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Debatte im Bundestag: Schäuble wirbt um Zustimmung zu neuen Griechenland-Hilfen
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Die neuen Hilfen für Griechenland sind im "Interesse Europas", mahnt Finanzminister Schäuble potenzielle Abweichler im Bundestag. Den Linken geht das Paket nicht weit genug, die Grünen werfen der Kanzlerin Feigheit vor.

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kokolemle 19.08.2015, 11:44
1. ES gibt keine Garantie das alles funktionieren wird

Aha so laut Schäuble. Aber es gibt eine Garantie, das da Steuergelder in Milliardenhöhe für die Rettung der Banken nicht von Griechenland verbrannt werden. Es wird nämlich nicht Griechenland sondern die Gläubiger und das sind nun mal die Banken, allen voran die Deutsche Bank, gerretet werden. Hört endlich auf mit dieser katastrophalen Politik. Unsere Enkel und Urenkel werden euch noch mal für eure Hörigkeit gegenüber der Finanzindustrie und Konzernen verfluchen. Da bin ich mir absolut sicher.

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sag-geschwind 19.08.2015, 11:45
2. Warum Hilfen?

Warum wird ein Umschuldungsprogramm zur Insolvenzverschleppung, das mit dem Diktat einer Plünderungsökonomie durch Gläubiger einhergeht, eigentlich "Hilfsprogramm" oder "Hilfe" genannt?
Es ist wenn dann ein Gläubigrrettungs- und Bereicherungsprogramm.

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Glückshormon 19.08.2015, 11:49
3. die dritte Rechtsbeugung

zu Lasten der Bevölkerung
Die dritte Schenkung deutscher Steuergelder an ein EU-Mitgliedsland entgegen aller Rechtsvereinbarugen.
Herdentrieb, Unkenntnis, Karrierewunsch und Parteihörigkeit sorgen dafür, dass Volksertreter alle Versprechungen und Bedingungen in Bezug auf den ungeliebten Euro-Beitritt brechen.
Was passiert, wenn Ende des Jahres die ganze Euro-Union abrutscht und weder Italien noch Frankreich ihre Schulden bedienen können?

Soll dann erneut rechtswidrig der deutsche Steuerzahler die Zeche der EZB bezahlen?
Woher kommt das Geld?
Aus den Sozialsystemen? So deutet es sich nun auf vielen Ebenen an.
Dieses dilletantisch geplante und umgesetzte Euro-Projekt ist der Sargnagel für Prosperität und Demokratie.

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claus.w.grunow 19.08.2015, 11:56
4. Schäuble

Unkonsequent so wie die Griechen. Das führt ins Chaos, wie in Griechenland

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jogi1709 19.08.2015, 11:56
5. Ich nehme Wetten entgegen,

dass GR in spätestens 9 Monaten ( wieder ) pleite ist und/oder wieder Geld in Mrd.-Höhe braucht. Und erneut werden unsere Volksvertreter in unsere Taschen langen, wieder wird die Linke/ Grüne wissen lassen, dass GR noch viel mehr Geld erhalten sollte und Augstein wird erneut Konnentare unter Hinweis aufs 3. Reich verfassen. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte sich totlachen.

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tegele 19.08.2015, 12:00
6. Schäuble wirbt um Zustimmung zu neuen Griechenlandhilfen

Weißer Mann spricht mit gespaltener Zunge - sagten schon die guten Indianer
Herr Schäuble seien sie doch mal das was sie sein sollten ein Vorbild

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friedberta 19.08.2015, 12:03
7. womit wirbt er denn ?

Dieses Hilfspaket ist rechtswidrig. Das wurde schon mehrfach öffentlich festgestellt.

Damit ist die CDU eigentlich unwählbar geworden.
Diese Partei hat bloss das Glück, neben dem Niedergang der Grünen noch gut dazustehen. Die Grünen werden mit Sicherheit bei den nächsten Wahlen einen enormen Rückschlag erleiden. Das ist dann eine neue Chance für die FDP, die jetzt ganz klar sagt, dass eine neues Hilfspaket schon wegen der mangelnden Schuldentragfähigkeit Griechenlands nicht in Frage kommt.

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tegele 19.08.2015, 12:04
8. Schäuble wirbt um Zustimmung zu neuen Griechenland-Hilfen

Weißer Mann spricht mit gespaltener Zunge sagten schon die guten Indianer ,
Herr Schäuble seien sie doch mal das was sie seien sollten ein Vorbild

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Peter Bernhard 19.08.2015, 12:15
9. Bleibt nicht wie es ist?

Wenn's um Geld geht, vorwärts. "Hohe Schuldenlast" - hier muss man sehen, dass Griechenland doch wohl noch ganz am Anfang eines möglichen Wirtschaftswunders steht, also vielleicht erst in 30 Jahren solche Lasten lässig doch abtragen könnte. Inzwischen halte ich das Wort "Wirtschaftswunder" für verheissend - klar, dass Ruinen einhellig aufgebaut werden müssen, dass ein Weg daran vorbeiführt, das ist das Mindeste. Wohl ein Wunder, dass darüber hinausgegangen werden konnte. Das verstehe ich als Jg. 1961 schon nicht mehr. Heute kann ich mir aber denken, dass "Wohlstand für alle" zunächst mal deshalb Anklang fand, weil vernünftige Waschmaschinen als die Arbeit wert überhaupt anerkannt wurden. Dass man sich also anstrengt für so Sachen. Das habe ich per "Leistungsprinzip" noch in den 70er Jahren diskutiert vorgefunden. Heute würde ich also "Arbeit muss sich lohnen" als längst nicht überholt empfinden, dazu müssen die Parameter stimmen, und in einem 30er,40er,50er Jahre-gedachten Griechenland ist schon Wohlstand als primäres Ziel als dem Verteilungsproblem vorgeordnet nicht selbstverständlich, wie ich vermute.

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