Forum: Politik
Datenauswertung zur Hessenwahl: CDU verliert fast 100.000 Stimmen an Grüne - mehr als
Quelle: Infratest dimap/ARD (Schätzung auf Basis von Vor- und Nachwahlbefragungen, Wahl- und Bevölkerungsstatistiken)

CDU und SPD sind die großen Verlierer der Hessenwahl. Vor allem junge und gebildete Menschen entschieden sich für die Grünen. Von der Unzufriedenheit der Wähler profitierte die AfD. Die Analyse.

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realistano 29.10.2018, 11:20
1.

Es gibt nicht viel Alternativen .
Daher ist doch nicht schlimm, wenn die CDU ler ihre Stimme lieber den Grünen vergeben,als an die AFD.
Daher was soll diese Frage?

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chewbakka 29.10.2018, 11:25
2.

Das ist die Quittung für Behäbigkeit sowohl der SPD als auch der CDU. Die beiden einzigen Parteien, die wirklich Politik machen - nicht dass mir das gefällt - sind die Grünen und die AfD. Alle anderen lassen sich von denen vor sich hertreiben statt selber Politik zu gestalten - die verwalten nur. Sowohl die Grünen als auch die AfD malen ein Katastrophenszenario nach dem anderen an die Wand und versprechen natürlich auch gleich eine Lösung, die dann im Sinne ihrer eigenen politischen Agenda ist. Niemand hält vernünftig dagegen und bietet eigene Politik an, sondern es wird versucht, - je nach Stimmung - die Herausforderer auf ihrem eigenen Feld zu übertreffen. So wird das nichts! Es reicht halt nicht, lauf 'Populismus' zu rufen - dieser Wettbewerb ist nur durch aktive Politik zu geweinnen - wir sehen ja, daß sowohl die Poupilsten der AfD als auch die der Grünen mit ihrem Katastrophengeschrei Stimmen fangen. Und wo bleiben die ZIELVORSTELLUNGEN der anderen?

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claus7447 29.10.2018, 11:26
3. Schlechte Zeiten!

Die SPD hat es schon erwischt. Aber der CDU stehen schwere Zeiten bevor.
Wenn die Analysen gestern richtig waren, sterben der CDU die Wähler weg. Denn JUNG und DYNAMISCH ist die CDU nicht. Zudem wird sie zwar nach außen einen neuen Anstrich bekommen mit Brinkhaus, bei dem Parteivorsitz bin ich mir nicht sicher ob AKK es macht - da gibt es zu viele die Ambitionen haben. Wenn Spähnchen den Handschuh in den Ring wirft lache ich mich tot! Dann macht die CDU die AfD light und kann gleich die CSU ins Land holen.

Aber es wird um eine "vernünftige" Regierung zu bekommen wird es spannend. Die FDP hat unter Lindner keinerlei Programm aus Lindner (es sei den noch für gut bezahlte Randgruppen, ohne Sozialverständnis) - ob dann GRÜN die neue tragende Staatsrolle macht - man wird sehen, inwieweit sich dort die Flügel "zähmen" lassen muss man sehen. In BW hat es ja geklappt. Aber als CDU'ler würde ich mich schon mal warm anziehen und nicht zuviel Häme über der SPD ausschütten!

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Rüdiger IHLE, Dresden 29.10.2018, 11:31
4. Frau Merkel will nicht mehr ... und Friedrisch Merz kandidiert ..

für den Parteivorsitz !
Jetzt - so scheint mir - kommt Bewegung in die Sache !

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frankfurtbeat 29.10.2018, 11:32
5. etwas ...

etwas zu trivial finde ich die Feststellung
"Vor allem junge und gebildete Menschen entschieden sich für die Grünen. Von der Unzufriedenheit der Wähler profitierte die AfD. Die Analyse."
denn daraus entnehme ich das Wähler der AfD dann wohl eher älter und ungebildeter Natur sind? Man muss nicht rechts denken aber statements wie diese deuten auf "Diskriminierung auf die feine Art" ... grün = gebildet und rechts = ungebildet? So trivial ist das meinem Ermessen nach definitiv nicht zu differenzieren denn ich kenne viele gebildete Menschen die mit der Politik nicht zufrieden sind und eher der AfD zuzuordnen sind. Persönlich kann ich weder grün noch rechts wählen ... obwohl es Punkte bei beiden Seiten gibt welche meinen Vorstellungen entgegen kommen.

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mostly_harmless 29.10.2018, 11:37
6.

Zitat von chewbakka
Das ist die Quittung für Behäbigkeit sowohl der SPD als auch der CDU. Die beiden einzigen Parteien, die wirklich Politik machen - nicht dass mir ....
Die AfD macht Politik? Echt? Können Sie mal ein Beispiel nennen, wo oe AfD Politik macht?

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dannyinabox 29.10.2018, 11:38
7. Wenn ich die erste Grafik anschaue

Hat die CDU die meisten Stimmen verloren weil in der Summe die Wähler entweder verstrorben, weggezogen oder zur AfD sind. Zu den Grünen sind zwar auch einige aber im Vergleich nicht so viele. Interessant finde ich auch, dass diese Leute offenbar ihre Stimme für die Gründen als grösseren Denkzettel sehen als wenn sie z.B FDP wählen.

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igel_52 29.10.2018, 11:40
8. Jaja, die Grünen

machen aktuell vieles richtig. Junge, unverbrauchte Leute an der Spitze, die alten Grünen sind "freiwillig" in den Hintergrund getreten. So macht "man" sich attraktiv für die jungen Menschen. Für meinen Geschmack haben sich die CDU und SPD in Hessen von den Grünen veräppeln lassen. Flughafenausbau, Klage gegen das Dieselfahrverbot in Frankfurt, alles von den Grünen Spitzen mitgetragen. Da hätte vor allem die SPD was draus machen können.
Wäre den Grünen der Klimawandel genauso wichtig wie das Thema Flüchtlinge, dann hätten die nie nachgeben dürfen beim Flughafen und beim Dieselfahrverbot. Sie schaffen es jedoch geschickt - noch - zu verbergen daß sie keine Ökopartei mehr sind.
Mal sehen ob und wann die Flügelkämpfe sich wieder auftun.

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kratzdistel 29.10.2018, 11:47
9. meine analyse

bisher steht das Wahlergebnis noch nicht genau amtlich fest. das war jetzt eine Landtagswahl, da kennt der bürger oft nicht seine Kandidaten, aber bei kommunal- und kreistagswahlen meist. viele lesen auch keine lokale Zeitung und sind desinformiert über viele vorgänge in ihrem Wahlkreis. deshalb gibt es auch viele merkwürdigkeiten. z. b. in einem Wahlkreis mit einem sehr hohen Anteil von Migranten haben z.b. die Grünen und die Linken zusammen über 50 % und die AfD die wenigsten stimmen in einer großstadt.
in Wohnvierteln mit vielen sozial geförderten Wohnung dagegen hat die AfD die meisten stimmen eingefahren. nur ihr Kandidat ist gegen die förderung von Sozialwohnungen.
über 30 % der stimmberechtigten hessen haben nicht gewählt, wohl in der Erwartung, dass es so weitergeht. es stand ja in SPON, dass
die hessen nach einer Untersuchung des sparkassenverbandes finanzpolitisch am zufriedenstens in deutschland sind. postraumatisch wirkt nach Auswertung vieler leserkommentare immer noch die Absenkung der höchstrente auf 48 % nach vollen beitragsjahren. dafür tragen beiden Parteien die Verantwortung, die einen, die sie eingeführt und die anderen weil sie keine Anstrengungen unternommen haben, das wieder zu revidieren. solange das so bleiben wird, kommen sie auch nicht mehr aus dem tief. alles andere ist weniger existenziell. da heute wesentlich mehr Ehepartner zusammenverdienen, sollten schon kindergärten, schulen
ganztags sein wie seit Jahrzehnten in Frankreich zu niedrigen auslagen.

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