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CSU-Forderung: Grüne und ADAC vereint gegen die PKW-Maut
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Es ist eine ungewöhnlich Allianz: Der Automobilclub ADAC protestiert gegen die Maut-Pläne von Bundesverkehrsminister Dobrindt - genau wie die Grünen. Parteichef Özdemir nennt die Vorschläge "ungerecht und unökologisch".

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jo.banana 26.12.2013, 23:50
170. Özdemir: "Die Seehofer-Maut ist ungerecht und unökologisch"

Zitat von sysop
Es ist eine ungewöhnlich Allianz: Der Automobilclub ADAC protestiert gegen die Maut-Pläne von Bundesverkehrsminister Dobrindt - genau wie die Grünen. Parteichef Özdemir nennt die Vorschläge "ungerecht und unökologisch".
das was fuer den "ungerecht" ist, ist fuer jeden normalen menschen nicht notwendigerweise ungerecht. wie auch immer,
gerecht waere wenn die verursacher bezahlen. und das sind nun mal die autofahrer. inlaendische und AUSLAENDISCHE. fuer z.b. einer vignette kann man den deutschen autofahrer steuerlich entlasten.

kann mir mal einer erklaeren was da gerecht ist, deutsche autofahrer zahlen z.b. in frankreich, der schweiz, italien und (schreihals oesterreich) maut. die autofahrer dieser nationen zahlen auf deutschen autobahnen keinen cent. was soll an dieser situation gerecht sein.

auf der autobahn frankfurt/basel (wo ich desoefteren unterwegs bin) befinden sich zeitweise mehr autos der o.g. nationen (ausnahme oe) als deutsche. nicht nur das, die fahrer verstossen vielfach auch noch gegen geschwindigkeitsbeschraenkungen und verhalten sich oft rowdyhaft. also leute, mehr gerechtigkeit .......

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redspot 26.12.2013, 23:53
171.

Zitat von corinna12
Von den Medien wurde kommuniziert, dass deutsche AutofahrerInnen nicht zusätzlich belastet werden dürfen. So hatte das auch die Frau Bundeskanzlerin gesagt. Jetzt möchte ich einfach mal sehen, ob Wort gehalten wird.
Frau Merkel ist bereits einmal umgefallen. Da ist es bis zum zweiten Mal auch nicht mehr weit.

Zitat von corinna12
Und dass das Ganze nur ein Wahlwerbetrick der CSU war, die mal wieder mit der Ausländerfeindlichkeit spielen wollte, ist auch klar. Scheint aber in Bayern gezogen zu haben.
Leider. Lieber zahlt der Bayer 100 Euro mehr, damit der Ausländer auch nicht umsonst über die Autobahn kommt. Wobei sich der Verkehr genau wie schon der LKW-Maut auf die Bundesstrassen verlagern wird.
Bin mal gespannt, wieviel Stau, Tote und Verletzte es mehr gibt, wenn erstmal der Autobahnverkehr aus ganz Europa durch die Ortschaften rollt. Hoffentlich trifft es dann die Richtigen, die es unbedingt so haben wollten.

P.S. Und für alle, die keine Jahresvignette besitzen, haben wir gleich ein neues Verbot: Spontan mal auf die Autobahn fahren ist künftig nicht mehr. Entweder anhalten und teuer Kurzzeitvignette kaufen (was wegen 50km bestimmt keiner macht) oder die Autobahn ist tabu.

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a_ugust 27.12.2013, 00:05
172.

Die PKW Maut wird mit Sicherheit kommen. Es ist nur eine Frage der Zeit. Ich verstehe nur nicht warum sich unsere Nachbarländer aufregen? Man nehme Schweiz, Österreich, Frankreich etc. überall wird man zur Kasse gebeten-wenn man durchs EU-Ausland fährt. Und die kassieren auch nicht gerade wenig! Wieso vergessen das wieder alle? Es ist nunmal keine schlechte Einnahmequelle für den Staat in Anbetracht der guten geographischen Lage. Zudem müssen die Autobahnen auch mal saniert werden, was enorme Kosten mit sich trägt. Warum soll alles allein der deutsche Steuerzahler zahlen, wenn doch auch andere von Gebrauch machen? Klar, die 100€ sind ganz schön happig und meiner Meinung auch nicht gerechtfertigt - aber das Konzept ist ja auch noch nicht vollständig ausgereift. Mit der Maut sollten jedoch de Autofahrer entlastet werden, immerhin zahlen wir genug an KFZ und "haste nicht gesehen" Steuern..vllt sollte man auch endlich die Steuergesetze der heutigen Zeit anpassen- wenn wir schon dabei sind..

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medwediza 27.12.2013, 00:07
173. Sie sollten...

Zitat von Vielschreiber
Sie begreifen es nicht. Die Gesamtfinanzierung ist in anderen Ländern eben anders. In F gab's bisher keine Kfz.-Steuer, da wurde alles über Peage und Sprit finanziert. Wir finanzieren auch mehr über Sprit als A. Der ist dort billiger. ABER: Wir werden in A und F usw. als Ausländer kräftig zur Mitfinanzierung herangezogen. In D zahlen wir alleine. Das kann man nur durch eine reine Ausländermaut korrigieren.
...nicht andere der Begriffstutzigkeit bezichtigen, wenn Sie selbst erhebliche Mängel in dieser Disziplin haben. Die Gesamtfinanzierung ist in anderen Ländern nicht wesentlich anders als in D. Was Sie schreiben, ist schlicht falsch. In Frankreich gab es immer eine Kfz-Steuer. Schon mal vom Citroën 2CV gehört? Das CV (chevaux) sind die PS, aber nicht die Leistungs-PS, sondern die Steuer-PS. Man hat ihn - vor 70 Jahren schon - so benannt, weil er damals das Auto mit der niedrigsten Steuerbelastung war. In Österreich ist es genau umgekehrt, wie Sie schreiben. Es wird mehr über die erheblich höhere Kfz-Steuer bezahlt, als über den Sprit (ein 150-PS Benziner kostet 620 Euro im Jahr). Sie schreiben, als ob in A, F usw. nur die Deutschen zur Kasse gebeten werden. Und das ist schlicht falsch: alle Strassenbenutzer müssen zahlen, auch die Deutschen. Aber eben nicht nur. Jetzt verstanden?

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movfaltin 27.12.2013, 00:08
174. Körperschaften und Autos

Zitat von kdshp
Eine erhöhung von 15-20 cent je liter würde mehr geld bringen um unsere straßen zu sanieren. Natürlich sollten unternehmen davon befreit werden um keine arbeitsplätze zu gefährden. Ich denke dem könnte auch die CDU und frau merkel zustimmen.
Sind Sie sicher? Haben Sie die Steuern und Abgaben von Körperschaften und natürlichen Personen (Bürgern) mal verglichen? Wegen genau dieses Arguments - "kostet Arbeitsplätze" - gibt es ein drastisch einseitiges Belastung zu Ungunsten der Bürger, zu Gunsten der Firmen usw. Die Argumentation ist aber kompletter Blödsinn, denn wenn privat die Ausgaben gesenkt würden (weil anteilig die Konzerne eben dann auch mal Steuern und Abgaben zahlen würden), ginge vom Lohn des Arbeitnehmers nicht mehr so viel ab (mehr netto vom brutto), und deshalb könnte der Arbeitgeber bei den direkten Lohnkosten sparen.
Ich verwahre mich einfach dagegen, dass es Menschen drastisch härter trifft als Körperschaften - das widerspricht jedem demokratischen und bürgerorientierten Grundsatz.

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hei-nun 27.12.2013, 00:11
175. Es ist ganz einfach !

1. Keine Maut ! 2. Abschaffung der Kfz-Steuer. 3. Erhöhung der Abeitnehmer-Km-Pauschale. 4. Erhöhung der Mineralöl-Steuer, damit in etwa die entfallene Kfz-Steuer erreicht wird. 5. Erhöhung von Taxi-und sonstigen Preisen.

Da dann alle Viel- und Großauto-Fahrer und die Ausländer zur Kasse gebeten werden und erheblicher Verwaltungs-Aufwand entfällt: Für die meisten wird es günstiger. Und es werden die Verursacher belastet. Was gibt es insgesamt besseres ? Schönen Tag noch ! Und nun !?

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peeka 27.12.2013, 00:12
176. Maut auf Bundesstraßen

und Landesstraßen für LKW ist überfällig. So gesehen hat Cem Özdemir an der Stelle den vernünftigsten Vorschlag gemacht, auch wenn die Nennung seiner Partei regelmäßig bei einigen für pawlowsche Reflexe sorgt.
Man sollte zunähst mit den Straßen beginnen, die heute Ausweichstrecken geworden sind. Die Anwohner werden es danken.

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Manitou-01@gmx.de 27.12.2013, 00:15
177. Beste und zweitbeste Lösung

Die beste Lösung wäre, bei gleichzeitiger Abschaffung der Kfz-Steuer die Mineralölsteuer so zu erhöhen, daß rechnerisch in der BRD registrierte Fahrzeuge nicht höherbelaste werden, als das Mehraufkommen den Fahrkilometer ausländischer PKW (und LKW unter 3,5t) entspricht. Gleichzeitig sollten Lkw ab 3,5 t und Busse in die entfernungsabhängige Lkw-Maut einbezogen werden. Die gesparten Verwaltungskosten durch die Abschaffung der Kfz-Steuer sind darüberhinaus auch ein Gewinn.

Die zweitbeste Lösung wäre eine wäre die Ausweitung der Kfz-Steuer auf im Ausland registrierte Kfz für die Dauer des Aufenthaltes (Wochen- Monats- oder Jahressteuer). Dazu muß entweder gegen einen Kautionsbetrag eine Vignette (anschließend Verrechnung mit der Steuer) erworben werden bzw. die Steuer bei einem deutschen Finanzamt bzw. einem Konsulat vor Einreise entrichtet werden (Ebenfalls wird die Vignette ausgehändigt). Dadurch kann auch für in der BRD registrierte Fahrzeuge die Vignette nach Steuerzahlung an den Halter geschickt werden.

Beide Lösungen sind EU-konform, da ausländiche Halter nicht höher belastet werden, als inländische. die zweite Variante ist allerdings bürokratischer.

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hiwhatsup 27.12.2013, 00:15
178. Transitverkehr: Die Grünen subventionieren die Strasse / schaden der Schiene !?

Die Grünen möchten also den Transitverkehr auf Deutschlands Strassen subventionieren. Wer nur durch Deutschland durchbrettert, aber nicht dort wohnt soll keine KFZ-Steuer bezahlen, sich nicht an den Strassenkosten beteiligen.

Damit subventionieren die Grünen den Strassenverkehr -
gleichzeitig schädigen die Grünen die Schiene!!

Denn der Schienenverkehr durch Deutschland wird nicht subventioniert. Wer mit einem Zug durch Deutschland fährt muss im vollen Umfang für die Schienenkosten aufkommen.

Die Grünen möchten offenbar, das die Ausländer von der Schiene auf Auto umsteigen!

Oder geht es den Grünen nur darum, Opposition gegen die CSU zu machen? Ist die CSU ökologischer als die Grünen?

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deckergs 27.12.2013, 00:22
179. Entlastung über KFZ-Steuer

Zitat von Gert
Der ADAC hat bisher außer lachhaften Protesten vom Schreibtisch der hoch bezahlten Bonzen NICHTS gegen das jahrelange Melken deutscher Autofahrer getan, und so geht das weiter. Warum geht es mit den Vignetten in den Nachbarländern reibungslos? Alle zahlen und die deutschen Autofahrer werden über die Kfz-Steuer entlastet. Man könnte auch brstimmte Autobahnstücke von der Maut befreien.
Esgibt viele deutsche Autofahrer, deren Kraftfahrzeug von der KFZ-steuer befreit ist:
Feuerwehr, Katastrophenschutz, Rettungsdienst, Schwerbehinderte, ...
Da geht nichts mit über Entlastung über die KFZ-Steuer.
Diese Fahrzeuge werden zusätzlich belastte.
Wer trägt die Kosten für die Feuerwehr, und damit für die Vignette?
Der Steuerzahler.

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