Forum: Politik
CSU-Chef: Seehofer ist von Trump enttäuscht
Getty Images

Horst Seehofer war in der Union einer der größten Bewunderer Donald Trumps. Im SPIEGEL erklärt er, warum er seine Meinung geändert hat.

Seite 1 von 8
zwurgl 20.04.2018, 12:17
1. Urteilsfähigkeit?

Da fragt man sich schon, wie es um die Urteilsfähigkeit der handelnden Personen, hier immerhin des Innenministers, bestellt ist, wenn da jemand dermaßen falsch lag ...
Seehofer muss ja im seinem Amt ständig Entscheidungen großer Tragweite treffen. Da hätte man doch gerne jemanden sitzen, der einen klareren Blick auf die Dinge hat, finde ich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dirkozoid 20.04.2018, 12:20
2. Sein Veto?

Wann checkt er es endlich, dass er sich der Kanzlerin unterzuordnen hat und sie die Richtlinien vorgibt. Er ist enttäuscht von Trump? Warum denn das jetzt? Trumps unglaubliches Verhalten war ja letztes Jahr schon bekannt. Was also hat Seehofer seine Meinung ändern lassen? Der Mann ist doch auf demselben Niveau wie Trump und auch sein Kumpel Orbán. Für Seehofer bzw. seine Anwesenheit in der Regierung kann man sich doch nur schämen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mickt 20.04.2018, 12:29
3. Immerhin

Die Einsicht und Kriegsverweigerung ist ja schon mal was. Der Krieg gehört nicht zu Deutschland!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jaka778 20.04.2018, 12:30
4. Verblendung

Trump hat gegenüber den wiedererstarkten Autokraten einen Vorteil: der Kater der Konservativen, sich der Sehnsucht nach dem großen starken Anführer hingegeben zu haben stellt sich angesichts überbordenden Irrsinns offenbar deutlich schneller ein als bei den Orbans, erdogans etc. dieser Welt... im Zweifel kennt der Seehofersche Opportunismus einfach keine Grenzen und bleibt beweglich in jede Richtung

Beitrag melden Antworten / Zitieren
BoMo_UAE 20.04.2018, 12:37
5. Wer ist Seehofer?

Seehofer ist von Trump enttaeuscht? Trump weiss wohl kaum, wer Seehofer ist...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
e.schaettle 20.04.2018, 12:38
6. Schau Schau

Herr Seehofer, immer gut für eine Überraschung. Nur nun dies Kehrtwendung in Sachen Schauspieler Tramp, was soll uns das Sagen?
Anyway, der einstige Chefbayer hat es getan und das ist gut so.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Atheist_Crusader 20.04.2018, 12:47
7.

Ihn irritiert also Alles an Trump? Und nichts davon hat er damals bemerkt?
Ich meine, dass sich die Meinung zu Jemandem über die Zeit ein bisschen verschiebt, das kann ich akzeptieren. Der eine dachte dass Trump nix gebacken bekäme und glaubt jetzt vielleicht, dass er ein paar Dinge hinbekommt. Oder einer der dachte er könne potentiell schädlich für das Land sein hält ihn jetzt für eine deutliche Gefahr.

Aber von "Der ist so super, den will ich unbedingt treffen!" zu "Alles an ihm irritiert mich." zu gehen, das offenbart entweder einen gravierenden Mangel an Menschenkenntnis - oder Trump war ihm damals schon suspekter als er zugeben wollte. Oder aber er findet ihn nach wie vor toll, weiß aber, dass er mit seinem Fandom in diesem Land keinen Blumentopf gewinnt.
Wirft in jedem Fall kein gutes Licht auf Seehofer.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Atheist_Crusader 20.04.2018, 12:55
8.

Zitat von mickt
Die Einsicht und Kriegsverweigerung ist ja schon mal was. Der Krieg gehört nicht zu Deutschland!
Manche Kriege müssen ganz einfach gefochten werden. Die meisten nicht, aber einige schon.

Unsere historische Verantwortung besteht nicht darin Krieg aus Prinzip zu vermeiden, sondern sinnlose und ungerechte Kriege zu vermeiden und auch bei den nötigen vorher die friedlichen Lösungen auszuloten. Und denen beizustehen die ein Opfer dieser werden - und das heißt nötigenfalls auch mit militärischen Mitteln. Nicht jeder Tyrann lässt sich mit Boykotten aufhalten - und den Toten nutzt unsere moralische Überlegenheit auch nichts.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kamikaze2000 20.04.2018, 12:57
9. Respekt

Warum setzt wieder allgemeine Verdammung ein? Es ist doch schön, wenn ein Politiker mal zurückrudert und seine Meinung revidiert. Wenn die Linke z.B. mal ein bisschen Intelligenz und Demut an den Tag legen würde und vielleicht den Putin nicht mehr ganz so toll findet. Wenn die AFD sagen würde, dass sie mit ihrer ständigen Wiederholung rechtsnationaler Positionen dem Antisemitismus in Deutschland fördert. Wenn Merkel sagen würde, dass sie für die Aufnahme der Flüchtlinge keinen Plan hatte. Es gibt so viele Positionen, wo man mal reinen Tisch machen müsste. Wäre gut für die Glaubwürdigkeit der Politik. Seehofer hat schon mal einen kleinen Anfang getan. Das honoriere ich. Ich bin übrigens grün und nicht weißblau - falls es einen interessiert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 8