexit- Entscheidung wurden alle EU- Politiker von Niguel Farage dermassen gedemütigt
und verarscht dass man schon richtig, aber richtig blöde sein muss diesen Mann noch einmal
eine zweite Gelegenheit zu geben. Für mich als absoluter Diletant war völlig klar das GBR noch
vor dieser entscheidende EU Wahl rausgeworfen werden muss!

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