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CSU-Forderung: Grüne und ADAC vereint gegen die PKW-Maut
DPA

Es ist eine ungewöhnlich Allianz: Der Automobilclub ADAC protestiert gegen die Maut-Pläne von Bundesverkehrsminister Dobrindt - genau wie die Grünen. Parteichef Özdemir nennt die Vorschläge "ungerecht und unökologisch".

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Plitschplatsch 26.12.2013, 21:36
120. Den kürzeren zieht mal wieder...

...die Bevölkerung auf dem Land bzw. in strukturschwachen Gegenden, wo man auf das Auto angewiesen ist und der subventionierte öffentliche Nahverkehr nur ein Traum darstellt. Ich kriege das .otzen!

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viktorhugo 26.12.2013, 21:39
121.

Wahnsinn. Über dieses völlig nebensächliche Thema wird nun die kommenden Monate auf den Titelseiten schwadroniert um sich vor wichtigen Themen zu drücken. Es geht hier um Peanuts aus der Portokasse!

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achimedes 26.12.2013, 21:43
122. optional

Die Österreicher haben Mautgebühren, genauso wie Frankreich u.a.(sollen die doch die Maut aufgeben). und Herr Özedmir, das hat nichts mit Ausländerfeindlichkeit zu tun. Denn wer als Ausländer Deutschland besucht, muß die Maut mit einberechnen (od. etwa öffentlich reisen). Das Geld gibt es über die Finanzsteuer, durch eine entsprechende Entlastung für die Deutschen zurück ! Damit soll auch die Attraktivität gesetzt werden, Güter aus dem Ausland auf die Bahntrasse zu bringen ! Die Autobahn ist nicht mehr, als ein Stück vorankommen ! Die Grenzenlose Freiheit ohne Maut täuscht darüber hinweg ! Ein Verkehrsmittel wie die Bahn, das Flugzeug od. das Schiff. Es geht nicht um`s Auto, sondern um den Aspekt von A nach B zu kommen ! Vielleicht lernen wir dann mehr, ein Stück vom Verzicht auf`s KFZ, durch diese Entzauberung der gefahrenen Strecken !

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wolfi44 26.12.2013, 21:44
123. wer viel fåhrt......

zahlt auch mehr....... auch ich, der fast nie die Autobahn benutzt ??
Ok. sollte der ADAC weiter auf dieser Meinung beharren, folgt meine Kündigung, und damit begleiche ich dann die höhere Mineralölsteuer !

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kdshp 26.12.2013, 21:44
124.

Zitat von analysatorveritas
Wie sich schon jetzt kurz der der Bundestagswahl zeigt, fängt das Löcher stopfen an. Und damit sind nicht die vielen Löcher in der Straße, nicht die maroden Brücken und Schulen gemeint. Nein, der Bundeshaushalt. Bald dürfte eine Umsatzsteuererhöhung in der Diskussion sein, eine Bankenabgabe für die Sparer, Rente mit 70, weitere Energiesteuererhöhungen und neue Rettungsmodelle folgen. Statt Maut sollte man besser das Wort "Michelmelken" verwenden, denn die Entlastung über die Kfz-Steuer ist unwahrscheinlich. Der Melkmichel zahlt, schweigt und wartet auf die nächsten Abgaben und Erhöhungen.
DAS scheint vielen nicht klar zu sein! Es wird so oder so zu höheren steuern kommen egal wer regiert. Der staat bzw. die regierenden geben immer mehr aus und das kann nur über steuern finanziert werden.

Das ganze ist doch nur eine nebelbombe um zu schauen wie der bürger reagiert. Alle regen sich jetzt hier auf und dann kommt frau merkel (CDU) und verkündet die steuer erhöhung wo am wenigsten widerstand zu erwarten ist. Wetten!

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klube 26.12.2013, 21:44
125. Klarstellung !

Zitat von Vielschreiber
In allen Ländern muss irgendwer die Autobahnen bezahlen und das ist zunächst ´mal der Steuerzahler. Dann werden die Kosten gegenfinanziert, in D ausschließlich von den DEUTSCHEN Autofahrern, in Ländern, wie CH, F und A auch von Ausländern. Rechenbeispiel (BEISPIEL): In D und F kosten die Autobahnen jeweils 1 Mrd pro Jahr. Dann zahlen das in F alle Nutzer, also auch die Ausländer. In D jedoch nur die Deutschen ( Autofahrer bzw. Steuerzahler) Also kann man bei uns auch die Ausländer zu Mitfinanzierung heranziehen. Die Aufteilung zwischen Steuern und Maut kann doch nicht das Kriterium sein. Also: Autobahnmaut für Ausländer in D: JA !!! Sollte A dagegen klagen, kann das nur bedeuten, das A den Deutschen sein Finanzierungssystem aufoktroyieren will
Ich habe nichts gegen eine Maut wenn Deutschland diese haben will !
Das geht dann aber nur wie in den Nachbarländern, es zahlen ALLE , nicht nur die Ausländer.
Es gibt dort keine Rückerstattungen der Mautkosten für Inländer, und kommen Sie mir nicht mit der KFZ Steuer, die gibt es in der Schweiz und Österreich auch, die heißt dort nur anders.
Wenn Sie das wollen, das ist dann ok wenn es die Mehrheit der Deutschen zahlen will, aber dann müssen Sie auch die Maut nicht zur Pflicht für den deutschen Autofahrer machen, sondern nur für den der die Autobahn nutzt, hoffe das kommt, dann ist es dort endlich mal leerer.,

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spongie2000 26.12.2013, 21:45
126. Nicht nur die Überschrift lesen!

Zitat von eisbaerchen
Erhöhung der Mineralölsteuer??? Ticken die noch richtig?? Wer viel fährt soll viel zahlen? Hat der ADAC Präsident schon mal was von den Leuten gehört die zum Arbeitsplatz pendeln MÜSSEN?...
1.) Scheinbar lesen viele nur die Überschrift. Denn ADAC hat nicht gesagt, dass die Mineralölsteuer erhöht werden soll! Sie sagten, wenn man die Autofahrer noch mehr als bisher abzocken will, soll man das ehrlich machen. Und der ehrlichste Weg der Abzocke sei eben diese.

2.) Ich habe bis jetzt kein Argument für die Maut gelesen, außer "die anderen tun es auch".

3.) Noch einmal an alle: Schreibt es euch hinter die Ohren: Die Nicht-Fahrer bezahlen nicht die Autobahnen der Fahrer. Die Fahrer bezahlen die Renten der Nicht-Fahrer!

Jährlich werden über 50 Milliarden von Autofahrern abkassiert, aber nur 14 Milliarden in die Straßen investiert. Die Autofahrer werden bereits jetzt mehr als genug abgezockt.

Ich kann mir als Ingenieur mit einer festen Einstellung derzeit kaum das Auto-Fahren leisten. In Kanada aber schon. Was sagt Ihnen das?

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wire-less 26.12.2013, 21:46
127. Buerokratie

Zitat von smithyk
Eine Maut finde ich absolut richtig. Allerdings sollte diese Maut jedem Autofahrer unabhängig vom Einkommen gleich wehtun. Daher sollte sich die Maut prozentual am Einkommen und bei Geschäftswägen am Gewinn eines Unternehmens orientieren. Die Maut sollte nach der Einführung jeden Monat um 0,1 Prozentpunkte heraufgesetzt werden und zwar so lange, bis der Autoverkehr insgesamt 20% des heutigen Standes beträgt. Weiterhin sollten Städte und Ortschaften generell autofrei gemacht werden. Orte und Städte sollen wieder für die Menschen sein, nicht für Autos. Autos gehören auf die Autobahn oder auf Parkflächen am Ortsrand, aber nicht dahin, wo Menschen wohnen.
Und dann stellen wir gleich noch ein paar (tausend) Leute ein die das verwalten.

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7eggert 26.12.2013, 21:48
128.

Zitat von TheFrog
..kann man in meiner Heimatstadt besichtigen. Parken in der Innenstadt ist exorbitant teuer geworden. Die Folge ist eine schleichende Verödung, leerstehende Geschäfte und insgesamt langfristig der Tod jeder Innenstadt, zumindest was einkaufen angeht. Nicht jeder hat Lust, seine Einkäufe kilometerweit zu schleppen, und manche können es einfach nicht. (...)
Ja, die Menschen ... könnte man deren Schwäche nicht ausgleichen, in dem man eine Tasche auf Rädern erfindet? So einen Einkaufsroller? Ach nein, da sind wir alle viel zu cool für.

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corinna12 26.12.2013, 21:53
129. was steht denn in der Koalitionsvereinbarung?

Von den Medien wurde kommuniziert, dass deutsche AutofahrerInnen nicht zusätzlich belastet werden dürfen. So hatte das auch die Frau Bundeskanzlerin gesagt. Jetzt möchte ich einfach mal sehen, ob Wort gehalten wird. Dass es sich um eine Milchbübchenrechnung handelt, ist ja klar, denn der Verkehrshaushalt wird dadurch keinesfalls saniert, vielleicht sogar im Gegenteil, wenn die Einnahmen aus der Kfz-Steuer sinken. Und dass das Ganze nur ein Wahlwerbetrick der CSU war, die mal wieder mit der Ausländerfeindlichkeit spielen wollte, ist auch klar. Scheint aber in Bayern gezogen zu haben.

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