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Debatte über Gehaltexzessen: Merkel warnt vor maßlosen Managergehältern
DPA

Die Kanzlerin hat zu hohe Managergehälter als Wahlkampfthema entdeckt. "Maßlosigkeit darf nicht sein", erklärt Angela Merkel in einem Interview und schaltet sich damit erstmals in die Debatte ein. Die schwarz-gelbe Koalition will die Vergütung von Führungskräften schnell neu regeln.

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coyote38 13.03.2013, 07:51
1. Am Abend werden die Faulen fleissig ...

Und schon kommt der nächste Versuch, ein potenziell explosionsgefährliches Thema noch VOR der heißen Phase des Bundestagswahlkampfs mit hohlen Lippenbekenntnissen abzuräumen. Wer soll denn bitte glauben, dass diese Umfaller- und "Fähnchen-in-den-Wind-häng"-Koalition mit der vollkommen rückgrat-, meinungs-, visions- und konzeptionslosen Kanzlerin an der Spitze ausgerechnet bei ihrer Stammklientel die Daumenschrauben anzieht. Eine lächerliche Volksverarsch*** erster Güte.
Es wird wirklich allerhöchste Zeit, dass DIESES Trauerspiel beendet wird.

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donnerfalke 13.03.2013, 07:51
2. Typisch Merkel

Sie sitzt nur aus und wartet bis ein Thema aktuell wird wie Managergehälter und kläfft dann ein bischen nach.
Wie oft hat Merkel schon versprochen "Banken stärker zu kontrollieren"?
Managergehälter wird sie sogar erhöhen, für Dumpinglöhne der Arbeitnehmer stand sise immer, das weiß doch jeder.

Dass der d. Michel ihr diesen Schwachsinn abkauft ist allerdings wirklich krank.

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tpi_91 13.03.2013, 07:52
3. Wer hats erfunden....

Manometer... eine Reaktion wie ein Amboss

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quadratwurzel 13.03.2013, 07:55
4. Merkel hat Angst

Zitat von sysop
Die Kanzlerin hat zu hohe Managergehälter als Wahlkampfthema entdeckt. "Maßlosigkeit darf nicht sein", erklärt Angela Merkel in einem Interview und schaltet sich damit erstmals in die Debatte ein. Die schwarz-gelbe Koalition will die Vergütung von Führungskräften schnell neu regeln.
Zitat: "Merkel warnt vor maßlosen Managergehältern."

Es scheint, als hätte Merkel mittlerweile richtig Angst um ihren Job als Bundeskanzlerin. Anders ist diese Kehrtwende wohl kaum zu erklären. Noch vor zwei Jahren hätte das Lager der Union Vorschläge wie diese als kommunistisches Gedankengut abgetan.

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rolfseul 13.03.2013, 07:55
5. Es ist doch immer die gleiche Leyer,...

Erst einmal wartet Frau Dr. Merkel ab, was so die Medien und die Reaktion darauf ergibt, um dann dem Maistream mit "Entschlossenheit" zu folgen. Man kann dies clever nennen. Nur was wird aus ihrer Ankündigung? Verfolgt dies einer? Gutes Beispiel der Ausstieg vom Ausstieg, vom Ausstieg! Hier herrscht heute das blanke Chaos, weil der Herr Neuminister Altmeier, die Geheimwaffe für "Alles" nur eins auf die Reihe bekommt, nichts Konkretes zu tun! Das ist doch effektives regieren? Oder nicht?

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Sgt.Moses 13.03.2013, 07:57
6. was soll eine solche Regelung bringen?

Niemand wird geholfen sein, wenn die Aktionäre künftig die Gehälter mitbestimmen! Eine krähe hackt der anderen kein Auge aus!
Eine 12:1 Regel, wie sie in der Schweiz wohl bald zur Abstimmung kommt wäre ein echter Fortschritt, der nicht nur oben bremst, sondern auch unten beschleunigt.
Dies aber scheint nun wirklich nicht im Interesse der reichen und mächtigen...

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herdwangen 13.03.2013, 07:58
7. optional

Merkel aeussert sich mal zu einem Thema und die Presse, inclusive des Spiegels spielt verrueckt, Mutti hat gesprochen. Nur gesagt hat sie nichts, die Verantwortung geht nach Bruessel, das kann Jahre dauern. Ausserdem, wie wuerden Aktionaere abstimmen? Die Banken oder einzelne Fonds haben mit ihren Packeten die Mehrheit, wer sitzt bei den Banken im AR? Auch Fonds haben andere Interessen als der weitsichtige Aktionaere, Fonds wollen hohe Rendite, sprich Niedrigloehne, Zeitarbeit, Werksvertraege. Wer garantiert dies, die entsprechenden hochbezahlten Manager mit Unterstuetzung der paritaetisch beisitzenden Gewerkschaftsheuchler, denen ein paar Brosamen und Bordellbesuche (Hartz) nachgeworfen werden.

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localpatriot 13.03.2013, 07:58
8. Wieviel ist ein Manager wert

Zitat von sysop
Die Kanzlerin hat zu hohe Managergehälter als Wahlkampfthema entdeckt. "Maßlosigkeit darf nicht sein", erklärt Angela Merkel in einem Interview und schaltet sich damit erstmals in die Debatte ein. Die schwarz-gelbe Koalition will die Vergütung von Führungskräften schnell neu regeln.
Ohne sein Personal, moeglicherweise wenig oder viel. Als Boersenspekulant kann ein einzlner auch ohne Personal auskommen, aber in einem Herstellungs oder Dienstleistungsbetrieb - wenig.
Also - wieviel is ein Top Boss wert - 20 mal so viel wie seine Mitarbeiter, 30 mal, 100 mal? Das ist doch eine Zahl die man ausrechnen und veroeffentlichen kann.

Und wieviel Erhoehung soll er oder sie erhalten? Fuenf mal so viel wie die Mitarbeiter? Zehn mal so viel? Oder 20 man so viel.
Fuer die Mitarbeiter waere das doch ein guter Masstab. In der Industrie schreit man laut wenn es irgendwo 5% Lohnerhoehung gibt. Also, sollten sich die Manager Gehaelter an die Erhoehungen der Mitarbeiter Loehne und Gehaeter anpasssen. Bekommt der Chef 10%, bekommen die Mitarbeiter mindestens 80% davon, sagen wir 8% und das ueber 5 Jarhre gerechnet.
Kein Problem. Fair fuer alle.

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heutemalich 13.03.2013, 07:58
9. wie glaubwürdig ist das denn?

Merkel und auch ihre ganze Partei hat stets heftig darum gekämpft, eben keine Begrenzungen von Gehältern einzuführen, das sei sozialistisches Gift für die Wirtschaft. So so - ach so, wir wählen ja in einem halben Jahr.

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