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Debatte bei den Grünen: Das Impf-Dilemma
Michael Kappeler / DPA

Nur allzu gern inszenieren sich die Grünen als die Vertreter von Vernunft und Rationalität. Doch die vage Debatte um die Impfflicht zeigt, dass alte Anti-Reflexe noch immer greifen.

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muellerthomas 03.04.2019, 16:32
1.

Aha, eine Impflicht ist also fortschrittlich und zwei Grünen-Mitglieder, von denen sich die Partei aber distanziert, sidn Impfkritiker...wow, daraus etwas zu konstruieren, war sicher nicht einfach.

Aber schon lustig, wenn den Grünen nun vorgeworfen wird, dass sie gegen eine staatliche Pflicht seien, obwohl ihnen doch sonst gerne das Gegenteil vorgeworfen wird.

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Ragnar the Bold 03.04.2019, 16:35
2.

Teile der Grünen sind eine Hausfrauenpartei, die gegen Tierversuche im eigenen Land, gegen Gene (Insbesondere im Essen) und Homöopathie und Esotherik auf die selbe Stufe stellen wie die Medizin. Klar haben die jetzt sorgen wenn es um Impfen geht.

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Wirrrkopf 03.04.2019, 16:36
3. Los Grüne traut Euch! Die paar Wirrköpfe die da als Wähler ....

verloren gehen sind es nicht wert! Jeder darf gerne jeden Mist glauben und machen solange er anderen nicht schadet. Impfgegner schaden Ihren Kindern und den Kindern anderer die noch nicht alt genug fürs impfen sind. Da muss Schluß sein mit der Rücksicht auf "Anthroposophen" und "Homöpathieanhängern".

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kraut&ruebe 03.04.2019, 16:40
4. Die weichen Grünen

Das gesamte Auftreten der Grünen ist derzeit darauf ausgerichtet, möglichst wenig anzuecken und dadurch in den Umfragen automatisch nach oben zu schwimmen, während die ehemaligen Volksparteien sich selbst zerlegen. Im Hinblick auf die anstehenden Wahlen darf man natürlich auch die Basis nicht verschrecken, alles soll möglichst geräuschlos und "hygge" ablaufen. Da werden kontroverse Themen wie die Impfpflicht natürlich gerne ausgespart.

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dgbmdss 03.04.2019, 16:43
5. Populismus und das Fischen nach Randgruppen

entweder können die Grünen nicht rechnen, oder der Fundalismus ist immer noch stärker als die Rationalität. Wie kann man nur mit der Handvoll Anti Impfler liebäugeln und damit riskieren, von der übergroßen Mehrheit gemieden zu werden.

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sponer59 03.04.2019, 16:45
6. Trojanisches Pferd

unter dieser bürgerlichen Tarnkappe fahren bei den Grünen eine Menge alter Ideologen Huckepack. Was da an Vorstellungen etwa im Bereich Bildung, Verteidigung, Verkehr aber eben auch Gesundheit (Homöopathie etc.) herumgeistert ist teilweise hanebüchen. Durchaus vernünftige Leute wie Habeck lenken davon ab, dass in ihrem Schlepptau die gesamten alten "Fundis" mitlaufen und im Falle einer Machtübernahme gewissermaßen aus der zweiten Reihe wichtige Politikfelder mitbestimmen.

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bMüller 03.04.2019, 16:45
7. Natürlich können und dürfen Kinderärzte

Auch Erwachsene impfen, sie können es dann ggf. nur nicht mit der gesetzlichen Krankenkasse abrechnen. Sowas sollte der Apothekerssohn Habeck schon wissen.

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maranatha-ven 03.04.2019, 16:46
8.

"Impfungen, der Großangriff auf Gehirn und Seele". Stammt das wirklich von den Grünen? Bin arg enttäuscht von den Grünen. Impfungen kann man sich nicht wegdenken. Sie haben der Menschheit sehr geholfen in der Vergangenheit. Na ja nur bei den Impfungen gegen Grippe da habe ich so meine Zweifel.

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cspann 03.04.2019, 16:46
9. Wakefield

Andrew Wakefield wurde nicht "wissenschaftlich widerlegt" (was eine ehrliche, wissenschaftliche Überzeugung voraussetzt, die sich eben durch mehr und bessere verfügbare Daten als unzutreffend erweist), sondern seine einschlägigen Publikationen wurden von den Fachzeitschriften zurückgezogen, weil ihm die Fälschung seiner Ergebnisse nachgewiesen wurde. Er verlor daraufhin auch seine ärztliche Zulassung. Trotzdem werden die "Studien" noch gern von Impfgegnern zitiert. Einfach irre.

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