Forum: Politik
Comeback-Plan: CSU-Spitze empört sich über Guttenberg

Auf dem Podium, in der Zeitung, in Buchform: Karl-Theodor zu Guttenberg ist wieder da und testet die Chancen für ein Polit-Comeback. Doch von Euphorie ist nichts zu spüren, auch nicht bei den Parteifreunden. CSU-Chef Seehofer ist sogar massiv verärgert über*den einstigen Hoffnungsträger.

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sichersurfen 24.11.2011, 19:26
20. Nicht Sie, sondern die Couch wartet

Zitat von Bulle Geiger
Ich finde es doch immer wieder erstaunlich, dass immer wieder Argumente kommen, wie: "er hat sich nicht entschuldigt", "keine Größe", "er hat nix zugegeben" etc. etc. Er hat sich sehr wohl erklärt und dargelegt, wie es zu seinen Verfehlungen beim Abfassen seiner Doktorarbeit gekommen ist - gleichzeitig aber auch gesagt, er hat nicht wissentlich betrogen. Warum also sollte er es dann "zugeben"??? Und bevor jetzt wieder Plattitüden à la: "das glauben Sie doch selber nicht!" usw. usw. geäußert werden: vielleicht können mir die Scharfrichter hier im Forum ja mal ein ARGUMENT (keine MEINUNG) dafür bringen, warum genau die verpfuschte Dissertation nicht genauso entstanden sein kann, wie KTzG es dargelegt hat? Ich warte...
Worauf warten Sie denn? Er hat doch selbst gesagt, daß, wenn er wissentlich hätte betrügen wollen, es klüger angestellt hätte.
So ist er in seiner Verblendung. Er kann offenkundig nicht erkennen, daß er wirklich nicht klug ist. Dies selbst zu erkennen, ist für ihn aber auch ungemein schwierig, zugegeben. Die Couch wartet.

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matz-bam 24.11.2011, 19:28
21. alles nur Gaudi

Zitat von telimo
Seine blinden Ahnhänger, die auf beiden Ohren zudem taub sind wird das nicht beeindrucken sondern nur bestätigen ^^
Richtige Anhänger hat er doch kaum.Guttenberg erinnert mich an die Zeit, als Schlager plötzlich salonfähig wurden.Jeder wusste, was das für ein Sch*** war.Aber dennoch bzw. DESHALB
fand man es witzig diesen Quatsch zum Kult zu erheben.
Alles grölte "Du hast mich 1000x belogen" und amüsierte sich königlich-über diese "Musik" und über sich selbst.
Das war der Inhalt des Kult:es taugt nichts, aber wir tun so als ob.Und es war ja auch lustig.Musikkenner und Musikliebhaber waren natürlich entsetzt.Ähnlich ist es heute mit Fans und Gegnern von Gutti(!)Ich wette, unter den facebook"fans" wird es eine grosse Schnittmenge mit den damaligen Schlager"fans" geben.

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bambus07 24.11.2011, 19:28
22. Der fränkische Baron

hat sich als glamouröser Blender entpuppt und ist in dieser Rolle wohl so tief verwurzelt, dass er sich nicht wirklich entscheidend ändern kann. Ich empfehle ihm als adäquate Aufgabe im Duett mit seiner Ehefrau die Moderation für "Wetten dass..." zu übernehmen. So etwas und wirklich nur so etwas wäre eine angemessene Aufgabe für dieses Traumpaar.

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Finsternis 24.11.2011, 19:29
23. Erstauntlich ist eher das festhalten an gebrochenen Illusionen...

Zitat von Bulle Geiger
Ich finde es doch immer wieder erstaunlich, dass immer wieder Argumente kommen, wie: "er hat sich nicht entschuldigt", "keine Größe", "er hat nix zugegeben" etc. etc. Er hat sich sehr wohl erklärt und dargelegt, wie es zu seinen Verfehlungen beim Abfassen seiner Doktorarbeit gekommen ist - gleichzeitig aber auch gesagt, er hat nicht wissentlich betrogen. Warum also sollte er es dann "zugeben"??? Und bevor jetzt wieder Plattitüden à la: "das glauben Sie doch selber nicht!" usw. usw. geäußert werden: vielleicht können mir die Scharfrichter hier im Forum ja mal ein ARGUMENT (keine MEINUNG) dafür bringen, warum genau die verpfuschte Dissertation nicht genauso entstanden sein kann, wie KTzG es dargelegt hat? Ich warte...
Ganze Sätze wurden eins zu eins kopiert, so etwas passiert nicht "zufällig" und "unabsichtlich". Besonders nicht in einer Doktorarbeit.
Entweder müsste Herr von und zu Gutenberg unter großer Schlaflosigkeit und fehlender Intelligenz leiden, damit solche Blöcke zwischen seinen Worten einfach mal ganz und gar kopiert und seinen Namen darunter gesetzt wird. Oder er tat es wissentlich.

Vermutlich ist es Ihnen wieder zu nah an den üblichen Plattitüden. Aber ein gesunder Menschenverstand erkennt, das ganze Satzfragmente kopieren (und das wiederholt) einfach kein Ausrutscher darstellt.

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Rainer Daeschler 24.11.2011, 19:30
24. Ausmanövriert

Guttenberg hat den Fehler begangen, er hat die Einstellung des Verfahrens gegen Zahlung von 20.000€ als Kauf eines Ablassbrief verstanden und als geeigneten Anlass gesehen, die Comeback-Offensive zu starten. Jemand mit politischen Instinkten hätte diesen Fehler nie begangen. Damit manövriert er sich ins politische Abseits, aus dem auch die ihn nicht mehr rausholen können, die bisher nicht müde wurden, ihm ein politisches Talent zu attestieren.

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fortelkas 24.11.2011, 19:31
25. csu-spitze empört sich über guttenberg

"Die Frage ist nur!Ist er überhaupt erwünscht? Beim Wähler? In seiner Partei?"
Also, bei mir ist er nicht erwünscht, was seine Partei macht, ist mir egal!
Ich hoffe, es gibt viele Wähler, die ihn und seine Politik der Schaumschlägerei nicht wollen!
In dieser Zeit brauchen wir keine "Chef-Kopierer" (Zitat), wir brauchen politisch denkende Menschen, die hart und solide arbeiten!
Ich frage mich immer noch, was die Medien veranlasst, diesem Herrn einen solchen Raum zu geben und so über ihn zu berichten. Ein linker Politiker mit dieser Geschichte am Hals wäre längst politisch totgeschrieben worden.
Das Buch (ich wundere mich da über "Die Zeit") darf ruhig ein Bestseller werden, die Einkünfte kann der Freiherr ja dann auch ohne Gerichtsurteil für gemeinnützige Zwecke spenden. Danach wird es hoffentlich verschwinden und allenfalls im Antiquariat auftauchen.

Erwin Fortelka

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schockkierter ! 24.11.2011, 19:32
26. echt

Zitat von Bulle Geiger
Ich finde es doch immer wieder erstaunlich, dass immer wieder Argumente kommen, wie: "er hat sich nicht entschuldigt", "keine Größe", "er hat nix zugegeben" etc. etc. Er hat sich sehr wohl erklärt und dargelegt, wie es zu seinen Verfehlungen beim Abfassen seiner Doktorarbeit gekommen ist - gleichzeitig aber auch gesagt, er hat nicht wissentlich betrogen. Warum also sollte er es dann "zugeben"??? Und bevor jetzt wieder Plattitüden à la: "das glauben Sie doch selber nicht!" usw. usw. geäußert werden: vielleicht können mir die Scharfrichter hier im Forum ja mal ein ARGUMENT (keine MEINUNG) dafür bringen, warum genau die verpfuschte Dissertation nicht genauso entstanden sein kann, wie KTzG es dargelegt hat? Ich warte...
man kann sich ja tatsächlich Alles schön reden, aber mal wirklich - auch dem letzten Hinterwäldler sollte auffallen das dieser Mensch ein Blender ist.

Ich werd nie das Interview in den Tagesthemen vergessen; unmittelbar nach dessen Berufung zum Wirtschaftsminister.

Unglaublich eigentlich. Jeder mehr oder weniger erfolgreiche Unternehmer, ob groß oder klein, der seine Bude sammt seinen Mitarbeitern über die Runden bringt muß sich doch gefühlt haben aus heiterem Himmel eine mitten auf die 12 bekommen zu haben.

Und solch ein dämlicher, unsäglicher Selbstdarsteller hat und findet noch Fans ? Bekommt Platz in den Medien ?

Unglaubich

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DDM_Reaper20 24.11.2011, 19:33
27. Na, dann Prost Mahlzeit, wenn das wirklich nur "Versehen" war . . .

Zitat von Bulle Geiger
Ich finde es doch immer wieder erstaunlich, dass immer wieder Argumente kommen, wie: "er hat sich nicht entschuldigt", "keine Größe", "er hat nix zugegeben" etc. etc. Er hat sich sehr wohl erklärt und dargelegt, wie es zu seinen Verfehlungen beim Abfassen seiner Doktorarbeit gekommen ist - gleichzeitig aber auch gesagt, er hat nicht wissentlich betrogen. Warum also sollte er es dann "zugeben"??? Und bevor jetzt wieder Plattitüden à la: "das glauben Sie doch selber nicht!" usw. usw. geäußert werden: vielleicht können mir die Scharfrichter hier im Forum ja mal ein ARGUMENT (keine MEINUNG) dafür bringen, warum genau die verpfuschte Dissertation nicht genauso entstanden sein kann, wie KTzG es dargelegt hat? Ich warte...
WENN (wenn!) diese Dissertation so entstanden ist, fragt man sich, WER das verfasst hat. Jemand, der zumindest das 1. Staatsexamen bestanden hat, sollte wissen, wie man wissenschaftlich arbeitet, dem können solche "Fehler" einfach nicht unterlaufen, weil man weiß, wie man so etwas macht.

Wer jahrelang so "arbeitet", handelt bestenfalls fahrlässig, denn es hätte ihm bewusst sein müssen, was er da macht, was übrigens von der Kommission auch gesagt wurde.

Im Übrigen hat er keineswegs irgendwas unumwunden zugegeben, er hat sich immer und immer weiter gewunden und nur genau dann etwas zugestanden, wenn es so offensichtlich war, dass das Abstreiten einfach nur seine Intelligenz negiert hätte.

Hätte er sofort zugegeben, einen Riesenhaufen Scheisse abgeliefert zu haben, sein Sturz wäre, wenn überhaupt, längst nicht so tief gewesen.

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Deepthought42.0815 24.11.2011, 19:40
28. wie bitte?

Zitat von sysop
Auf dem Podium, in der Zeitung, in Buchform: Karl-Theodor zu Guttenberg ist wieder da und testet die Chancen für ein Polit-Comeback. Doch von Euphorie ist nichts zu spüren, auch nicht bei den Parteifreunden. CSU-Chef Seehofer ist sogar massiv verärgert über*den einstigen Hoffnungsträger.
Häää? Gestern oder gar heute konnte man hier auf Spiegel noch nachlesen, daß Seehofer ihm alle Türen öffnet, er willkommen ist, usw. WTF, was ist das für ein "Journalismus"?
Oder hat Seehofer mal wieder die Fahne in den Wind geschwenkt, weil beim Echo klar wurde, daß wirklich nur sehr wenige und vor allen Dingen sehr schlichte Gestalten ihn wiederhaben wollen, auch hier im forum?!"

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RobinB 24.11.2011, 19:41
29. .

Zitat von Bulle Geiger
Ich finde es doch immer wieder erstaunlich, dass immer wieder Argumente kommen, wie: "er hat sich nicht entschuldigt", "keine Größe", "er hat nix zugegeben" etc. etc. Er hat sich sehr wohl erklärt und dargelegt, wie es zu seinen Verfehlungen beim Abfassen seiner Doktorarbeit gekommen ist - gleichzeitig aber auch gesagt, er hat nicht wissentlich betrogen. Warum also sollte er es dann "zugeben"??? Und bevor jetzt wieder Plattitüden à la: "das glauben Sie doch selber nicht!" usw. usw. geäußert werden: vielleicht können mir die Scharfrichter hier im Forum ja mal ein ARGUMENT (keine MEINUNG) dafür bringen, warum genau die verpfuschte Dissertation nicht genauso entstanden sein kann, wie KTzG es dargelegt hat? Ich warte...
Ich habe selber eine Doktorarbeit geschrieben. Grundvorausetzung ist die intensive Einarbeitung in die wissenschaftliche Literatur des Fachgebietes. Wer sich in der Literatur soweit auskennt, dass er einen eigenständigen Beitrag leisten kann (oder das von sich glaubt), der kennt i.d.R. auch die Autoren. Die simple Unterscheidung zwischen eigenen und fremden Texten sollte überhaupt gar kein Problem darstellen.

Nach dieser Logik wäre er ein Betrüger. Nach Ihrer (und seiner) Logik ist er ein unorganisierter Schlamper. Das eine wie das andere ist nicht gerade eine Qualifikation für ein hohes Amt.

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