Forum: Politik
Comey vs. Trump: Kalter Krieg
AFP

Lügen, Leaks und Loyalitätsschwüre: Die neuen Vorwürfe des früheren FBI-Chefs James Comey gegen Donald Trump haben Washingtons Machtapparat erschüttert. Protokoll eines historischen Tages.

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MatthiasSchweiz 09.06.2017, 07:46
1.

Egal wie man jetzt zu Trump steht: Comey hat nichts wirklich Substantielles vorgebracht, dazu noch seine Glaubwürdigkeit angekratzt, indem er zugab, Dokumente der Presse zugespielt zu haben. Bei der Untersuchung der Clinton-Mails hat er auch keinen guten Eindruck hinterlassen.

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Gruuber 09.06.2017, 07:47
2. Es ist wirklich erstaunlich

wieso den FBI- und CIA-Bossen und ihrem sonstigen Führungspersonal nicht sofort die Hand abfällt, wenn sie auf die Bibel schwören, dass sie nur die reine Wahrheit sagen.

Insbesondere denn, wenn es um Aussagen über ihre Tätigkeit in der Innen- und Außenpolitik geht! Aber es dürften ja auch die EU-Kommission und das EU-Parlament kein Ahnung haben, was der FBI und CIA immer so treiben. Zumindest tun sie immer so unwissend. Wie auch jetzt.

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rkinfo 09.06.2017, 07:58
3. D. Trump hat doch vor Wochen schon sich per Twitter selbst belastet ?!

Der Präsident hat bereits nach der Entlassung von Comey per Twitter übel nachgetreten.
Die davor liegenden 'erfolglosen' Einladungen an Comey sind politische Fallstricke genug.
Ob diese Affäre noch abzubügeln ist wird die Präsidentschaft, aber auch die Wahlchancen der Republikaner 2018 nun stark beeinflussen.

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kwoik 09.06.2017, 07:59
4. Sicherer Auftritt

Ich glaube ihm. Sein Auftritt war souverän. Ganz im Gegenteil wie sich nun die Trump Clique Verhält.

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Dark Agenda 09.06.2017, 08:04
5. Traurig aber wahr

Solange die rep. Partei hinter dem Präsidenten steht wackelt da gar nichts. Mit diesem Satz könnte man eigentlich jeden Tag die unzähligen Artikel über Trump in der Presse ohne Informationsverlust zusammenfassen.
Und nach einer Wahlniederlage 2018 (Kongress/Senat) sieht es auch nicht aus.

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tobias_l 09.06.2017, 08:07
6. Viel Lärm um nichts

Wie erwartet ist die Comey Show eine weitere Nullnummer in der albernen Russland Affäre. Nachdem die Dienste ein halbes Jahr Zeit hatten und nichts präsentieren können, sollte es nun die groß angekündigte Aussage von Comey richten. Irgendwelche verwertbaren Beweise Fehlanzeige. Smoke and mirrors um von den wichtigen Themen abzulenken. Lame Stream Media at it's best.

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karl-ecker 09.06.2017, 08:12
7. Hat sich trotzdem nicht so angehört

als ob die Vorwürfe ausreichen, ein Amtsenthebungsverfahren durchzuführen. Allerdings, er hätte ihn besser nicht rausgeschmissen. Das steht fest.

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hbb258 09.06.2017, 08:13
8. Wird nichts ändern

Ich bin nicht der Meinung, dass "Washingtons Machtapparat erschüttert" ist. Die Dems waren schon vorher schockiert von allen Themen die um Trump passiert sind, die Reps wiegeln ab. Daran hat auch das Testimony von Comney nichts geändert. Die Fronten sind maximal noch verhärteter.
Den Präsidenten über ein Impeachment Verfahren zu Fall zu bringen erscheint mir nun sogar noch unwahrscheinlicher als davor. Vor allem die Fragen der Republikanischen Senatoren um den Satz des Präsidenten "I hope you end that Flynn thing / good guy" werden das erschweren. Die Republikaner haben sehr bewusst darauf rumgehackt, dass dies ja keine Anordnung sei die Untersuchung zu Flynn einzustellen, sondern Trump das nur persönlich hoffe und kein Fehlverhalten vorliegt. Comney hatte keine andere Wahl als zuzugeben, dass die Worte tatsächlich keine Anordnung waren, er aber aufgrund der Umstände dies als Anordnung interpretierte. Damit hat Comney natürlich völlig Recht, jedem ist klar was Trump damit gemeint hat, aber die Republikaner werden auf diesem Satz weiter rumreiten. Für ein Impeachment ist das leider zu wenig..
Insgesamt bin ich enttäuscht von dem Untersuchungsausschuss. Man hat klar gemerkt, dass bis auf die Chairmen alle Senatoren nur Wahlkampf für ihre Partei gemacht haben.. man hätte nicht zuschauen müssen, anhand der Fragen war klar welche Partei gerade an der Reihe ist. Und die völlig obskuren Fragen von Sen. McCain gaben dem ganzen Schauspiel noch den Rest..

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laracrofti 09.06.2017, 08:15
9. Nichts Überraschendes, hört man

sonst im Radio und TV, hier wird ein Riesen-Aufriss veranstaltet. Was z.B. ist eine "umstrittene Einschätzung" an der von Comey zugegebenen Tatsache, dass er Inhalte seiner Gespräche mit dem Präsidenten den Medien zugesteckt hat? Und noch dazu um etwas vom Präsidenten zu erzwingen? So eine Vorgehensweise nennt unser Dorfpfarrer Erpressung. Wenn Gespräche zwischen dem US-Präsidenten und dem FBI-Chef nicht vertraulich bleiben bzw. ohne Zustimmung beider nicht veröffentlicht werden ...

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