Forum: Politik
Cyberattacke auf Bundestag: Abgeordnete fühlen sich nach Hacker-Angriff alleine gelas

Auf das Datennetz des Bundestages hat es eine offenbar schwerwiegende Spähattacke gegeben - die Abgeordneten sind verunsichert. Von der Parlamentsverwaltung sehen sie sich schlecht informiert.

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Bernd_Schmitt 20.05.2015, 17:36
130.

Zitat von speedy_gorgonzola
... Windows-Hintertür ....ist Linux außerdem sowieso immun gegen jede Hackerattacke Sogar weltweite, betriebssystemunabhängige zero-day exploits wie der OpenSSL Heartbleed verlieren bekanntermaßen sofort unter Linux ihre Wirkung - ... weiß ist Linux nun wirklich das weitverbreiteste Betriebssystem der Welt ...Im Gegensatz zu Windows, MacOS und Android, die ja nur auf Backoffice-Servern oder in Sat-Recievern anzutreffen sind.
Nun ja, ein BSI-Linux auf den Laptops und den Servern ist sicherlich ein sinnvoller Ansatz (im Vergleich zu einem closed-source-windows). Auf die von Ihnen angesprochenen Probleme könnte man auf diese Weise zur Not in Eigenregie reagieren.
Natürlich kostet diese Sicherheit mehr Geld und Personal, außerdem fordert es von dem einen oder anderen einen gewissen Lernaufwand - aber diesen Aufwand sollte man für die maximale Kontrolle der Parlements- und Regierungsinfrastruktur aufbringen.

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emerita 20.05.2015, 17:37
131. YMMD (You Made My Day)

Zitat von slartibartfas42
auch dieser Vorfall ist sehr ernst zu nehmen, wieder zögert die Regierung das richtige zu tun, die Koalition ist schon zerfallen, keiner unternimmt etwas, die Handlungsunfähigkeit der Regierung ist deutlich zu sehen( bnd, g36, nsu....) alles sehr bedenkliche Vorgänge, Neuwahlen sollte es geben
Sie lesen in der Drama-Presse von einem Angriff, kennen weder Details noch Folgen - aber Sie wissen schon mal dass es Neuwahlen geben sollte?!

Wenn Sie mal auf die Umfragen schauen würden, könnten Sie erahnen, dass Neuwahlen nichts ändern würden.....

Etwas mehr Realitätssinn könnte nicht schaden....

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Abel Frühstück 20.05.2015, 17:37
132.

Vielleicht das Beste, was passieren konnte. So werden die spüren, was Datensicherheit oder der Mangel daran bedeuten.

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trustman 20.05.2015, 17:39
133. Neuland entdecken!

Nun, da für unsere "Steuerverwender" das Internet ja bekanntlich Neuland ist möge der Fehlende Sicherheitslückenvorfall gnädig vergeben sein!?
Mal ehrlich Leute, wenn man sich schon in so wichtige Server wie die der Bundesregierung reinhacken kann dann stimmt doch was nicht. Dachte immer die Regierung hat die Besten Computer-Cracks für sich geordert.
Aber wenn die wirklich noch Windoof als Betriebssystem nutzen, dann sind die selbst Schuld. Jeder halbwegs vernünftige ITler hätte schon längst Linux auf deren Server Installiert das auf deren Aufgabenbereiche angepasst und selbstredend wie Fort Nox gesichert ist.
Aber was soll man von so einer Polit-Truppe eigentlich erwarten deren einziges Talent leider nur noch die Rethorik zu sein scheint!

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maulkorb 20.05.2015, 17:39
134. Mit Linux wäre das nicht passiert!

Zitat von pariah_aflame
dieses ewige "mit linux wäre das nicht passiert" langweilt so sehr. und es ist schlicht falsch: kein comupter, der auf den prinzipien von alan touring fundiert (also alle ...) kann jemals wirklich sicher sein. punkt. also auch linux lässt sich knacken. die entscheidende maßnahme wäre die verschlüsselung der festplatte - dann ergibt nämlich auch eine hintertür keinen sinn mehr. und geschäftsgeheimnisse bleiben sicher. zum artikel: der aufschrei aus dem bundetag beleuchtet einmal mehr die unterbelichtung der abgeordneten: es ist absolut zu empfehlen und in der IT-sicherheit durchaus "best practice" NICHT zu sagen, was passiert ist, bevor man es nicht 100%ig weiß und den angriff beendet hat. würde jetzt beispielsweise bekannt, dass die angreifer daten aus dem ministerium X haben, ist diese info für die angreifer viel wertvoller als für die verteidiger (und die abgeordneten): denn so lesen sie im internet mit, was der "gegner" gerade treibt und wo der angriff unentdeckt blieb.
Wußten sie, daß die Bundesregierung als Verschlüsselungswerkzeug ein OpenSource Programm einsetzt - ich glaube es ist OpenPGP. Der Vorteil davon ist, daß man in dieses Programm keine Hintertür einbauen kann, weil man den Quellcode lesen kann. - Das ist der große Vorteil aller Linux Systeme. Man kann den Quellcode lesen und dadurch evtl. eingebaute Hintertüren entdecken und beseitigen. Das sieht bei Windows ganz anders aus. Zudem hat Snowden veröffentlicht, daß Apple, Google und Microsoft zur Einbau von Hintertüren durch die NSA gezwungen wurde. Wer nicht mitmachen wollte, fand sich anschließend auf der Straße wieder und mußte Plastikflaschen aus Abfallbehältern ziehen, um zu überleben. Für das Parlament und die Bundesregierung wäre eine Linuxumgebung tatsächlich besser und eine richtig gute dicke Firewall.

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ch.weichberger 20.05.2015, 17:39
135. es stellt sich die frage

ob regierungen schadensersatzpflichtig werden ...wenn nachgewiesen werden kann das diesbezuegliche aktivitaeten des staates zur unbrauchbarkeit eines systems gefuehrt hat ....interressanter aspekt

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maros 20.05.2015, 17:40
136. Was erwartet man?

Was erwartet man von IT Beamten, die in direktem Wettbewerb mit flinken, gut ausgebildeten und sehr schlauen Hackern stehen?

Es war nur eine Frage der Zeit, bis sowas passiert.
Und es wird auch nicht das letzte mal gewesen sein.
Gewarnt davor wurde auch früh genug. Vor der Zeit, in der so viel Datenmaterial von gewissem Wert vorliegt, dass es allerlei fragwürdige Gestalten anzieht wie Mosquitos.

Bequemlichkeit gepaart mit Arroganz war noch nie gut für System- und Netzwerksicherheit.

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shardan 20.05.2015, 17:40
137. Eine Tüte Mitleid für die Diätenabkassierer!

Ich fühle mich auch schlecht informiert. Von Verhandlungen in der EU, die hinter verschlossenen Türen stattfinden (TTIP, Finanzkrise) bis hin zum NSA-Skandal. Die Regierung und ihre Verwaltung - dazu gehört auch die Bundestagsverwaltung - haben Informieren scheinbar so wenig nötig wie Aufklären. Ich gönne es den Abgeordneten von ganzem Herzen, sich selbst in dieser Situation wiederzufinden. Vielleicht werden die ja mal außerhalb der Diätenerhöhungsabstimmung wach. Das Herr Innenminister just gerade vor der "Digitalen Sorglosigkeit" der Bürger gewarnt hat, entbehrt in diesem Zusammenhang nicht der Ironie. Der Fisch stinkt bekanntlich vom Kopfe her....

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elizar 20.05.2015, 17:41
138.

Zitat von Donald Knapp
..anschauen und sein PC zu Hause ist gehackt per Iris-Scan.
Wohl kaum jeder PC. Dennoch ist ein PC nicht einfach sicher, nur weil er nicht im Netz ist.
Ihren Sarkasmus können Sie sich daher sparen. Und mit Ihrer Blauäugigkeit dürfen Sie natürlich tun was Sie wollen.

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tillmatic 20.05.2015, 17:41
139. Das Problem...

sitzt ja meistens 42 cm vor dem Rechner... einer muss ja irgendeine email geöffnet haben die das ermöglicht..für alles andere gibt es firewalls und Anti-Virus Programme...

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