Forum: Politik
CSU schreibt an SPIEGEL ONLINE: "Viel Ärger im Bauch"
DPA

SPIEGEL-ONLINE-Korrespondent Hasnain Kazim hat der CSU in einem persönlichen Brief rechtspopulistische Töne vorgeworfen. Prompt kam die Antwort aus München. Lesen Sie hier den Brief der CSU.

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dherr 15.09.2016, 09:43
1.

Zu dieser Antwort gibts nur eins zu sagen: BRAVO!

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Herr Knigge 15.09.2016, 09:49
2.

Offenbar nicht verstanden, dass es genau um den Fehler geht in einer globalen Welt regional zu denken...und ja: das ist nicht wirklich rassistisch. Eher Feudal. Ob das nun besser ist...Am Ende steht dahinter die Idee, dass der eine Mensch mehr wert ist als der andere. Als ich letztes mal in das Grundgesetz geguckt habe, war das noch anders angedacht (wenn auch bis heute als Utopie).

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sven2016 15.09.2016, 09:49
3.

und wieder wird in der ewigen Debatte Zuwanderung und Asylrecht vermischt.

Asylbewerber aus EU-Staaten gibt es nun mal nicht.

Die C-Gruppen hätten gerne Asylbewerber aus christlich-abendländischen Gebieten? Dann sollten sie Problemstrukturen und Waffen nur in "passende" Länder liefern.

Stimmt, "liebe CSU" ist ein dicker Fehler

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henson999 15.09.2016, 09:50
4. Der Klassiker

Man wechselt die Begriffe und schiebt die Diskussion dann in diese Richtung. Auf die ganzen anderen Punkte des Briefes muss man dann nicht mehr eingehen. Das lernt man in jedem Rethorik Grundkurs in der ersten Woche. Und darum sind die Leute alle so politikverdrosssen!

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johannesraabe 15.09.2016, 09:52
5.

Guter Konter!

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muttis_liebling_13 15.09.2016, 09:54
6. Fürchterlich dumme Antwort liebe CSU

Das ist die selbe doppelzüngige Laviererei, die auch deine Zwillingsschwester AfD betreibt.

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chase_22 15.09.2016, 09:54
7. Bravo, CSU

Die Visafreiheit in Europa mit dem Abweisen muslimischer Flüchtlinge zu vergleichen. Darauf muss man erstmal kommen, dafür Chapeu von mir.

Man sieht an diesem Beispiel wieder wunderbar wie sehr sich die CSU an ihre Worte klammert und wie sehr sie versucht mit kleinen Wortklaubereien ihre Ansichten politisch Salongfähig zu machen.

Da heißt es nicht mehr Rasse, sondern "Kulturkreis". Gut, dann ist es halt nicht mehr Rassismus sondern Kulturismus. Sie weisen also niemanden wegen seiner Herkunft, sondern wegen der herrschenden Kultur in jener Heimat ab. Ein genialer Schachzug. Wenn man es einfach nicht mehr Rassismus nennt, ist es weniger Abwegig. Es gibt ein Wort dafür: Euphemismus. Da gibt es dann keine Zivilopfer mehr, sondern Kolateralschäden, der Arbeitslose heißt dann Arbeitsuchender und die CSU ist nicht rechtskonservativ Rassistich, sondern Vaterländisch.

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daydreamer00001 15.09.2016, 09:54
8.

Wirklich eine klasse sachliche Antwort. Aus diesen ganzen Diskussionen sollten, wie auch hier positiv gezeigt, sämtliche emotionale Überreaktionen zurückgenommen werden.

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viwaldi 15.09.2016, 09:56
9. Mal ehrlich: ich finde die Antwort der CSU überzeugend

Über Argumente kann man streiten, soll man auch. Aber in der Diskussion, in welche Richtung sich unser Land und unsere Gesellschaft entwickeln sollte, bin ich es Leid das jedes dritte Argument (gefühlt) ist: du Rassist. Sollen wir aus Angst, als Rassist beschimpft zu werden, keine Diskussion mehr führen (dürfen)? Was für einen armseeligen Diskurs wollen wir denn führen? Wir erleben eine Unreife der Diskussion bei Grünen und Alt-68iger, der einen erschreckt. Und deswegen, egal was ich sonst von der CSU halte, hat die CSU und ihr Briefschreiber hier Recht.

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