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CSU und der Fall Hoeneß: Weiß-blaues Steuerparadies
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Musterstaat Bayern? In Sachen Steuerfahndung kann davon nicht die Rede sein. Der Fall Hoeneß wirft ein Schlaglicht auf Defizite in der Finanzverwaltung des Freistaats, der Rechnungshof bemängelt sie seit Jahren. Nun rächt sich für CSU-Chef Seehofer die lasche Kontrolle von Steuerpflichtigen.

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richardheinen 23.04.2013, 17:09
20. 20% von was

meint Herr Söder?
Haben die Prüfer 20% mehr Steuersünder ertappt oder haben sie 20% mehr Steuern als ihre Kollegen in anderen Bundesländern eingetrieben? Falls sie 20% mehr Steuern eingetrieben haben, besteht Grund zur Annahme, dass die Steuerehrlichkeit in Bayern besonders lax ausgeprägt ist, sicherlich, weil nur alle Jubeljahre eine Prüfung ansteht. Da ist es leicht, "mehr" zu erwirtschaften.

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alfred13 23.04.2013, 17:09
21. Wie schön,

dass das Hofberichtmagazin des Herrn Steinbrück sowie der Steuererhöhungs- und Familienbelastungspartei SPD nun also auch den Fall des Herrn Hoeneß zum Anlass nehmen darf, über Defizite der bayerischen Steuerverwaltung zu räsonnieren. Wie schlimm, dass Wahlkampf ist und jedes noch so fade Lüftchen geeignet erscheint, der SPD Luft unter die lahmen Flügel zu fächeln. Kein Wort dazu (übrigens auch zuvor nicht), dass Millionen Familien in diesem Land bei einer Regierungsübernahme von Rot-Grün dratische Einbußen hinnehmen sollen, während diejenigen, die ohnehin schon alimentiert werden, der Status der Abhängigkeit versüßt wird. Darauf kommt es an - und nicht darauf, ob Herr Hoeneß den Hals nicht voll genug kriegt. Fangen Sie endlich an, diese irrsinnige, jeden Leistungsgedanken konterkarierende Prgrammatik zu adressieren, anstatt Allgemeinplätze zu verkaufen. Was glauben Sie eigentlich, woher die schwachen Umfargewerte kommen? Glauben Sie nicht, die Leute hätten nicht überwiegend gemerkt, was da auf sie zukommt - das kann ich mir jedenfalls nicht leisten!

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tulius-rex 23.04.2013, 17:10
22. Ha, ha, ha, Reich san mir

Ha, ha, ha, Reich san mir aber blöd san mir nicht. Deswegen verkürzen wir auch die Steuer, damit die Berliner Faulenzer nicht noch mehr bekommen.

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sunburner123 23.04.2013, 17:12
23. Amigo-Ländle

Man möchte halt all die Millionäre und Milliardäre nich verschrecken... ungefährlicher ist es doch die Steuern beim Normalbürger zu kassieren, der kann sich nicht wehren!
Und es wird auch womöglich so mancher Euro vom reichen Klientel in die CSU Wahlkampfkasse fließen, da wird man doch wohl die eigene Klientel schützen dürfen ... ;-)

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de-fakto 23.04.2013, 17:14
24. Ha, mal abwarten

Zitat von elizaberlin
Da macht die CSU mal wieder alles richtig. Wieso soll sie das eigene Volk drangsalieren und Steuern abgreifen ohne Ende, um das Geld dann nach Berlin zu schaufeln? Behalten dürfen wir's doch eh nicht... Also, wenn das stimmt, was der Spiegel schreibt, ist die "laxe Steuerpolitik" ein weiteres Argument, im Herbst die CSU zu wählen.
Dann sorge ich mal dafür das Ihre Stimme neutralisiert wird.(;-)

In diesem Fall kann man durch die Bank behaupten, das glücklicher Weise die beschissenen in der Überzahl sind.
Die Abstauber und Absahner eher in der Minorität.

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vax10 23.04.2013, 17:14
25. Jo dann schleichts eich doch

Zitat von Chris_7
Warum soll sich Bayern auch ein Bein ausreißen, um mehr Steuereinnahmen zu erzeugen? Wenn der Erfolg daraus dann ohnehin über den Länderfinanzausgleich nach Berlin überwiesen werden muß, wo es dann unqualifiziert verdummt werden kann? Das ganze System hat erst dann wieder einen Anreiz, wenn jeder zusätzlich über Prüfungen gewonnenen Steuer-Euro auch in Bayern bleiben kann. Bis dahin ist es sinnvoller, das Geld bei den bayerischen Bürgern zu belassen, die vermutlich einen nicht unerheblichen Teil davon wiederum in Bayern ausgeben (Konsum oder Investition) und damit den Wohlstand in Bayern mehren - ganz ohne Umwege über den Staat...
Bayern war zu Beginn der Föderation gern dabei. Jetzt, wo man sein Schäflein mit Hilfe der anderen im Trockenen hat, möchte man am liebsten einen Bund mit AUT und CH. Eine seltsame Bergwelt dort unten.

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DS17 23.04.2013, 17:14
26. und ...

und trotzdem ist Bayern das reichste Bundesland in der gesamten Republik. Aber würde Bayern noch mehr verdienen, dann könnten wir ja noch mehr zum Länderfinanzausgleich beitragen. Gerne doch!

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Zaphod 23.04.2013, 17:15
27. Wir sind ein Volk

Zitat von mchoffmann
Welches Interesse hätte denn ein Bundesland, Steuersünder zu schonen? Hat ein Einzelhänder ein Interesse einen Ladendieb laufen zu lassen. Wohl eher nicht. Das Problem ist der Länderfinanzausgleich. Warum sollte Bayern (oder auch jedes andere Land, wo die Lage im Übrigen um keinen Deut anders ist) Steuern eintreiben, wenn am Ende 96% davon quer über ganz Deutschland verteilt werden - und eben auch an Bundesländer, die selbst genau wenig kontrollieren.
Die Antwort ist ganz einfach: Der Länderfinanzausgleich ist richtig und gut, weil wir ein deutsches Volk sind. Es mag Landesgrenzen geben, zugleich aber auch eine länderübergreifende Solidarität. Diese Solidarität ist heutzutage natürlich nicht mehr selbstverständlich in einer von Egoismus und Selbstsuch zerfressenen Gesellschaft. Aber warum soll ein Bayer nicht für einen Niedersachsen Geld geben - zumal die meisten "Münchner" sowieso von irgendwoher zugereist sind?

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herr_kleint 23.04.2013, 17:17
28. Korruption

Zitat von sysop
Musterstaat Bayern? In Sachen Steuerfahndung kann davon nicht die Rede sein. Der Fall Hoeneß wirft ein Schlaglicht auf Defizite in der Finanzverwaltung des Freistaats, der Rechnungshof bemängelt sie seit Jahren. Nun rächt sich für CSU-Chef Seehofer die lasche Kontrolle von Steuerpflichtigen.
Was ich aus diesem Artikel ziehe ist, dass der Horst und der Uli dicke Kumpels sind, sich gegenseitig gerne aus der Patsche helfen und alles um sich rum so gestalten, das es zu ihrer Zufriedenheit ist.
Wider dem Gesetz oder des angeschlagenen Sozialstaates.
Der Ministerpräsident Bayerns und Vorsitzender der CSU hat also alles daran gesetzt, ein Gesetz durchzudrücken, was keinen Mehrwert für Deutschland hat, aber seinem Kumpel hilft, das Gesetz zu umgehen.
Soso.
Da weiß ich ja jetzt bescheid.

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alfred13 23.04.2013, 17:18
29. Klasse

Zitat von elizaberlin
diese hilflosen Versuche der Linkspresse, über den Fall Hoeneß Wahlwerbung für die Parteien des Linken Spektrums zu machen. Schon die letzte Umfrage gesehen? Da liegt die CSU bei 49% und die SPD bei 18%, die Grünen bei 16%. Da wird der Herr Ude auch mit noch so viel Stänkerei nix retten. Der Unterschied von Bayern zum Rest der Republik ist, dass man in Bayern mit Neid und Missgunst-Parolen nicht punkten kann. Die Bayern sehen, dass es mit der CSU halt einfach besser läuft als im Rest der Republik. Wir brauchen die Preußen nicht, die uns vorschreiben, was wir zu tun haben. Mag ja sein, dass der Rest der Republik medienhörig ist. Wir nicht. Und wenn wir der Preußenpresse angegriffen werden, halt ma zsamm.
So ist es! Und wenn das schon nicht hilft, dann vielleicht ein Hinweis an Herrn Gabriel: die asozialste Partei Deutschlands im Hinblick auf Familien und Steuergerechtigkeit heisst SPD! Was da auf uns zurollte, wird den meisten deutschen Familien riesige Löcher in die Haushaltskasse reißen; eine Kombination aus Steuererhöhungen (die Minderung der kalten Progression wurde gerade qua SPD-Mehrheit im Bundesrat vereiteilt - danke, Herren Gabriel und Steinbrück sowie Frau Kraft) und Streichung des Ehegattensplitting sowie Abschmelzung der Familienfreibeträge. Die Kombination ist eine gigantische Einkommenskürzung für Familien und das ab Einkommen von etwa EUR 60 Tsd. p.a.

Aufwachen, nachrechnen und dann mal zählen - wer wählt dann noch SPD? Nur noch diejenigen, die es sich wirklich leisten können! Asozial und leistungsfeindlich, umverteilungs- und regulierungsgeil sowie unsolidarisch: SPD und Grüne!

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