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CSU-Verwandtenaffäre: Seehofers Amigo-Truppe wird zur Gefahr für Merkel
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Bayerns Ministerpräsident Seehofer will reinen Tisch machen: Seine Minister erstatten die Gehälter zurück, die sie ihren Verwandten aus der Staatskasse zahlten. Doch schon werden neue zweifelhafte Finanzpraktiken in der CSU bekannt. Die Affäre wird zum Risiko für Angela Merkels Wiederwahl.

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bandit11 05.05.2013, 18:19
1. ich denke

dass der deutsche waehler grundsaetzlich einfach einmal die oppositions partei in seiner stadt und seinem land und auch nationsweit waehlen sollte. nur so entgeht man diesem filz. diese bayrischen machenschaften stehen dem italienischen filz in nichts nach. teuerstes parlament. familie und freunde eingestellt. vetternwirtschaft dass es bricht und kracht und oben eine kanzlerin die alles duldet weil sie die macht erhalten will. wenn man schon sonst keine rechte hat politisch dann sollte man wenigstens aus dem wahlzettel einen denkzettel machen

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Hilfskraft 05.05.2013, 18:21
2. kaum noch Unterschiede ...

ich sehe an der inneren Haltung der CSU kaum noch Unterschiede zur Vetternwirtschaft der Griechen.

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awbferdi 05.05.2013, 18:26
3. Nur Geduld

Nur Geduld. Die Umfragewerte für die schwarz-gelbe Koalition werden sich schon noch nach unten bewegen, wenn erst die Bilanz dieser Regierung für die letzten vier Jahre aufgemacht wird. Außer Mövenpick und Spesen – nix gewesen. Soviel Stillstand hat es lange nicht gegeben. Gestritten haben sie sich zwar wie die Kesselflicker, aber Fortschritte hat das nicht gebracht. Ein gerechtes Steuersystem? Fehlanzeige. Da kann der mündige Wähler nur hoffen, dass daraus auch Konsequenzen gezogen werden. Hoeneß und die CDU/CSU lassen grüßen. Grüezi. F.

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les2005 05.05.2013, 18:32
4. Wahrnehmungsproblem

Zitat von sysop
Der neue Fall zeigt, wie schwierig es für Seehofer wird, reinen Tisch zu machen. Schnell verfestigt sich beim Wähler der grundsätzliche Eindruck, die Politik bediene sich nach Lust und Laune selbst aus dem Staatskasse. Das gilt insbesondere für eine Partei, die sich wie die CSU nach jahrzehntelanger Regentschaft gern selbst als Staatspartei versteht.
In der Tat fällt es CSU-Politikern schwer, zwischen Staat und Partei zu unterscheiden, da man sich ja quasi als Vertreter der Staatspartei ansieht. Da tut man sich dann natürlich schwer, Feinheiten wir das Bezahlen von Parteimitarbeitern aus der Abgeordnetenpauschale überhaupt als Problem zu erkennen.

Da hilft wohl nur ein vollständiger Abschied von der Macht, um wieder in der Realität anzukommen. Die Hoffnung, daß der Zwang zur Koalition mit der FDP dazu beiträgt, hat sich angesichts der jämmerlichen Vorstellung der FDP ja leider nicht erfüllt. So bleibt wohl nur die Radikalkur.

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friedrich_eckard 05.05.2013, 18:33
5.

Gefahr für Merkel... ach, Kinnersch: hört doch auf! Eine Gefahr für Merkel bestünde einzig und alleine dann, wenn sich die in der sPD verbleibenen Sozialdemokraten ihren Tanker zurückholten und die Seeheimer Piraten, die sich auf der Kommandobrücke häuslich eingerichtet haben, über Bord schmissen. Dafür spricht derzeit weniger als nichts. An schwarzgelb glaubt eh' niemand mehr, an rotgrün hat noch nie jemand geglaubt und rotgrün selber am allerwenigsten, ob die Teebeutel die Mövenmgausel aus dem Bundestag kegeln oder nicht, spielt keine Rolle, es spielt auch keine, ob Georg Heims Erben ein paar %punkte mehr oder weniger einfahren: es wird schwarzrot weitergemerkelt.

Bei allem Verständnis für verzweifelte Versuche, in diese trostlose und blamable Inszenierung von "Wahlkampf" noch so etwas wie ein Element von Spannung hineinzuschreiben: daraus wird nichts, und kein Mensch mit einem normal und vollständig eingerichteten Oberstübchen fällt darauf herein.

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sitiwati 05.05.2013, 18:33
6. ja, die Vergesslichkeit

derv Wähler, wenn auf der anderen Seite ein andere stehen würde, nicht Steinbrück, wär der Käs gegessen! würde man heute unsere Politiker mit einem Skatblatt vergleichen. man könnte bis Null reitzen-oder gar Nullouvert-aber auch eine Revulotion wäre nicht chancenlos !

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marianne-ada@gmx.de 05.05.2013, 18:33
7. Staats-Schmarotzer

Wenn es nicht das Wahljahr wäre, würde keiner dieser Selbstbediener einen Cent zurückzahlen. Ein Unrechtbewustsein wird von oben befohlen, ansonsten sichere Listenplätze für die Amigos wegfallen. Wenn jetzt nicht der letzte der Wähler erkannt hat, dass diesen Saubermänner/frauen das Wohl des Volkes schei...egal ist und sich nur die Taschen vollstopfen, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Jagt diese Banditen sowohl bei der Landtags- als auch der Bundestagswahl zum Teufel. Wir haben es in der Hand.

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exterminate 05.05.2013, 18:35
8.

Ein paar neue Finanzskandale bei den C-Parteien vor der Wahl wären doch zu herrlich. Dabei muss man doch nur genau hinschauen, dass die bis auf die Knochen korrupt sind, ist ja nun kein Geheimnis. Selbst wenn die Spezialdemokraten davon nicht profitieren können, worauf man angesichts des Agenda-Heinis, den sie als Spitzenkandidaten aufgestellt haben, nur hoffen kann, ist alles begrüßenswert, was die Christkorrupten mit ihrer bürgerrechtsfeindlichen Politik ausbremst.

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machtwort1 05.05.2013, 18:37
9. und damit er wieder gewählt

Zitat von sysop
Bayerns Ministerpräsident Seehofer will reinen Tisch machen: Seine Minister erstatten die Gehälter zurück, die sie ihren Verwandten aus der Staatskasse zahlten. Doch schon werden neue zweifelhafte Finanzpraktiken in der CSU bekannt. Die Affäre wird zum Risiko für Angela Merkels Wiederwahl.
wird wird er alles tun um zu verhindern das Hoeneß
eine Haftstrafe ohne Bewährung bekommt.
er und seine Freunde im bayrischen
Finanzamt werden die Millionen die Hoeneß
hinterzogen hat solange kleinrechnen
das am ende ein betrag von unter einer Million
rauskommt und Hoeneß straffrei ausgeht.
darauf mache ich jede wette.
es wurde ja in einigen Medien
von einem Deal mit der Staatsanwaltschaft
berichtet.

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