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Debatte über Cannabis-Legalisierung: Die Politik entdeckt das Kiffen
REUTERS

Gebt das Hanf frei? Bremens SPD-Bürgermeister hat die Debatte über eine Legalisierung von Cannabis neu entfacht. Die Grünen wittern ihre Chance. Tatsächlich bewegt sich was - wenn auch sehr langsam.

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dreandas 23.07.2015, 14:10
400. § 175 StGB

Zitat von stratokasper
Es muß eher heißen, daß die Politik schöne Steuergelder bei der Legalisierung von Marihuana erwartet. Von mir aus können sie legalisieren was immer sie wollen, aber weshalb muß der Staat an allem verdienen? Ich halte außerdem nichts davon, wenn man etwas plötzlich nach Jahrzehnten erlaubt, was vorher unter Strafe stand. Das lässt doch einiges unglaubwürdig erscheinen. Allerdings würde es zu den Rückradlosen Politikern unserer Zeit passen. Da vertritt man ja gern, was gerade "in" ist.
... wäre ein schönes Beispiel für stratokaspers (nomen es omen! Hüpft ein solcher nicht in abgehobenen Spären lustig umher?) "A-a-a-aaahrgumentation!

Amüsant ist's all der Trolle drollige Ergüsse zu lesen hier. Mit ein bisschen Ganja würden sie womöglich rollig.

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misterknowitall 23.07.2015, 14:12
401.

Zitat von bekkawei
Bedenken Sie einmal allein die Zahlen, die gewaltig ansteigen. Es gibt schon viel zu viele Fahrten und Unfälle im Suff und jetzt kommen halt noch die bekifften Fahrten dazu. Und das Argument mit den "Freiheitsrechten" würde dann auch gelten für harte Drogen. Wo ist denn da der Unetrschied? Oder wollen Sie die auch freigeben?
Falsch, die Kiffer sind schon längst unter uns. Da kommt nichts dazu. Der Unterschied zu Harten Drogen ist, das man von Harten Drogen körperlich abhängig wird (huch, das trifft ja auch auf Alk zu) und man körperlich degeneriert (huch, schon wieder wie beim Alk). Trifft aufs Kiffen nicht zu.

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elvito78 23.07.2015, 14:16
402. Netter Trollversuch

Zitat von franzalfred
Cannabis, alles ganz harmlos; da sollte man besser Ärzte befragen als der von keiner Sachkenntnis getrübten Meinung von Politikern aus dem grünen und roten Lager zuzuhören. Aber vielleicht will Herr Sieling auch nur von seinen wirklichen .....
Metropolregion München ist seit Jahrzehnten rot regiert und einer der größten Wirtschaftsmotoren in Deutschland. Stuttgart (grün) gehts jetzt auch nicht sooo schlecht. Hängt eher weniger von der Regierung als von den z.T. historisch bedingten Gegebenheiten ab. Derzeit treibt übrigens eine schwarze (seit der letzten Wahl schwarz/rot) Regierung unser Land ins Verderben was man an der immer weiter klaffenden Schere zwischen arm und reich recht schön sehen kann. Der wertende Begriff "vernebeltes Hirn", obwohl der Bremer Landeschef eher wie ein niederer Buchhalter wirkt als wie ein bekiffter Hippie, zeigt die mangelnde Bereitschaft zu einer sachlichen Diskussion Ihrerseits.

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mcvitus 23.07.2015, 14:16
403. Und, wie soll man Bekiffte

vom Straßenverkehr fernhalten? Gibt es da dann auch Grenzwerte und wie sollen die bestimmt werden. Der THC-Gehalt liegt ja bisher im Ermessen des Produzenten. Abgesehen davon halte ich nichts von einer weiteren "Verdrogung" unserer Gesellschaft. Alkohol, Nikotin, Psychopharmaka, Fett, Zucker usw. sollten eigentlich reichen, um das subjektive Wohlbefinden sicherzustellen.

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whmsch 23.07.2015, 14:18
404.

Zitat von sanojb
In meinem entfernten Umfeld stieg jemand über das Kiffen in die Drogenszene ein. Erst selten, dann täglich - bis er irgendwann zu Pillen griff und heute unter Persönlichkeitsstörungen leidet. Nun mag das ein Einzelfall sein und die Person ohnehin nicht allzu gefestigt im Leben gestanden haben. Dennoch halte ich Cannabis für eine klassische Einstiegsdroge, die bei täglichem Konsum (wie auch Alkohol) einfach "weich" im Kopf macht.
Da liegen sie leider falsch. Man wird immer Leute finden die von irgendwas (Cannabis, Alkohol, Klebstoff, Kaffe, Pflastern, Asperin) bei harten Drogen landeten, aber deswegen ist es eine Einstiegsdroge? Aber ist die Persönlichkeit des Einzelnen nicht deutlich entscheidender? Ich kenne Ihren Bekannten nicht, aber wäre er nicht vielleicht auch ohne Marihuana bei den Pillen gelandet? Leider hat ihn das Verbot von Marihuana auch nicht geschützt. Hätten Warnhinweise wie: "Marihuana sollte bei psychischen Erkrankungen nicht eingenommen werden" vielleicht mehr gebracht?

Die meisten Kiffer in unserer Gesellschaft sind versteckt Kiffer, weil sie nämlich nicht auf dem Sprungbrett zu harten Drogen stehen und von der Gesellschaft auch nicht dahingestellt werden wollen. Die meisten sind ganz normale Menschen, die morgens zur Arbeit gehen und abends nach Hause kommen und statt dem Bier nen Feierabendjoint rauchen.

Leider stellen die Medien den klassichen Kiffer immer anders dar und es festigt sich das Bild, was Sie gerade beschrieben haben, was bei der Mehrheit der Kiffer nicht zutrifft. Ich kiffe selber, habe nie andere harte Drogen genommen und habe es auch nciht vor. Meine kiffenden Freunde übrigens auch nicht, aber uns kennen die Medien leider nicht.

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misterknowitall 23.07.2015, 14:18
405.

Zitat von Gregor Weißenborn
Ja, ja, Gesetze kriminalisieren harmlose Bürger und darum schmeißen wir sie am Besten einfach über Bord. Vor allem wenn oft dagegen verstoßen wird oder die Einhaltung schwer zu kontrollieren ist. Als nächstes legalisierten wir deshalb die Steuerhinterziehung. - Für die gilt das schließlich auch. Und auch Steuerhinterzieher können ja dann sagen: ?Gleiches Recht für alle! - Auch ......
Ich lach mich weg. Sie haben keine Ahnung. Wenn Sie wüßten, wie viele Dauerkonsumenten und wie viele Gelegenheitkiffer es gibt, hätten sie sich den letzten Satz gespart. Und wenn sie es noch nicht wußten, Tabak macht ähnlich schnell abhängig wie Koks, THC bei weitem nicht. PS: Was sie am Anfang sagen ,hört sich ja erst gut an, aber wenn man näher drüber nachdenkt, heisst das in etwa: wir halten am Aderlass fest, obwohl man inzwischen weiss, das es der Heilung nicht förderlich ist. Wie blöd ist denn dieses Argument?

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schattenrose 23.07.2015, 14:20
406. @ohne_mich

Es ist nachweislich bewiesen, dass der Amokläufer eine Psychose hat und THC im Blut nachgewiesen wurde. Sie verstehen nicht, was eine Psychose ist. Es hat nichts mit Hass auf alte Menschen zu tun, sondern in diesem Fall eher mit Verfolgungsängsten und gefühlter Bedrohung durch eben diese. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass der THC-Konsum mit der Entstehung der Psychose zusammenhängt, denn jeder Organismus reagiert anders auf die Zuführung von Drogen. (Ganz gleich ob Alkohol, Zigaretten oder Cannabis.) Das es Menschen gibt, welche unter THC- Einfluss stehen, die Bewusstseinsveränderungen erleben, die im Extremfall bis zu einer Psychose reichen, ist psychiatrisch bewiesen. Nur dieser winzige Anteil, der davon betroffen ist, ist schon Grund genug es nicht zu legalisieren und es auch nicht zu verharmlosen. Es ist und bleibt eine Droge mit nicht abschätzbaren Folgen.

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Attila2009 23.07.2015, 14:20
407.

Zitat von bonngoldbaer
"Die Gesundheitsgefahren werden mit denen des Rauchens verglichen." Also muss man entweder das Rauchen verbieten oder Cannabis legalisieren. Alles andere ist unlogisch und inkonsequent.
Logisch ist das nicht.
Wir versuchen mit viel Aufwand und Prävention das Rauen udn den Alkohol zurück zu drängen und machen wegen der Grünen und paar Kiffer eine neue Baustelle auf.
Die Krankenkassen zahlen ja....

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misterknowitall 23.07.2015, 14:22
408.

Zitat von aussächsischersicht
dass dieser bei unvereingenommenem Blick nackt ist. Klar wird immer gern mit Alkohol verglichen - mit dem Unterschied, dass Alkoholika bei einem mäßigen Gebrauch die einzige folgenlose Droge sind. Alle anderen, d.h. jeglicher Alkoholmissbrauch, fast alle Formen von Rauchen, und praktisch alle sonstigen Drogenkonsumformen einschließlich der .....
Falsch! Können Sie eine Quelle nennen, die beweist, was sie zum Thema Gesundheit und Kiffen behaupten? Zum Thema Alk. werden Ihnen auch so ziemlich alle Fachleute widersprechen. Das ist ein hochwirksames Zellgift und schädigt immer.

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misterknowitall 23.07.2015, 14:24
409.

Zitat von RudiRastlos2
Muss wirklich eine weitere Droge legalisiert werden? Eine weitere Droge, die es Menschen erleichtert, sich der Verantwortung der realen Welt zu entziehen?
Oder einfach mal abzuspannen? Was haben Sie denn für Vorstellungen? Die meisten Kiffer sind vollwertige Mitglieder der Gesellschaft.

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