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CSU-Minister Müller: "Flüchtlingsdebatte in Deutschland völlig übertrieben"
DPA

Entwicklungshilfeminister Gerd Müller (CSU) hat die deutsche Debatte um Flüchtlinge kritisiert. Dass die Weltgemeinschaft nicht einmal die Hälfte der Hilfe für Kriegsopfer in Syrien und Jemen finanziere, findet er beschämend.

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INGXXL 09.07.2018, 08:58
1. Schöne Worte, aber kaum

Eine Regierung wird das wirklich unterstützen. Jetzt geht es vor allem die Flüchtlinge von Europa fernzuhalten. Trump sind die Länder sowieso egal und wird die Schuld seinem Vorgänger zu schieb, womit er nicht mal Unrecht hat.

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huz6789 09.07.2018, 08:59
2. Vernünftig

Die CSU kann auch vernünftig und gemäßigt. Welche Wohltat.

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ralph.lobenstein 09.07.2018, 09:03
3. Golfstaaten

was tun/geben die Golfstaaten um die Not zu lindern ?
Nehmen sie Flüchtlinge aus ihren NachbarlänSyrien,Irak auf?Das wäre doch sinnvoll,kurze Wege,gleiche Sprache,gleiche Religion,viel Plat und Geld vorhanden.

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Das dazu 09.07.2018, 09:17
4. Welche Partei hat es denn hochgekocht?

Welche Partei mit einem C im namen spielt Arme gegen Abgehängte aus wahlkampftaktischen Gründen gegeneinander aus?
Aus welcher Partei sind die Männer, die da zum Hallali geblasen hatten vor wenigen Wochen?
Aus welcher Partei sind die Unterstützer des österreischen und italienischen Abschottungskurses?
Es war und ist die CSU, seine eigene Partei.
War er im Tiefschlaf die letzte Zeit und hat nichts mitbekommen oder soll er jetzt die Wogen glätten mit solchen Schuldzuweisungen?
Nach dem Motto, werfen wir Dreck auf andere, sieht keiner mehr, was für ein dreckiger Haufen wir selbst sind.

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vikkru 09.07.2018, 09:18
5. Meine Güte!

Ein CSU Mitglied mit Verstand! Welch ein Wunder!
Recht hat er!
@ralph.lobenstein
Warum glauben Sie die Flüchtlinge hätten die gleiche Religion?

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günterjoachim 09.07.2018, 09:19
6. Wahr!

Auch der ehemalige Bundestagspräsident Norbert Lammert vertrat die Meinung, Deutschland könne problemlos 800 000 Flüchtlinge im Jahr aufnehmen. Man muss halt nur wollen.

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klogschieter 09.07.2018, 09:21
7. Was ist denn das für einer?

Der hat wohl das letzte Oktoberfest geschwänzt. Eine andere Erklärung fällt mir nicht dafür ein, dass einer von denen was Substanzielles und nicht Menschenfeindliches zum Besten zu geben hat.

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Nur ein Blog 09.07.2018, 09:21
8.

Na ja, auch Minister Müller kann die Parkinson'sche Gesetze nicht aushebeln.
Es ist nun mal so, dass in politischen wie in wirtschaftlichen Gremien die Zeit und anderer Aufwand, der für ein Thema aufgewendet wird, umgekehrt proportional zu seiner Bedeutung ist.

Auch Aufsichtsräte und Geschäftsleitungen können sich endlos über über Lösungen für das Parkierproblem der Mitarbeitenden ereifern - dafür fallen sie dann wie aus allen Wolken, wenn ihnen mal etwas entgeht wie der systematische Einbau von Betrugssoftware und die Manipulation von Abgastests, die bei Lichte besehen eben gar keine waren - ausser einem bisschen erfolgreichem Lobbying in Brüssel für die Art der Kontrolle, nämlich die auf der Rolle statt auf der Strasse, war oder schien rein gar nichts nötig zu sein - schliesslich hat man auf die vereinbarte gegenseitige Anerkennung und die Äquivalenz der Prüfungen in den USA und der EU vertraut seitens der Automobilindustrie. Dass "Europa" sich plötzlich von seiner eigenen Normierung distanzieren würde, wäre bei einer seriösen Disskussion in den Teppichetagen von VW sehr wohl zu erkennen gewesen. Nur weil man die sozialdemokratische Nomenklatura eines deutschen Bundeslandes am Marionettenfaden hängen hat, heisst das noch lange nicht, dass man gleich die weltweite Regularien zu Umweltschutz usw. in der Tasche habe.

Natürlich ist es völlig übertrieben, wegen "0 bis 5 Flüchtlingen" eine deutsche Regierungskrise und in der Folge "Europa am Abgrund" und "die westliche liberaldemokratische Zivilisation bricht zusammen und damit gleich die ganze Welt!" herbeizuschreiben.
Sich mit kleinen, vermeintlichen und/oder tatsächlichen Problemen zu befassen, hat aber natürlich den evidenten Vorteil, dass man sich mit den grösseren gar nicht erst herumplacken muss. Man bleibt da, wo man kompetent ist: im Klein-Klein der "Sprachregelung", bzw. bei der Diskussion über die sprachliche Verrohung im politischen Diskurs. Deutsches Wording korrekt, global alles gut.

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Spiegulant 09.07.2018, 09:23
9. Fluchtursachen bekämpfen!

Die einzige Fluchtursache ist ja, dass es überhaupt Überlebende in Kriesen- und Kriegsregionen gibt, die dann flüchten wollen. Ein Toter flüchtet nicht! Ein Toter beantragt kein Asyl!
Im Sinn der deutschen und europäischen Flüchtlingspolitik ist es deshalb notwendig, in Kriegsgebieten gezielt die Zivilbevölkerung, Frauen und Kinder, auszurotten, oder zumindest soweit zu verwunden, dass sie nicht mehr fluchtfähig sind, etwa indem die europäischen Waffenhändler gezielt Giftgas oder als Spielzeug getarnte Mienen in Kriesen- und Kriegsgebiete exportieren. Das wäre zwar illegal, aber es ist auch illegal, Menschen in der Not gezielt und absichtlich im Mittelmeer ertrinken zu lassen.
Auch der Bau von Flüchtlings-Internierungslagern, in denen man die Flüchtlinge einsammelt und dann gezielt in ihre Herkunftsländer, in die Kriesen- und Kriegsgebiete zurückführt und damit ihren Peinigern ausliefert, wären ganz im Sinne der europäischen Flüchtlingspolitik der Dezimierung der Asylanten.
Das Sterben und die Not fände dann weit genug weg von Europa statt, sodass es uns nicht mehr kümmern müsste.
Dieser Beiträg ist nicht mal halb so zynisch wie die europäische und deutsche Politik.

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