Forum: Politik
Datenauswertung zur Hessenwahl: CDU verliert fast 100.000 Stimmen an Grüne - mehr als
Quelle: Infratest dimap/ARD (Schätzung auf Basis von Vor- und Nachwahlbefragungen, Wahl- und Bevölkerungsstatistiken)

CDU und SPD sind die großen Verlierer der Hessenwahl. Vor allem junge und gebildete Menschen entschieden sich für die Grünen. Von der Unzufriedenheit der Wähler profitierte die AfD. Die Analyse.

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mostly_harmless 29.10.2018, 17:22
80.

Zitat von gtou
Das ist kein Widerspruch. Es kommt vielen Leuten entgegen, Verbote zu fordern. Philosphen wie R. Pfaller reden von der "Unfähigkeit zu genießen". Weite Kreise sind davon überzeugt, dass nur mehr Verzicht - eben auch auf persönlicher Ebene - die Welt rettet. Militanter Veganismus, Fahrradfahren verbunden mit dem Hass auf Autofahrer entspringen dieser Quelle. [...]…
Hmmm. Und ein paar Beispiele dafür, dass die Grünen etwas verbieten wollen, haben Sie sicherlich auch auf Lager?

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Bondurant 29.10.2018, 17:52
81.

Zitat von mostly_harmless
Ich habe Sie als rechts bezeichnet, weil Sie in Ihren Beiträgen genau so argumentieren wie der durchschnittliche Möchtegern-Nicht-Rechte es heutzutage eben tut. ... Achja, sollten sie ernsthaft versucht haben, sich als links zu verorten: Sie sind wieder ein ziemlicher Scherzkeks heute.
Der erste Satz ergibt überhaupt keinen Sinn. Was soll denn das "Weil" hier? Naja, aber vielleicht können Sie ja mal kurz erläutern, was der "durchschnittliche Möchtegern-nicht-Rechte" denn so sein soll. Im allgemeinen verwendet man das "Möchtegern" für jemanden, der vorgibt, etwas zu sein, was er nicht ist, weil es ihm nicht gelingt. Das bedeutet sozusagen, dass er hinter seinen eigenen Wünschen zurückbleibt. Ein " Möchtegern-nicht-Rechter" wäre demzufolge einer, der eigentlich lieber nicht rechts sein wollte, aber trotz aller Anstrengung sozusagen rechts bleibt. Nun erhebt sich die interessante Frage, wie jemand, der nicht rechts sein will, trotzdem rechts sein kann. Ist das eine Art Geburtsfehler?

Im Übrigen glaube ich nicht, dass Sie wissen, was "links" eigentlich ist. Sie sind vermutlich ein Fan des Wohlfühl-Ponyhofs von Annalena und Robert und glauben, dass Wünschen eine Kategorie politischen Handelns sei. Ganz wie Ihre Vorbilder. Dann machen Sie mal schön weiter; die Rechnung kommt noch. Übrigens nicht notwendigerweise von daher, wo Sie und andere Wohlmeinende heute "Rechts" ausmachen, sondern eher aus dem Lager der gemutmaßten Freunde und Schutzbefohlenen. Da ist es zwar auch irgendwie rechts, aber anders. Warten Sie's ab. Und denken Sie immer daran: "Das Volk ist nicht tümlich." (Brecht)

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gtou 29.10.2018, 18:15
82.

Zitat von mostly_harmless
Na sehen Sie. Und jetzt noch bitte ein Beispiel, wo das von Ihnen genannte Paar Wagenknecht/Lafontaine zit.:"durch Dramatisierung der politischen Lage die Gunst der Massen (im Hinblick auf Wahlen) zu gewinnen." versuchte. Da bin ich jetzt richtig gespannt.
Interview Oskar Lafontaine in der Saarbruecker-Zeitung vom 14.09.2018
"Frage: Gehört zu Ihrem Erfolgsrezept auch Populismus?
LAFONTAINE Populismus ist eine Vokabel, die in den letzten Jahren in die Debatte eingeführt worden ist, um Positionen gerade im sozialen Bereich abzuqualifizieren, die nicht den eigenen entsprechen. Für jemanden, der gebildet ist – das lateinische Wort populus heißt das Volk –, ist das kein Vorwurf, weil man ihm im Grunde genommen vorwirft, ein Demokrat zu sein. Ein Demokrat hört auf die Bevölkerung und versucht, den Willen der Mehrheit der Bevölkerung umzusetzen."

Denke, das reicht und wer die Beiden ein wenig kennt, weiß: Das gilt auch für Wagenknecht. Die entsprechenden Stellen bitte selber googeln, Sie schaffen das!

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birdie 29.10.2018, 22:43
83. Ursache und Wirkung sind Grundlagen der Physik.

Ursache des Niedergangs der CDU ist ihr viel zu langes Festhalten an einem csü-chen unter der Herrschaft eines ebenso grossmäuligen wie notorisch erfolglosen und machtgeilen HS. Die Wirkung kennen wir: eine gelähmte GroKo, die aus dem Stolpern nicht mehr heraus kam. Logische Analyse: die CDU hat nur dann eine Chance, verlorenes Vertrauen wiederzugewinnen, wenn sie sich schnellstens von dem csüchen-appendix trennt und sich künftig energisch selbst in Bayern zu Wahlen stellt. Im Klartext: wenn die CDU es nicht schafft, sich unwiderruflich mit einem grossen Bumms von Herrn Seehofer und seiner entourage zu trennen, wird sie zwangsläufig zu einer Randpartei werden und verbittert vor sich hindümpeln.

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