Forum: Politik
Datenklau: Abgeordneter alarmierte Bundesamt für IT-Sicherheit bereits im Dezember
REUTERS

Das Bundesamt für IT-Sicherheit gerät wegen des Hackerangriffs zunehmend unter Druck. So hatte ein Abgeordneter zwar frühzeitig einen Verdacht gemeldet, bis Donnerstag wurde aber "von einem Einzelfall" ausgegangen.

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sven2016 05.01.2019, 16:55
1. Nicht in unserer Zuständigkeit.

Hört man in den super-modernisierten „Amtsstuben“ auch heute immer wieder.

Solange es dabei bleibt und Eigeninitiative zur Problemlösung als unethisch angesehen wird, passiert sowas eben.

Alternative dann gerne: Tschüss Amtsleiter.

Das alleine hilft aber auch nicht immer.

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t-alex 05.01.2019, 16:56
2. Rendezvous mit der Digitalisierung

wie das BSI richtig erwähnt, handelt es sich wohl bei den gehackten Daten überwiegend um private, in der persönlichen Verantwortung des jeweiligen Betroffenen liegenden Informationen.
Die Herrschaften sollten vielleicht einfach mal einen EDV-Grundkurs besuchen: "Wie schütze ich meine privaten Daten", "Was sind sichere Passwörter" usw. , um auf den Kompetenzstand eines Schulkindes zu kommen.
Hier zeigt sich wieder wunderbar: die Kunst des Schwafelns ist einfach zu erlernen, technisches Verständnis eher schwierig.
Vermutlich, nein, ganz sicher, ist es auf anderen Gebieten genauso.
Darin liegt wohl der eigentliche "Skandal".

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Blenni 05.01.2019, 17:01
3. #SicheresNeuland

Zum einen müssen die Hacker schnell identifiziert und mit ganzer Härte des Gesetztes bestraft werden - wenn dies möglich ist. Es ist mir unerklärlich, was den Reiz ausmacht, tausende Menschen bloßzustellen und herabzuwürdigen. Zum anderen wird es wichtig sein zu wissen, über welche Apps/Firmen die Daten ins Netz gelangten und von wem sie gespeichert wurden. Nicht nur aus diesem Vorfall ergibt sich die zentrale Aufgabe unserer Gesellschaft unsere digital erfassten Daten abzusichern.

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die_WahrheitXXL 05.01.2019, 17:03
4. Es ist dasselbe wie in der Wirtschaft

IT wird weder von Politikern noch von Vorständen ernst genommen. IT ist lediglich ein unnützes Übel, bei dem auf Teufel komm raus gespart werden muss. Entsprechend stellt sich die Qualität der gelieferten Arbeit dar. Aber wir können trotzdem beruhigt sein: mehr als heisse Luft kann von unseren Politikern nicht gestohlen werden

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success4us 05.01.2019, 17:04
5. Wahrscheinlich

war das BSI fuer 3 Wochen im Weihnachtsurlaub und wird wohl erst ab 7.1. wieder vollzählig sein.

Wenn ein 'Interessierter' sich schon Zugriff auf diese Daten besorgen kann, dann haben Russen, Chinesen... diese Daten schon längst abgegriffen
Vielleicht denkt man mal darueber nach, die Leitung des BSI einem Profi zu uebergeben

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wasistlosnix 05.01.2019, 17:04
6. Das normale Leben

Jetzt erleben Politiker mal das normale Leben. Keiner ist dafür zuständig und am Ende ist man selber Schuld. Am Ende darf jeder eine Anzeige gegen Unbekannt stellen und das Verfahren wird dann wegen Geringfügigkeit eingestellt.
Was der Normalfall wäre wenn es sich um normale Bürger handelt.
Ach ja eine Anzeige gegen diverse Anbieter versickert dann auch, wenn es stimmt das die Konten und nicht die Unternehmen gehackt wurden.

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einwerfer 05.01.2019, 17:07
7. Wir erinnern uns noch

An den großen Widerstand gegen die Ernennung von Herrn A. Schönbohm (Sohn des füheren CDU-Ministers, Staatssekretärs und davor Generalleutnant Jörg Schöhnbohm) zum Leiter des BSI. A.Schönbohm ist Ökonom, hatte also mit IT - außer als Anwender - nie zu tun. Aber Herr de Maiziere als damaliger Innenminister hat seine Ernennung zusammen mit den Genossen durchgesetzt.
Und jetzt wundern sich alle über die Folgen.

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vonschnitzler 05.01.2019, 17:07
8. Gute Lektion

Vielleicht denkt der ein oder andere jetzt mal über so dumme Sprüche wie 'Wer nichts zu verbergen hat...' nach.

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von_hintendrop 05.01.2019, 17:07
9.

Geld verdienen und nach Hause gehen. Das ist doch das Prinzip, das in Chefetagen von privaten Unternehmen, Behörden und in der Politik gilt. Da ist kein Engagement für die Sache, kein Einsatz für den Job und schon gar kein Interesse an denen, die dafür sorgen, dass der Laden läuft. Und Letztere sind frustriert davon, von den Vorgesetzten im Stich gelassen zu sein, machen ebenso Arbeit nach Vorschrift. Im Zweifel hat dann nie einer von irgendwas gewusst oder ist nicht zuständig. Normalität im Job.

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