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CSU und Pkw-Maut: Die Autobahn zur Hölle
DPA

Das Durchwinken der Pkw-Maut im Bundesrat wird die CSU ermutigen, auch künftig unsinnige Forderungen gegen jede Mehrheit durchzudrücken.

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Hyperboraeer 31.03.2017, 15:49
10. Man muss sich mal überlegen:

Wie viele Mitglieder hat die CSU, wie viele Wähler hat sie und wie viel Prozent sind das jeweils von allen in D wahlberechtigten Bürgern und Einwohnern?
Bedeutet: Eine Splitterpartei, die eigentlich an der 5%-Hürde scheitern würde, bestimmt solche Unsinnigkeiten und macht Stammtisch-Dampfplauderer-Parolen-Politik, zwangsweise für alle Deutschen, auch die, die nicht im Freistaat BY wohnen:
Ab 5:45 Uhr wird nun zurückbemautet!

Am Ende wird dabei finanziell nichts herauskommen (außer für die Maut-Eintreiber, vermutlich abermals tollcollect: Also 45% Daimler, 45% Dt. Telekom und 10% der franz. Mautpartner).

Letztlich geht´s darum primär auch gar nicht, denn das dt. Straßennetz wurde von dt. Steuerzahlern und dt. Autofahrern schon mind. 3-fach bezahlt: Durch Steuern, durch die KFZ-Steuer und die Mineralölsteuer.
Nein, vielmehr geht´s um die lückenlose Verkehrsüberwachung die Erstellung ebenso lückenloser Bewegungsprofile! Da ist´s egal, wie viel das kostet.
Wären die Einnahmen das Primat gewesen, hätte man bei weitem günstigere Möglichkeiten geschaffen, eine Maut zu erheben. So aber bekommen wir jetzt ein besonders widersinniges, dafür aber besonders teures "high-tech"-Mautsystem, von dem alle profitieren werden, nur nicht der autofahrende Bürger.

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kangootom 31.03.2017, 15:49
11. CSU, die neue FDP

Früher war die FDP für das Durchdrücken unsinniger Projekte zuständig, die einzig und Allein eine Machtdemonstration waren. Heute ist es die CSU, die von 68 Millionen Wählern nicht gewählt, bzw. abgewählt werden konnte. Heute hat die Demokratie versagt. Die Mehrheit der Wähler hat gegen eine Maut gestimmt.

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Balschoiw 31.03.2017, 15:50
12. Es ist unglaublich

das so eine populistische Maut, die soundso kaum was einbringen wird außer Ärger mit den Nachbarn und damit auch für die Menschen, die in Grenzregionen leben und arbeiten überhaupt durchgewunken werden konnte. Nur weil es in Bayern irgendwelche neidzerfressenen Bierdimpfeln gibt die offensichtlich auch nicht rechnen können, darf der Rest der Republik diesen Schwachsinn jetzt ertragen und bezahlen. Letztendlich wird es eh eine allgemeine PKW-Maut auch für Deutsche werden, das ist so sicher wie das Amen in der bayerischen Kirche. Es ist ist zum Haareraufen was dieser Ausbund an Inkompetenz der CSU hier allen Bundesbürgern auf Auge drückt. Der gehört rausgeworfen und nicht auch noch bestätigt in seinem sinnlosen Nichtstun, das mehr von Lobbyarbeit zeugt als von der Vertretung der Bürgerinteressen.

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skeptikerjörg 31.03.2017, 15:50
13. Stammtischpolitik

Nicht geboren aus einem "deutschtümelnden Ressentiment zur Mobilisierung der CSU-Klientel", sondern aus einem bajuwarischen Neidkomplex zur Mobilisierung der CSU-Klientel! Es ging und geht nämlich darum, dass es primär Bayern stört, dass sie in Österreich und der Schweiz ein Pickerl kaufen müssen. An den anderen Außengrenzen kommen diese Sentiments nicht auf. Ist zwar in jeder Hinsicht schwachsinnig, aber wohl der größte Triumph der CSU seit Franz Josef Straus.

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k.hand 31.03.2017, 15:50
14. Hat doch gar

nicht weh getan. Alle sagen ja, die CSU ist ruhiggestellt und es wird sowieso nichts. Nach der Wahl wird irgendein Experte für ein sündhaft teures Gutachten feststellen, dass die Berechnungen mit den Erwartungen nicht korrelieren, oder so. Oh, wie schade. Eine schöne Wahlkampfgeschichte; bis zur nächsten dann.

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MarkInTosh 31.03.2017, 15:51
15. Eines stimmt so nicht

Die SPD-regierten Bundesländer haben das Gesetz NICHT durchgewunken, sondern versucht, es zumindest an den Vermittlungsausschuss zu verweisen. Gescheitert ist dieses Unterfangen durch ein umgekipptes, links regiertes Thüringen, das sich von Dobrindt hat bestechen lassen.

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streckengeher 31.03.2017, 15:53
16. Und nicht alle haben ein Problem mit der Maut

Ich sehe es wie der weitsichtige Kommentar der Augsburger Allgemeine im Radar. Es ist sinnvoll und richtig, einen Schritt hin zu einer stärkeren Nutzerfinanzierung der Fernstraßen zu machen. Was jetzt kommt, hat ohne Zweifel noch viele Schwachpunkte und ist unausgewogen (z.B. ist es ärgerlich, dass sich die Belastung der Straßen und die Häufigkeit sowie der Zeitpunkt der Nutzung nicht in der Höhe des Entgeltes wiederspiegeln), aber ein Einstieg ist gemacht. Danke CSU.

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skeptikerjörg 31.03.2017, 15:56
17.

Zitat von fusselsieb
Man kann sicher über das Wie diskutieren, aber nicht über das Warum. In Deutschland werden "Ausländer" nicht für die Kosten herangezogen. Sollen .....
Also ich bin ständig in den Niederlanden, in Belgien und in Dänemark unterwegs und zahle nirgendwo - in Belgien fahre ich sogar auf beleuchteten Autobahnen.

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Die Happy 31.03.2017, 15:57
18.

Man kann nur hoffen, dass die EU diesen Schwachsinn noch auf den letzten Meter kassiert.
Das Toll Collect Desaster lässt grüßen. Die Maut wird ein Minus Geschäft.

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fusselsieb 31.03.2017, 15:59
19.

Und wenn es erstmal nur ein Nullsummenspiel ist.

Es werden Arbeitsplätze geschaffen. Leute in Lohn und Brot gebracht oder gehalten.
Also ein Minus Geschäft wird es letztendlich nicht. Wir gehen eben in eine Dienstleistungsgesellschaft über.

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