Forum: Politik
CSU in der Krise: Das Ende ist nahe
DPA

Jahrelang haben Horst Seehofer und Markus Söder mit ihrem Machtkampf um die CSU-Herrschaft Bayern in Atem und die Republik in Geiselhaft gehalten. Sie stritten hart, nun droht der gemeinsame Absturz.

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mali123 05.10.2018, 23:48
40. gehört der Verkauf

Zitat von allenicksschonweg
Ich war Jahrzehnte lang CSU-Wähler und ich werde auch bei dieser Wahl wieder CSU wählen. Warum? Weil die Landespolitik der CSU nach wie vor die beste aller 16 Länder ist. Warum die CSU nicht mehr darauf hinweist, verwundert mich schon sehr. Die Bundespolitik der CSU war im Gegensatz dazu in den letzten Jahren katastrophal schlecht. Und das hat in der Tat etwas mit diesen zwei Alpha-Männchen Seehofer und Söder zu tun, die sich letztlich beide als Versager erwiesen haben. Von daher ist der Denkzettel eines katastrophal schlechten Wahlergebnisses gerechtfertigt; auch wenn ich nicht glaube, dass das Ergebnis so mies wird, dass man an der CSU vorbeiregieren kann. Neu erfinden muss sich die CSU aber nicht: back to the roots langt völlig. Weg mit den Betonköpfen Seehofer und Söder, ein klares, konservatives aber menschliches Profil und etwas mehr Modernität, zum Beispiel durch eine kompromissorientierte Ministerpräsidentin Aigner statt eines machtgeilen Herrn Söder, dann klappts auch wieder mit den Wählern in Bayern! Denn wie gesagt: die Landespolitik war und ist nicht schlecht! Und in der Bundespolitik sollte man endlich mal etwas leiser treten.
von Sozialwohnungen an Investoren auch zu der guten Politik der CSU?

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tom2strong 05.10.2018, 23:48
41. Seehofer am Ziel

Seehofer spielt Schach, alle anderen nur Mühle. Es ist zwar grotesk, aber es scheint ihm zu gelingen Merkel und Söder mit in den Abgrund zu stürzen. Das ist es was in antreibt. Und er selbst glaubt vielleicht, dass er Deutschland und Bayern damit einen letzten selbstlosen Dienst erweist. Echte Erneuerung. Den Kolateralschaden des Aufstiegs der AfD nimmt er dabei in Kauf. Denn er glaubt, dass sich das danach reparieren lässt.

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HaPee 05.10.2018, 23:55
42. Abwarten!

In der Umfragerepublik Deutschland steht immer schon vorher alles fest. Ich halte es mit der alten Regel: Die Toten werden erst nach der Schlacht gezählt . Vielleicht wird es für die CSU gar nicht so schlimm und die Trauerfeier findet bei der SPD statt!

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demokrit2017 06.10.2018, 00:02
43. Erläuterung

An dem Artikel stimmt praktisch kein Satz außer dem mit dem Dauerumfaller, aber zumindest eine Wissenslücke kann ich beim Autor schließen: Asyltourismus liegt vor, wenn man von einem sicheren Land ins nächste reist, sich das beste aussucht und ab und zu mal einen Asyantrag stellt, was für Merkel ja kein Grund ist, ihn an der Grenze zurück zu weisen.

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basic11 06.10.2018, 00:33
44. Lemminge in der Zwickmühle

die allumfassende Merkel manövriert die CDU in eine ausweglose Situation nach der anderen und nur die CSU traut sich was zu ändern in „Linksruck-Deutschland“. Nur dermassen ungeschickt u lobbybelastet, dass Politik generell in Deutschland zur Farce wird.

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birdie 06.10.2018, 00:44
45. Die Volksweisheit "besser ein Ende mit Schrecken ....

als ein Schrecken ohne Ende" bewahrheitet sich hier eindringlich. Denn ein geistig unterbelichtete Splitterpartei - die nur 6 % aller Wähler bei der letzten Wahl zum Bundestag gewählt haben - hat es fertig gebracht, ihre mehrfach so grosse vertragliche gebundene Partnerpartei in Geiselhaft zu nehmen und diese ad libitum zu "vergewaltigen" und vorzuführen.. Was nun zu einem finalen Abschluss gebracht werden muss. Das ist der Wunsch der grossen Mehrheit der Wähler in unserem Land. Motto: "das csü-chen" muss weg! Womit nicht länger die Befindlichkeiten von grössenwahnsinnigen Hobbypolitikern richtungsweisend sein werden.

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dodo17 06.10.2018, 01:05
46. immer die gleiche Leier..

Die SU wird einen Denkzettel bekommen...aber sie wird regieren...den Landespolitisch sind sie halt dran. Schlechte Wahlergebnisse waren schon immer auf die undespolitik zurückzuführen..Und es gibt keine Vergelichswerte, den etwas wie CSU, eine wirklich Landespartei gibts halt nur in Bayern...Immer wenn es hies die ist am Ende..

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olaf_d 06.10.2018, 01:07
47. Isnogud der Großwesir...

...Ich will Kalif werden anstelle des Kalifen!
Hinterlistig versucht er mit allen Mitteln, den Kalifen Horst Seehofer zu beseitigen und selbst den Thron zu besteigen.
Was anderes fällt mir zum Thema Söder schon lange nicht mehr ein.

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cmann 06.10.2018, 01:39
48. Wäre schon was,

wenn es die unsäglichen Herren Seehofer und Söder "erwischen" würde und endlich so etwas wie Vernunft in die CSU einziehen könnte. Bisher funktioniert das Leben in Bayern auch ohne diese beiden profilierungssüchtigen "Vollpfosten". Man stelle sich vor das es eine Regierung in Bayern ohne Beteiligung der CSU gäbe, eigentlich undenkbar, aber unter Umständen ein Segen für die ganze Republik weil aufgrund der neuen Situation endlich Bewegung in die stagnierende Regierungsarbeit kommt und endlich überfällige Aufgaben ohne CSU Bremser angefasst werden können.

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k.Lauer 06.10.2018, 02:26
49. CSU vor der Abwahl?

man soll das Fell des Bären nicht verteilen, bebor man ihn erlegt hat! Bayern soll eine Viererkoalition aus Grünen, SPD, Freinen Wählern und der FDP bekommen ? Und wenn schon. Vor langer Zeit in den 50ger Jahren gab es schon einmal eine Viererkoalition. Das hat eine Legislaturperiode gedauert und dann war die Sache wieder erledigt. Für den Wiederholungsfall läßt ist zu konstatieren, dass eine Viererkoalition gar nicht über die Politiker verfügt, um regieren zu können. Keine dieser PArteien verfügt über eine funktionierende Parteiorganisationen, am wenigsten auf dem flachen Land, eine Verankerung in der Wirtschaft und in der Verwaltung fehlt gänzlich. Learning bei doing? Wäre eine Möglichkeit, aber zunächst nur als Juniorpartner der CSU: In diese Position. drängen sich alle, insbesondere die freien Wähler. Wenn die FDP .die 5%-Hürde schafft, dann gibt es eine bürgerliche Dreierkoalition aus CSU; Freien und der FDP. . Die Grünen als starkste Partei (nach der CSU als maßgebliche Regierungspartei? Bestimmt nicht, keiner will die langfristig stärker machen, am wenigsten die SPD, weil das deren Ende bedeuten würde. .

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