Forum: Politik
Daten-Auswertung zum TV-Duell: 31 Prozent Abschiebung, 9 Prozent Diesel, 0 Prozent Bi
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Das TV-Duell zwischen Merkel und Schulz stand im Zeichen der Flüchtlingskrise: Fast 40 Minuten ging es allein um die Themen Migration, Abschiebung und Islam. Für andere Probleme war keine Sekunde Zeit.

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Velbert2 04.09.2017, 19:22
1. Bildung

Bildung ist ein Thema, bei dem hauptsächlich die Bundesländer zuständig sind, vor allem was Kindergärten, Grundschulen und weiterführende Schulen betrifft. Deshalb gehört es nicht in einen Bundestagswahlkampf, obwohl Martin Schulz dies gerne gewollt hätte.

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Chris P. Bacon 04.09.2017, 19:25
2.

Was wollten die beiden mir denn erzählen? Forderungen bzw. Versprechungen, die sie BEIDE als Regierunsgparteien schon längst hätten umsetzen können? Immerhin regieren sie ja schon ununterbrochen 12 Jahre (CDU) und sogar 19 Jahre (mit 4 Jahren Unterbrechung) die SPD. Da wurden wieder die ollen Kamellen wie mehr Geld für Bildung, die marode Infrastruktur, mehr Polizei, bessere Renten, blablabla - immer das Gleiche . Und - wie schon gesagt: Hätte schon lange, lange umgesetzt werden können. Also - warum soll ich einem der beiden Parteien/Kontrahenten auch nur den geringsten Glauben schenken?? Sinnlos!! Vollkommen sinnlos!! Ich werde eine Partei wählen, die in vielen für mich sehr wesentlichen Dingen exakt die Gegenposition zur gezeigtenRegierungspolitik einnimmt: Gegen unkontrollierte Massenimmigration, für konsequente Grenzsicherung, gegen eine weitere Ausbreitung des Islams, für Volksentscheide, für Abschaffung des zwangsfinanzierten Fernsehens usw. usw. All das findet meine vollste Zustimmung. Deswegen wird diese Partei den Zuschlag von mir bekommen - Merkel und Schulz (bzw. die SPD) haben in den letzten Jahren völlig versagt. Kein Problem gelöst sondern immer neue geschaffen. Das reicht als Wahlentscheidung

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abwäger 04.09.2017, 19:34
3. Schlecht gemacht

Die Sendung ging leider auf viele wichtige Zukunftsthemen gar nicht ein.
Für die Macher der Sendung würde ich eine 4 oder sogar 5 vergeben.
Wenn man Merkel vorwirft, sie lullt uns ein, dann gilt das in besonderem Maße für die Sendung. Hier wurden ganz viele Chancen vergeben: Bildung, Energie, Klima, viele soziale Themen, Verkehr, Digitales .... kam gar nicht vor. Habe mich verschaukelt gefühlt!!!

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jufo 04.09.2017, 19:41
4. Viel Rückschau, wenig Konkretes

Für jüngere Zuschauer eine teure Veranstaltung, Rentenkürzungen traut man sich nicht, Investitionen in Bildung, Technologie, Infrastruktur Fehlanzeige. Super schlecht moderiert ohne Zeitgefühl laberte man über vergangene Heldentaten für einzelne Flüchtlinge. Mir half die Veranstaltung insofern weiter als dass ich von diesen Parteien nicht mehr viel erwarte. Ach ja: Bitte an die Welt, löst die Koreakrise friedlich aber fragt unsere Kandidaten nicht wie. Und wenn Schulz gewinnt dürfen Einwanderer die die Gleichstellung von Mann und Frau ablehnen die Koffer packen. Was ist mit den Deutschen, die diese Meinung teilen? Üble Veranstaltung.

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kenterziege 04.09.2017, 19:58
5. Bildung ist wichtig - aber zunächst eine Frage....

...der persönlichen Anstrengung. Ein wenig Ehrgeiz muss auch sein. Die SPD versucht immer Ergebnisgleicheit. Es reicht die Chancen gleich zu verteilen. Dazu gehört natürlich, dass Kinder aus bildungsfernen Schichten identifiziert werden und denen eine besondere Förderung zuteil wird. Das bedeutet nicht nur Geld sondern auch den Mut, von den entsprechenden Eltern die erforderliche Unterstützung einzufordern. Bis hin zur Umlenkung des Kindergeldes. Im Übrigen sind ewig verdreckte Toiletten zunächst eine Frage der Erziehung!

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post.scriptum 04.09.2017, 20:01
6. Die Flüchtlingskrise und die ...

... problematische Integration der Zuwanderer treibt die Menschen wie kein zweites Thema um, was sich zwangsläufig auch im TV-Duell widergespiegelt hat.

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bbbecker 04.09.2017, 20:02
7. Schlafmützige Fragesteller

Freie Kitas sind sozial gerechter und tragen bei zur nachhaltigen Rentensicherung. Bei diesem Thema verschliefen die Fragesteller ein Verwirrspiel von Frau Merkel: Als Herr Schulz nämlich die bundesweite Freistellung von Kita-Gebühren ankündigte, die in Rheinlandpfalz schon realisiert sei, meinte Frau Merkel sinngemäß "im CDU-geführten Hessen auch". Bei vielen Zuschauern kam der falsche Eindruck an, da unterscheiden sich die Kanzlerkandidaten nicht. Die nötige Nachfrage eines Journalisten hätte die Wahrheit offengelegt: In Hessen setzte dies der güne Koalitionspartner gegen die CDU durch. In der Bundesregierung verhinderte die Union, dass Kitas bundesweit für die meisten Eltern gebührenfrei werden, und - im Gegensatz zu Hessen - bei einer Koalition Merkel-Möllemann(pardon Lindner) gäbe es auch keine Aussicht auf gebührenfreie Kitas. Wer gebührenfreie Kitas will, muss demnach statt eineN KanzlerIn offenbar einen passenden Koalitionspartner für den/die KanzlerIn wählen.

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Salabarian 04.09.2017, 20:04
8. Ein Glück, daß ich mir den Mist erspart habe...

... denn die Ausschnitte des (Nicht)Duells, die ich mir angesehen habe, waren genug... Auf die Wahlentscheidung hat es keinen Einfluß bei mir, denn als frustrierter Stammwähler wählt man mittlerweile nur noch, um später nicht mit seinem Schweigen scheinbar zu allen Untaten zugestimmt zu haben. Politik verkommt immer mehr zum Kasperletheater. Gelöst wird nix... Unter Schröder 1998 hätten wir ein Einwanderungsministerium haben können, man hat den Schritt nicht gewagt, so kam dann die Flüchtlingskrise. Die Leitkulturdebatte bin ich satt, denn was Leitkultur sein will, muß sich auch in 25 Jahren noch tragen können... Auf dem Land tut es das langsam nicht mehr, weil alles entweder wegzieht, oder wegstirbt... Kinder bekommen allenfalls die Nachkommen der Gastarbeiter, die Flüchtlinge, die Russlanddeutschen oder diejenigen, die eine Frau aus dem Ausland geehelicht haben. Bei den anderen haben Familiengründungen Seltenheitswert. Auch auf dem Land... Meine Frau kommt übrigens auch aus dem Orient... Mit der Familiengründung wird es einem hierzulande nicht leicht gemacht. MIt zwei Kindern wird man schon als grenzwertig betrachtet... Zukunft ist wohl aus der Mode gekommen...

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post.scriptum 04.09.2017, 20:20
9. An opinio, Nr. 158

Danke für Ihre Replik, die allerdings unrichtig ist. Schulz WAR Präsident des EU-Parlaments und ist es ist seit Ende 2016 nicht mehr, da seine Präsidentschaft nicht verlängert wurde. Folglich wäre er in Brüssel nur noch einfacher Abgeordneter gewesen, wenn er nicht nach Berlin gewechselt wäre. Ebenso falsch ist Ihre Auffassung betreffend Frau Kraft. Schulz hat unlängst selbst zugegeben, dass es ein Fehler war, sich von Kraft quasi einen Maulkorb vor den NRW-Wahlen verpassen zu lassen, so dass er sich über Wochen nicht nennenswert äußern konnte, was in der Öffentlichkeit negativ ankam.

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