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Debatte über geplanten Mietendeckel in Berlin: "Wir betreten politisches und juristis
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Ein Entwurf der Berliner Senatorin Lompscher zum Mietendeckel löst heftige Kritik aus. Die Koalitionspartner geben sich vorsichtig - und die Linkenpolitikerin versucht, die Debatte einzufangen.

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rumburg 26.08.2019, 20:30
20. Keine Experiemente / Rahmenbedingungen verbessern!

Warum wird mit solche einem Mega-Thema rumexperiementiert? Einfach die Rahmenbedingungen für den Neubau massive verbessern, dann verschwindet der Preisdruck. Parallel kommunalen Bau fördern, damit auch Geringverdiener für 5-8 EUR pro QM wohnen können. Kurzfristig einfach mehr Wohngeld.

Der sozialistische Kram führt in die Irre. Selbst der Mietenspiegel wurde ignoriert.

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bk2000@sm 26.08.2019, 20:33
21. Mit der in Artikel 14 GG genannten Allgemeinheit...

...sind sicherlich nicht die Mieter gemeint, die in besten Innenstadtlagen der deutschen Ballungszentren Wohnraum für € 8,-- /qm erwarten. Ggf. sind die Dummen gemeint, die im Zuge sinkender Zinsen für ihre Altersvorsorge Wohnungen gekauft und vermietet haben. In Zeiten einer nach links driftenden Gesellschaft sicherlich keine gute Idee. Aber spätestens jetzt wird auch der letzte Investor gemerkt haben, dass man in Deutschland besser keinen müden Euro mehr investieren sollte. Nächstes Jahr kommen dann die Grünen und fordern eine zwangsweise energetische Sanierung, natürlich auf Kosten der Eigentümer, denn 1/3 der CO2-Emissionen privater Haushalte werden durch das Heizen der Wohnung verursacht.

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godfader 26.08.2019, 20:34
22. Gilt das auch für Häuser?

Gerne würde ich eine 350 Quadratmeter Villa in Zehlendorf Baujahr 2013 für 8 EUR Mieten. Mit 5 Badezimmern, Riesengarage, Fußbodenheizung und Schwimmhalle.

Haben diese Politiker eigentlich vergessen, wie und warum die Bausubstanz in der DDR so heruntergekommen war? Bei den zu erzielenden Mieten konnte es sich der Staat nicht einmal mehr leisten, die Substanz zu erhalten.

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quizzz 26.08.2019, 20:40
23. Keine Pseudolösungen für Symptome, sondern Probleme angehen...

Das Problem ist nicht der plötzlich neu erwachte Renditehunger der Vermieter, sondern eine viel zu geringe Zahl an Wohnungen für eine rapide steigende Zahl an Interessenten. Das Staat muss durch groß angelegten sozialen Wohnungsbau für Entlastung sorgen. Mängel müssen behoben und nicht verwaltet werden. Es ist schrecklich. So schrecklich, dass ich möglicherweise erstmals in meinem Leben nicht grün wählen kann:-(

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zauberer2112 26.08.2019, 20:46
24. spekutalive Gier auf dem Wohnungsmarkt

Soll der Staat doch Wohnungen bauen und diese zum Spottpreis vermieten. Alles andere ist Enteignung. Und dann sieht's hier wieder aus wie in der DDR in den 80ern. Oh Gott!

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flaschengaist 26.08.2019, 20:53
25. Blöde liberale Marktschreier

Das hat gar nichts mit DDR oder mit Planwirtschaft zu tun! Nein, die Linken haben auch keine Krautzigarette geraucht.
Die Konservativen Marktfurunkel müssen mal begreifen, dass wir einen Wandel durchleben. Wenn sie es nicht begreifen, dann werden sie bald Minderheiten in den Parlamenten bilden.

Soziale Gerechtigkeit ist nicht nur etwas für den Kommunismus. Die liberalen Dukatenesel müssen begreifen, dass Wohnen keine Spielwiese für Profitgier ist.
Eigenbedarf wird jetzt neu definiert: Wohnungskauf wenn er für den Eigenbedarf nötig ist. Und NICHT Jahrezehnte im voraus zum Rendite melken.
Die Haie (bspw. CG Gruppe) der vergangenen 5 Jahre sind doch davon eh nicht betroffen.

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didel-m 26.08.2019, 21:05
26. Lompscher steht für ungezügelte Verdichtung,

Abholzung für Häuser, Wohnungsverkauf in Größenordnungen und nun auch das noch. Diese Frau ist absolutes Totalversagen.

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lathea 26.08.2019, 21:12
27. @checkitoutple Nr. 15

"Durch die Zuwanderung von mehr als 3 Mio Menschen in den letzten 10 Jahren ist einfach ein großer Mangel and Wohnungen da." --->>> wir haben keinen grossen Mangel an Wohnungen, sondern einen grossen Leerstand auf dem Lande. Das merkt man nur nicht, weil die meisten Mieter in einer begehrten Lage in begehrten Großstädten leben wollen und dafür do billige Preise zahlen möchten wie sie in Regionen mit Leerstand üblich sind. Es gibt jedoch kein Grundrecht auf eine billige Wohnung in der Wunschgegend. Wer billig wohnen will, muss dorthin ziehen, wo die Wohnungen billig sind.

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adrianizer1707 27.08.2019, 01:24
28. Die armen Investoren

Da prophezeien CDU/FDP das schlimmste für Berlin, dabei sind diese 8 € pro Quadratmeter für viele Menschen in Berlin kaum bezahlbar! Den Reichen wird es seit Jahren gegeben und den Armen genommen, und das in einer Stadt in der bei Arbeitgebern Geiz ist geil der Normalfall ist. Bezahlt der Krankenschwester, Verkäuferin, Facharbeitern wenigstens Tarif, dann könnte es vielleicht gehen. Aber was hier in den letzten Jahren stattfindet, das diejenigen die nicht wissen wohin mit dem vielen Geld sich als Spielwiese den Immobilienmarkt in Berlin auserkoren haben, nur um noch mehr Geld anzuhäufen, während der ‚normale“ Arbeitnehmer Mitte des Monats pleite ist, ist mehr als verwerflich und beschämend. Das sind Heuschrecken!
Ein Mensch mit Gewissen würde einer Familie nicht in kürzester Zeit mehre hundert Euro mehr pro Monat abnehmen. Die Politik hat schon viel zu lange Wirtschaft und Investoren verschont, siehe Mövenpick Steuer, EEG Umlage auf den Strom und vieles mehr. Es ist an der Zeit den eigenen Bürgern endlich auch etwas Humanität zukommen zu lassen, liebe Kanzlerin. Denn das ist wirklich Alternativlos!,,

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SPONgeBoy 27.08.2019, 04:00
29. Krass die Berliner

„Experimentelles Regieren“ heißt dieser neuer Regierungsstil der gewählten Vertreter im Berliner Kleinstaat. Vielleicht finden sich noch weitere interessante Ergänzungen zum geplanten „Gute-und-preiswerte-Wohnungen-Gesetz“, wie z.B Energiepreisbremse, Grundsteuerbremse, Müllentsorgungskostenbremse, Regenwasserbeseitungskostenbremse und die „Bremsung“ all der anderen unangenehmen Kosten des Wohnens in schöner Lage mit bester Aussicht aufs Brandenburger Tor.
Na hoffentlich geht das mal nicht voll in die Hose.

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