Forum: Politik
CSU: Söder schließt Atommüll-Endlager in Bayern aus
Britta Pedersen/DPA

Drückt sich Bayern davor, hoch radioaktiven Atommüll zu lagern? Markus Söder zufolge sei die Beschaffenheit des Gesteins im Freistaat entscheidend - das sei weniger sicher als etwa jenes in Gorleben.

Seite 1 von 20
sans_words 08.07.2019, 15:27
1. Wo?

Es gibt keinen sicheren Platz in Deutschland für ein Endlager. Selbst weltweit gibt es keinen sicheren Platz, bis die Radioaktivität abgeklungen wäre.

Es gibt nur eine bestmögliche Lösung. Hierzu schlage ich vor, sämtlichen weltweiten Atommüll in einer Gegend gemeinsam zu lagern, ihn optimal zu sichern und Menschen dort möglichst weit wegzusiedeln.

Mir fallen dazu Russland (Sibirien) oder Australien ein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tomatenpflückerin 08.07.2019, 15:28
2. Bester Standort für Atommüll ist Bayern

Zum einen ist es sehr dünn besiedelt und zwischen den dicken Felsen der Berge ist auch noch genug Platz.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Fragende_Leere 08.07.2019, 15:28
3. Wenn die Endlagerfrage wissenschaftlich entschieden werden soll:

Warum äußert sich dann der Politiker Söder? Vor allem jetzt?

Nein, alles sehr durchsichtig.
Bayern will vom Atomstrom profitieren, aber nicht die Verantwortung tragen.
Schade: erwachsen geht anders

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Akkon 08.07.2019, 15:34
4.

Wofür werden eigentlich Steuergelder ausgegeben, mit denen man entsprechende geologische Untersuchungen bezahlt, wenn wir in Bayern doch jemand mit einem geologischen "Röntgenblick" sitzen haben, der bereits jetzt weiß, wo ein Endlager auf keinen Fall funktioniert?
Und wie viele AKWs stehen gleich noch in Bayern?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Bayernnichtmöger 08.07.2019, 15:36
5. Deutsche Atommüll den Deutschen, bayerischer Atommüll den Bayern!

Es ist ganz einfach. Der Atommüll wird aufgeteilt in deutschen und bayerischen Anteil, wir im Norden werden uns schon einig werden, die Bayern entsorgen dann ihren Atommüll in Bayern oder finden eine andere Lösung. Es ist einfach nur zum Erbrechen wie sich dieses Bundesland, einst ein vom Norden abhängiger, armer Agrarstaat anmaßt anderen auf der Nase herumzutanzen, uns ständig mit CSU-Pfeiffen und anderen CSU Ideen zu beglücken, aber wenn es darum geht Verantwortung zu übernehmen gilt NIMBY - Not in my backyard. Fein, macht euren Strom selbst, vergrabt euren Atommüll, behaltet eure Politiker und eure Ideen. Gerne könnt ihr auch die Freiheit suchen und/oder euch den Österreichern oder den Ungarn oder Tschechen anschließen. Servus! oder besser Tschüss!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Zäsus 08.07.2019, 15:36
6.

Wissenschaftlich? Vielleicht. Aber das Geschmäckle "Mia san mia!" schwingt hier als Protektionismus für den Freistaat mit.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bwk 08.07.2019, 15:36
7. Marcus Söder

ist nicht Bayern, sondern nur der derzeitige MP Bayerns. Nicht er sondern die Wissenschaftler sollten bei einer solchen Entscheidung das letzte Wort haben - allerdings braucht es dazu unabhängige, nicht bezahlte Gutachter.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mimas101 08.07.2019, 15:39
8. Hmm Tja

Da könnte Bayern, *ausnahmsweise*, mal Recht haben. Die Alpen wachsen immer noch und verschieben sich, und zumindest Felix Austria, gen Osten. Das hängt wohl mit der Kontinentaldrift zusammen denn Afrika schiebt sich langsam aber sicher nach Europa hinein.
Im Voralpenland (Deutsche Mittelgebirge) gibt es einen gar nicht mal so kleinen Riegel mit, derzeit erloschenen, Vulkanen und gerne kleine Erdbeben. Die Vulkane könnten also wieder aufbrechen wenn die Kontinentaldrift stärker werden sollte.

Bleibt also nur die Norddeutsche Tiefebene übrig wenn man keine EWG-weite Endlagerlösung finden sollte zumal die Franzosen ein ähnliches Problem haben dürften.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
alois.busch 08.07.2019, 15:40
9. Bayrisch

Natürlich bekommen die Bayern kein Endlager, Sie bekommen such keine überirdischen Strommasten, die bekommen nur Länder wie NRW.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 20