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Cyberattacke auf Bundestag: Abgeordnete fühlen sich nach Hacker-Angriff alleine gelas

Auf das Datennetz des Bundestages hat es eine offenbar schwerwiegende Spähattacke gegeben - die Abgeordneten sind verunsichert. Von der Parlamentsverwaltung sehen sie sich schlecht informiert.

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hger 21.05.2015, 09:13
180.

Zitat von cvdheyden
Natürlich gibt es keinen 100% sicheren PC, da sind wir und wahrscheinlich mal einig. Dennoch können sie verhindern, dass die NSA mitliest, wenn sie wollen. Da gibts genügend Techniken, es den Kollegen in den USA sehr schwer zu machen. Was wollen Sie denn mit NAT? NAT als Sicherheitsmerkmal zu bezeichnen ist irreführend und fahrlässig. Trotzdem wird dem Laien NAT immer wieder gerne als Sicherheitsfeature verkauft. Das ist nicht richtig. NAT verhindert nur Datenverbindungen, die nicht vom lokalen Netzwerk aus initiiert wurden oder für die vorher kein Datenverkehr registriert wurde. Mit IPv6 brauchen sie den Mist eh nicht mehr. Also NAT ersetzt nichts, weder Portfilter noch Firewall. Und nochmal: Es kommt darauf an, was Nutzer will, tut und wie dann die Systeme konfiguriert werden. Auch Richtlinien sind sehr wichtig. Da aber jeder Mausschubser meint er kann IT, ist es für viele sehr einfach mal zu scannen.
Ich habe nicht behauptet das NAT eine Firewall oder sonstiges erstetzt. Auch nicht das NAT ein alleiniges Sicherheitsmerkmal darstellt. Vielleicht lesen Sie meine Beitrag. Ich habe NAT als ein Mittel genannt ein Netwerk sicherer zu machen und dem ist so. Sie haben es ja selber formuliert. Sicher er gibt hierüber hinaus einiges mehr und wir können gerne ein wenig fachsimpeln auch über Richtlinien zur IT Sicherheit. Und glaube Sie mir meine Erfahrungen in der IT gehen weit über das "Mausschupsen" hinaus und auch der Einsatz von Kryptoboxen, etc. ist für mich kein Geheimnis.

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lupenrein 21.05.2015, 10:56
181. ...................

Ganz offensichtlich wird das Thema von der Regierung herunter gespielt.
Die Lage ist aberin Wirklichkeit dramatisch und hat die
Politik alarmiert !



http://www.golem.de/news/cyberangriff-im-bundestag-auslaendischer-geheimdienst-soll-angriff-gestartet-haben-1505-114173.html

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Rockaxe 21.05.2015, 11:20
182. Ach...

Zitat von vanselow
Mit Linux wäre das nicht passiert. Es ist doch mittlerweile allgemein bekannt, dass Windows sogenannte backdoors hat. Das ist eine Forderung der Geheimdienste in den USA. Die Firmen protestieren dagegen auch immer wieder. Nur: wenn die Schlüssel für die backdoors in falsche Hände gerät, steht jedermann die Tür zu Windows über das Internet offen. Eigenartig finde ich auch, dass Windows bis heute noch sehr häufig in Unternehmen installiert ist. Damit ist jedes Geschäftsgeheimnis dahin.
Linux ist also ein in sich geschlossenes System zu dem niemand Zugang zu Quellcode etc. hat?
Wäre mir neu. Gerade Linux wird doch von den Linux-Lovern immer so hochgelobt weil es eben so individuell durch den Open-Source Bereich anzupassen ist.

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katermikesch24 21.05.2015, 23:17
183. Na klar...

alles in die Dropbox auslagern, den Rest von Micky Soft administrieren lassen. Dann muss der BND auch nicht mehr die Selektorenliste pflegen. Neuland. Selbst der Oberbuchalter in Osamas /usr/bin/laden hat in den Dienstanweisungen für Suicide Bombers geschrieben, man solle der IT Technik nicht vertrauen weil sie nicht von Islamisten erfunden wurde (getippt auf ner Adler Schreibmaschine). Also gebe bitte auch Mutti alles gleich in die NSA-Cloud, dann kann der BND weiter nach Maulwürfen graben und sich dabei die E*er kraulen. Open Source kann wirklich nur von Fachleuten administriert werden und das ist gut so. Da trennt sich die Spreu vom Weizen und Sohnemann kann nicht mal eben auf Papas Bundetagsnotebook die neue Webseite für die Fraktion mit Frontpage erstellen. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los von heillosen Dilettanten regiert zu werden, Sprechpuppen mit Rentenanwartschaften und Jobgarantie trotz Totalversagens.

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max-holzdorf 22.05.2015, 07:11
184.

Die NSA hat bestimmt ein Backup, für den BND/Politiker. Keine Sorge *hüst, hüst*

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AndyH 22.05.2015, 15:24
185. Zurückspioniert

Vielleicht waren es nur Bundestrojaner-geschädigte Hacker die ihren verfassungsmäßiges Recht der Wiederstand ernst genommen haben?
.
Im übrigen heisst immer: wer nichts zu verbergen hat, der muss kein Angst haben. Also müssten die Abgeordneten wohl auch kein Angst haben, oder?

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jamguy 22.05.2015, 22:12
186.

Zitat von Bueckstueck
Es könnten ja unangenehme Dinge zu Tage treten. Etwa wie oft und wohin die Damen und Herren während der Arbeitszeit so surfen. Oder welche Lobbykreise ihre Bestellungen per Mail einreichen... :D
Wer spähen will schickt doch keinen Trojaner der das System herunterfährt,sondern was was nicht auffällt?Ich sehe da was ich gelesen hab sogar gar kein ernsthaftes Problem da die System /Daten weiter laufen.

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