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Debatte über Burka-Verbot: Ideologischer Schleier
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CDU-Wahlkämpfer fordern ein Burka-Verbot in Deutschland. Doch der Staat wird den Kampf gegen den Islamismus nicht mit Bekleidungsvorschriften gewinnen.

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JaWeb 16.08.2016, 15:14
1.

In einer offenen Gesellschaft sollte sich ein Verschleierungsverbot auf die Orte beschränken, wo es nachvollziehbar ist (z.B. vor Gericht, in Behörden). Abgesehen davon sollte man das Recht auf individuelle Selbstentfaltung höher einordnen als die "Burkaphobie" eines Jens Spahn und anderer.

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erntehelfer53 16.08.2016, 15:15
2. Warum über ein Verbot.....

... gestritten werden muss, ist unverständlich. Diese Art Vermummung ist unerträglich!

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apollo.11 16.08.2016, 15:16
3. Gespenster

Ja, ich habe sie schon häufig gesehen (Nürnberg) - und ja, für mich sind dies die Gespenster, die umgehen - und ja, ich fürchte mich vor ihnen.

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Zaphod 16.08.2016, 15:16
4. Keine Scheindebatten

Dem Autor ist nur zuzustimmen: Ein Burkaverbot in einem angeblich freien Land würde zeigen, dass es mit der Freiheit in Deutschland doch nicht so weit her ist. Jeder hat das Recht, sich beliebig zu kleiden, auch eine Burka muss der Wutbürger ertragen.

Vor allen Dingen ist noch nicht der Nachweis erbracht worden, dass ein Anschlag verhindert hätte werden können, wenn es ein Burkaverbot gegeben hätte. Solange dieser Beweis nicht erbracht ist, stellt ein Burkaverbot ein grundgesetzwidriger Aktionismus dar, der vielleicht AfD-Anhänger beindrucken kann, aber auf jeden klar denkenden Menschen abstoßend wirkt.

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kojak2010 16.08.2016, 15:17
5.

Verbote bringen nichts. Hat beim Schokolade Essen als Kind schon nichts bewegt, ebenso gilt das Tempolimit auf der Autobahn nicht als Höchstgeschwindigkeit, sondern als Untergeschwindigkeit...

Wenn die Damen die Burka aus religiösen Gründen tragen wollen, und sich dem auch nach dem Verbot beugen, was will der Staat dann machen? In den Knast stecken? Sehr lustig. Ich empfinde die inflation an Islam Meldungen tag ein, tag aus, viel unangenehmer, als paar Mädels unterm Tuch.

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wondering_dude 16.08.2016, 15:17
6. Symbol für Unterdrückung

In Deutschland gibt es bereits das Verbot sich in Nazi Uniform zu kleiden. Demnach sind wir bereits in einer Liga mit Saudi Arabien?
Die Burka ist keine Mode sondern ein Symbol für Sexismus und Unterdrückung. Manche tragen sie vielleicht freiwillig, so wie sich manche gerne schlagen lassen. Das ändert nichts daran dass es ein Symbol ist.

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Putin-Troll 16.08.2016, 15:19
7. Trotzdem sinnvoll

Zitat von
Entscheidend ist nämlich nicht, was die Leute auf ihrer Haut tragen, entscheidend ist die Burka in ihrem Kopf. Der Staat wird den Kampf gegen die islamistische Ideologie und Integrationsverweigerer nicht mit Bekleidungsvorschriften gewinnen.
Entscheidend ist auch nicht die Hakenkreuzbinde am Arm, sondern das Hakenkreuz im Kopf. Dennoch ist ersteres in Deutschland verboten.

Und auch wenn ein Burka-Verbot eher Symbolpolitik als Ursachenbekämpfung ist, haben diverse Vorfälle in Frankreich gezeigt, dass islamistische Symbole geeignet sind, den öffentlichen Frieden zu stören. Es ist von den paar Betroffenen zudem wirklich nicht zu viel verlangt, Rücksicht auf die Mehrheitsgesellschaft zu nehmen.

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breguet 16.08.2016, 15:19
8. Unglaublich

Die Burka ist eine Sache, das Burka Verbot eine andere. Das man aber darüber in Deutschland überhaupt diskutieren muss, ist eine Schande.

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mcmercy 16.08.2016, 15:19
9.

"Trotzdem hat noch kein Innenminister das Verbot szenetypischer Kleidung und Codes gefordert"

Was ja nicht stimmt, verfassungsfeindliche Symbole sind schon seit 70 jahren verboten. Burka oder Niquab kommen dem schon sehr Nahe, wenn man sich mal von der irrigen Meinung verabschiedet dies seien religiöse Symbole, das Hakenkreuz ist in Indien auch ein religiöses Symbol. Der Hintergrund ist aber wie bei der Verschleierung in D ein anderer hier sind es politische Symbole, das eine für den Faschismus, das andere für den Islamismus und beides brauchen wir hier nicht. Gegen beides sollte mit aller Härte vorgegangen werden.

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