Forum: Politik
Debatte über Cannabis-Legalisierung: Die Politik entdeckt das Kiffen
REUTERS

Gebt das Hanf frei? Bremens SPD-Bürgermeister hat die Debatte über eine Legalisierung von Cannabis neu entfacht. Die Grünen wittern ihre Chance. Tatsächlich bewegt sich was - wenn auch sehr langsam.

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mr.prohm 23.07.2015, 11:26
150. legalize it

unglaublich, dass eine Pflanze aus ordnungspolitischen Gründen verboten wird. Was hat der Staat da für eine Angst? Legalisiert das Zeug doch endlich. Oder verbietet auch Alkohol und Niktotin. Die meisten Fremdschäden (Gewalttaten, Unfälle) entstehen durch Alkoholisierte. Achso es geht um die Gesundheit der Konsumenten. Zuviel Fleischkonsum fördert nachweislich die Entwicklung von Krebserkrankungen und koronaren Herzerkrankungen. Fleischkonsum also auch verbieten?

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dreandas 23.07.2015, 11:27
151. Trolle füttern verboten!

Zitat von celebrator
Haben Sie für Ihre Aussage "schwere Unfälle im Zusammenhang mit Drogenkonsum" auch glaubhafte Fakten? Bin sicher, dass Unfälle unter Alk-Einfluss in allen Statistiken weit vorne sind. Sorry .. kein Argument und keine Logik.
Korrekt: Solang Wirtschaft und Politik jeden Herbst in München die weltweit größte offene Drogenszene zur Selbstdarstellung nutzen... was soll man da erwarten?

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kugelsicher 23.07.2015, 11:27
152. einfach mal in die USA schauen

In Colorado läuft das super. Da kifft nicht einer mehr als vorher, alles streng geregelt,
aber eine Win-Win Situation für alle.

Sehr gute Doku:

http://www.ardmediathek.de/tv/Doku-i...astId=13980890

oder in Schriftform:
http://www.taz.de/!5214565/

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chk23 23.07.2015, 11:27
153.

Zitat von bekkawei
Bedenken Sie einmal allein die Zahlen, die gewaltig ansteigen. Es gibt schon viel zu viele Fahrten und Unfälle im Suff und jetzt kommen halt noch die bekifften Fahrten dazu.
Wieso kommen die jetzt dazu?!?
Meinen sie denn, die bisherigen Konsumenten, die ihrem Vergnügen illegal nachgehen werden sich beie einer Freigabe plötzlich alle bekifft hinters Steuer setzen und die Straßen unsicher machen?
Zumal es immer noch keinen eindeutigen Nechweis darüber gibt, dass Canabiskonsum zu einem erhöhten Verkehrsunfallrisiko führt.

Zitat von
Und das Argument mit den "Freiheitsrechten" würde dann auch gelten für harte Drogen. Wo ist denn da der Unetrschied? Oder wollen Sie die auch freigeben?
Für jeden in der Apotheke? Nein. Irgendwo muss man ja die Grenze ziehen. Aber für bereits nachgewiesen Süchtige? Ja. Denn um die kümmert sich ansonsten das organisierte Verbrechen.

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Hupert 23.07.2015, 11:29
154. Es werden trotdem...

Zitat von eincaptain
Entgegen der Ausführungen im Artikel, ist der Konsum von Cannabis nicht strafbar. Im Betäubungsmittelgesetz sind Einfuhr/Handel/Besitz und Anbau mit Strafe bewehrt. Ein besitzloser Konsum, der möglich ist, wird nicht bestraft.
...seltsame Stilblüten seitens der Behörden gezüchtet.
http://www.zeit.de/wissen/2014-10/marihuana-kiffen-fuehrerscheinentzug

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kajoter 23.07.2015, 11:30
155. Ideologische Debatte

Wenn man sich die Wirkung und die gesundheitlichen Gefahren bei Cannabis im Vergleich zum Alkohol anschaut, hätte letzterer zu Gunsten von Cannabis schon lange verboten werden müssen. Aber darum geht es doch gar nicht. Cannabis umweht die Aura der Revoluzzer, des Nonkonformistischen, des Andersartigen. Dagegen scheint Alkohol nicht nur am Politischen Aschermittwoch und bei der CSU geradezu systemkonform zu sein. Dementsprechend hörte man gerade von den konservativen Politikern permanent den Unsinn über die "Einstiegsdroge". De facto aber generiert erst das gesetzliche Verbot diesen potentiellen Einstieg - sofern man überhaupt davon reden kann. Denn jeder Cannabis-Konsument bewegt sich in der strafrechtlichen Illegalität und hat daher in der Regel mit Dealern zu tun, die daneben häufig mit wirklich harten und verbotswürdigen Substanzen handeln. Einige Menschen mögen sich dann animiert fühlen, auch diese zu probieren - Illegalität hin oder her. Falls dagegen Cannabis legalisiert werden würde, gäbe es überhaupt keine Berührungspunkte zu den wirklich gefährlichen Drogen mehr. Aber - wie gesagt - es ist eine ideologische Debatte und das Problem wird von Politikern behandelt, die im wahrsten Sinn des Wortes nicht wissen, wovon sie sprechen.

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eine-Meinung-unter-Vielen 23.07.2015, 11:30
156. Interressant ... in der Tat ...

Zitat von ratxi
Beim (nicht übermäßigen) Konsum von Cannabis ist eher eine Tendenz zu neuen, interessanten Gedanken und Ideen zu beobachten, die bei Menschen nicht selten zur Folge haben, dass sie alles Bestehende und nicht zuletzt ihr eigenes Leben ganz neu überdenken und hinterfragen. Das kann etablierte Politik niemals wollen. Viel zu gefährlich ist es doch für ihren Machterhalt, wenn zuviele Menschen anfangen, nachzudenken, als sich abends mit Alkohol abzustumpfen.
... also die Kiffer, die ich kenne, bekommen eher so etwas wie eine "... ist mir doch sch....egal ..." Attitütde, sind relativ friedlich in ihrer Ecke und brabbeln manchmal komische Sachen vor sich hin. Sie neigten auch zu etwas wie "Leistungsverweigerung", oder "Leben, aber ohne dafür zu arbeiten".

Wenn die Sache mit den letzten beiden Punkten nicht wäre, bekämen die Politiker relativ harmlose Gesellen, die vielleicht verbal aber vermutlich nie real an einer Revolution teilnehmen würden.

Nur, wer zahlt dann die Diäten ... ;)

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chk23 23.07.2015, 11:32
157.

Zitat von Ghost24
...dann noch gleich Kokain und Heroin. Oder Crystal Meth ? Ist doch Alles super und macht ja überhaupt nicht abhängig.
Klassische "strawman" Argumentation. Diese Stoffe sind, ganz im Gegensatz zu Canabis, nachgewiesenerweise eindeutig hochgradig Suchterregend. Und Sie versuchen einen Zusammenhang zu schaffen der nicht besteht um ihre "Argumentation" zu stützen.

Zitat von
Cannabis durch den Staat angebaut und kontrolliert und für medzinische Zwecke frei gegeben. Da ist ok. Der Rest ? Damit es die selben kranken Züge annimmt wie in Holland ? Wir haben schon genug Probleme mit Alkohol und Zigaretten, warum sollte man die Suchtkliniken jetzt auch noch mit Cannabissüchtigen fluten. Und ich kenne genug Suchtbetreuer die sich die Haare raufen bei dieser Debatte.
Es GIBT keine "Canabissüchtigen". Und die Zustände in Holland waren nur "krank", weil Holland von Horden von Deutschen Kiffern überrant wurde, die hier in Deutschland nicht legal kaufen und konsumieren durften.

Zitat von
Eines wird hier nämlich grenzenlos verharmlost. Es gibt Cannabis Sorten bei denen die Suchtgefahr tatsächlich gering ist. Nur wird man das nicht am "Markt" finden. Hier werden selbstverständlich nur Sorten verkauft die extrem süchtig machen und oft noch mit chemischen Zusatzstoffen vermixt wurden. Eine Legalisierung ändert hieran auch Nichts.
Haben Sie für diese Behauptung zuverlässige Quellen? Ansonsten würde ich sagen: Mythen vermischt mit gefährlichem Halbwissen.

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gutgemeint 23.07.2015, 11:32
158. der gesunde Menschenverstand

lässt hier zu wünschen übrig. cannabis wird jetzt schon konsumiert ohne ende. es geht darum Millionen zu entkriminalisieren... einer schrieb: dann auch Steuerhinterziehung entkriminalisieren. ob ich mich bewusst entscheide die Allgemeinheit zu beschießen, oder meine Leber zu schonen und cannabis zu konsumieren, ist ein Himmelweiter unterschied! die Unfallzahlen werden auch nicht steigen, so ein quatsch. wie sich Ideologen immer abstrusere Argumente einfallen lassen. Im übrigen ist es mal empfehlenswert zu schauen, wie es zu der kriminellen Haltung kam... es War nämlich ewig legal...

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greenbavaria 23.07.2015, 11:32
159. Bayern

ZITAT:Die Grenzen für den sogenannten Eigenbedarf liegen je nach Bundesland bei 6 bis 10 Gramm. Ist das nicht tolerant genug?......Das stimmt leider nich so ganz. In Bayern ist auch unter einem gramm die Existenzvernichtung vorprogrammiert. Hausdurchsuchung und Führerscheinentzug sind hier wegen paar Krümmel leider an der Tagesordnung

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