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Debatte über Gehaltexzessen: Merkel warnt vor maßlosen Managergehältern
DPA

Die Kanzlerin hat zu hohe Managergehälter als Wahlkampfthema entdeckt. "Maßlosigkeit darf nicht sein", erklärt Angela Merkel in einem Interview und schaltet sich damit erstmals in die Debatte ein. Die schwarz-gelbe Koalition will die Vergütung von Führungskräften schnell neu regeln.

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meisteroggy 14.03.2013, 12:41
340.

Zitat von rotertraktor
Dann hat Winterkorn also höchstpersönlich dafür gesorgt, dass die VWs, die vom Band rollen, alle technisch einwandfrei sind ... und nebenbei hat er höchstpersönlich noch die chinesische Wirtschaft auf Trab gebracht, damit die Chinesen auch genug VWs kaufen können?! Von einem Mangager wird nichts anderes erwartet als von jedem......
Nun, Herr Winterkorn hat tatsächlich dafür gesorgt, dass die VW von guter Qualität sind. Er hat die Entscheidungen dafür getroffen, dass die Arbeitsschritte optimal aufeinander abgestimmt sind, dass die Qualitätskontrolle effizient ist etc. Dadurch sind dann auch "die Chinesen" davon überzeugt worden, eher VW als z.B. Chrysler sich zuzulegen. Dass die meisten VW-Mitarbeiter auch finanziell von der guten Konzernpolitik profitieren, widersprich überdies Ihrer weiteren Behauptung, die Leistung des Managers bestünde darin, die Löhne zu drücken.

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sickness 14.03.2013, 22:21
341. oje...

... nach über 10 Jahren anhaltender Boniexzesse fällt der Kanzlerin auf, dass das moralisch nicht vertretbar sein könnte? Und in der Medizin diskutiert man ernsthaft, ab wann ein Mensch hirntod ist??? Auweia!!

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rotertraktor 15.03.2013, 02:45
342. One Man Show

Zitat von Palmstroem
Herr Winterkorn hat dafür gesorgt, dass VW auf den Überseemärkten erfolgreich ist und in China heute mehr Autos verkauft als in Deutschland. Herr Winterkorn hat dafür gesorgt, dass die Modellpalette von VW heute so aktuell ist wie bei kaum bei einem anderen Autohersteller. Herr Winterkorn hat dafür gesorgt, dass bei VW tausende neuer Arbeitsplätze entstanden sind und die VW-Arbeiter heuer dank der Erfolge eine Prämie von 7.000 Euro erhalten. Und ich bin überzeugt, alle französischen Automobilarbeiter würden gern bei Herrn Winterkorn arbeiten, selbst wenn der 50 Millionen bekommen würde.
Zitat von meisteroggy
Nun, Herr Winterkorn hat tatsächlich dafür gesorgt, dass die VW von guter Qualität sind. Er hat die Entscheidungen dafür getroffen, dass die Arbeitsschritte optimal aufeinander abgestimmt sind, dass die Qualitätskontrolle effizient ist etc. Dadurch sind dann auch "die Chinesen" davon überzeugt worden, eher VW als z.B. Chrysler sich zuzulegen. Dass die meisten VW-Mitarbeiter auch finanziell von der guten Konzernpolitik profitieren, widersprich überdies Ihrer weiteren Behauptung, die Leistung des Managers bestünde darin, die Löhne zu drücken.
Dann frage ich nur, warum von den 549.300 Beschäftigten bei VW nicht 549.299 sofort entlassen werden, denn schließlich schafft das der Winterkorn nach Ihrer Vorstellung ja alles im Alleingang?!

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meisteroggy 15.03.2013, 14:35
343. Damit Sie

Zitat von rotertraktor
Dann frage ich nur, warum von den Beschäftigten bei VW nicht 549.299 sofort entlassen werden, denn schließlich schafft das der Winterkorn nach Ihrer Vorstellung ja alles im Alleingang?!
dämliche Fragen stellen können natürlich. Wenn Sie auch nur ein winziges bisschen von Wirtschaft verstünden, dann wäre Ihnen klar, dass jeder Mitarbeiter - bei vernünftigem Management - einen Beitrag zur Wertschöpfung leistet. Ohne Mitarbeiter keine Wertschöpfung. Höhere Bezahlung als Wertschöpfung -> Schmälerung des Gewinns bis zur Insolvenz.

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wolly21 16.03.2013, 15:36
344.

Zitat von meisteroggy
dämliche Fragen stellen können natürlich. Wenn Sie auch nur ein winziges bisschen von Wirtschaft verstünden, dann wäre Ihnen klar, dass jeder Mitarbeiter - bei vernünftigem Management - einen Beitrag zur Wertschöpfung leistet. Ohne Mitarbeiter keine Wertschöpfung. Höhere Bezahlung als Wertschöpfung -> Schmälerung des Gewinns bis zur Insolvenz.
Nun, dann könnte man ja die Mitarbeiter zusätzlich mit einer Beteiligung durch Aktien nicht nur "belohnen", sondern sogar noch zusätzlich motivieren.

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meisteroggy 19.03.2013, 09:38
345. klar

Zitat von wolly21
Nun, dann könnte man ja die Mitarbeiter zusätzlich mit einer Beteiligung durch Aktien nicht nur "belohnen", sondern sogar noch zusätzlich motivieren.
ginge das. Allerdings sind hier wieder rechtliche Probleme vorhanden: Jede Aktie ist ein Anteil am Unternehmen (Eigentum). Ohne Zustimmung der Aktionärsversammlung dürfen keine neuen Aktien ausgegeben werden. Und den Altaktionären kann man die Aktien nicht einfach wegnehmen. Aber wenn es verfügbare Aktien gibt, ist es möglich, sie an die AN auszuteilen. Ob diese das aber wollen, steht auf einem anderen Blatt. Eine automatische Aktienausgabe, die im Arbeitsvertrag als zusätzliche reguläre/wiederkehrende Leistung fixiert ist, halte ich aber für problematisch, weil das auf längere Sicht einer Enteignung der bisherigen Eigentümer gleichkommt.

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rabenkrähe 19.03.2013, 17:34
346. Skandal

Zitat von sysop
Die Kanzlerin hat zu hohe Managergehälter als Wahlkampfthema entdeckt. "Maßlosigkeit darf nicht sein", erklärt Angela Merkel in einem Interview und schaltet sich damit erstmals in die Debatte ein. Die schwarz-gelbe Koalition will die Vergütung von Führungskräften schnell neu regeln.
.........

Peinlicher gehts nicht mehr und dabei so durchschaubar. Es ist doch an der Politik. Sie muß einfach die Steuern für Höchsteinkommen anheben, dann störts auch niemanden mehr, wenn jemand eine Milliarde verdient. Wenn nämlich 90 Prozent davon dem Staat und der Gesellschaft zur Verfügung stehen!
Deswegen ist die verbale Forderung dieser Deckelung doppelt dumm: Da wird peinlichem Populismus gefrönt und es wird, viel schlimmer noch, auf gute Steiereinnahmen verzichtet!
Wer solche Schwätzer wie Mutti wählt, ist selber schuld!
rabenkrähe

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